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Eröffnungsfeier der UPD Hannover am 25. Januar 2007

Grußwort von Dirk Swinke, Landesgeschäftsführer

(Es gilt das gesprochene Wort!)

Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Gäste und Freunde des SoVD Niedersachsen und der Unabhängigen Patientenberatung!

Auch ich begrüße Sie im Namen des Landesvorstandes und der Landesgeschäftsführung auf das Herzlichste hier im Sozial-Informations-Zentrum. Wir feiern heute - wie schon gehört - die Eröffnung der UPD-Beratungsstelle Hannover, die in diesen Räumen des SoVD-Hauses angesiedelt ist.

Völlig anders als beispielsweise im Filmgeschäft, wo der zweite Teil oft nur ein lauer Aufguss des ersten Kinofilms ist, handelt es sich hier bei dieser Fortsetzung schon jetzt um eine echte Erfolgsgeschichte. Strukturell und personell haben wir für die Fortsetzung der unabhängigen Patientenberatung gewissermaßen sogar noch aufgerüstet. In der Kinosprache hieße es dazu vielleicht: Wir haben alles verpflichtet, was Rang und Namen hat. Deshalb haben wir keinerlei Zweifel daran, dass die zweite Modellphase der UPD auch in Zukunft ein voller Erfolg bleiben wird.

Zudem sind wir sehr froh darüber, dass wir einen organisatorischen und personellen Übergang zwischen der ersten und zweiten Modellphase schaffen konnten. Wir als Verband haben das geschultert, weil wir hierin einen wichtigen Beitrag zur Kontinuität der Arbeit der Patientenberatung sehen.

Deswegen sind wir auch froh, mit Elke Gravert als Leiterin der Beratungsstelle sowie den Beratern Guido Klumpe und Heike Kretschmann, die ja bei uns im Hause keine Unbekannte ist, ein hochkarätiges Team zusammengestellt zu haben. Diese drei Mitarbeiter der UPD-Beratungsstelle Hannover ergänzen sich insbesondere in der Zusammenstellung ihrer Fachgebiete. Sie decken alle Felder mit Ihrer Kompetenz ab.

Hinzu kommt zukünftig noch ein spezifische Beratung für sozial schwache und ältere Menschen, womit das hier vorgehaltene Angebot abgerundet wird.

Durch all diese Maßnahmen und selbstverständlich die Festlegung der einheitlichen Struktur- und Qualitätsstandards seitens der gemeinnützigen UPD-GmbH konnte den hohen Ansprüchen von Frau Gravert und uns selbst zweifelsfrei Genüge getan werden. Auf diese Weise kann die Beratungsstelle auch weiterhin das qualitative Angebot unterbreiten, was wir uns alle vorstellen.

Dies bildet sich natürlich auch in der Einstellung ab, die den Ratsuchenden hier entgegen gebracht wird. Die Haltung der Berater bei ihrer Tätigkeit lautet kurz zusammengefasst: Sie wollen die Menschen dort abholen, wo diese stehen. Das heißt, die Ratsuchenden werden hier vor allem erst einmal ernst genommen. Und im Gegensatz zu vielen behandelnden Ärzten nimmt sich das Team darüber hinaus ausreichend Zeit, um den Patientinnen und Patienten - oft nach eine Odyssee durch verschiedene Kliniken und Arztpraxen - richtig zuzuhören und sie intensiv zu beraten.

Dies ist ein weiterer Punkt, der unsere Fortsetzungsgeschichte vom eingangs gewählten Beispiel unterscheidet: Im Kino bekommen die Besucher für ihr Eintrittsgeld manchmal nicht allzu viel geboten. Bei der UPD Hannover bekommen die Menschen im Rahmen einer kostenfreien Beratung umfassende und individuell auf sie zugeschnittene Informationen, die ihnen sehr viel Nutzen bringen.

Über den „Verbund unabhängige Patientenberatung“ erneut den Zuschlag für die Durchführung einer derartig gestalteten Patientenberatung bekommen zu haben, macht uns deshalb als SoVD Niedersachsen letztlich auch ein wenig stolz.

Mit dem Angebot der Patientenberatung leisten wir einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Wir als SoVD Niedersachsen sind der soziale Dienstleister im Lande – sozusagen der ADAC im Sozialbereich.

Die Patientenberatung und unsere ebenfalls hier beheimatete, trägerunabhängige Pflegeberatung – das sogenannte Case- und Care-Management – leisten dazu den wichtigen, an der Praxis orientierten, Anteil.

Damit möchte ich nun das Wort weiterreichen und bedanke mich bei Ihnen fürs Zuhören.




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