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Rentner sollten bis zum 28. Februar ihren Krankenkassen-Beitrag kontrollieren

22.02.2007

Rentenempfänger sollten sich schnellstens nach möglichen Beitragserhöhungen ihrer gesetzlichen Krankenkasse erkundigen. Bei einer Erhöhung ihrer Beiträge kann das verzögerte Erkennen einer Beitragssteigerung für Rentner nämlich leicht zu einem Versäumen des Sonderkündigungsrechts führen. Dieses kann man bis zum 28. Februar 2007 in Anspruch nehmen, wenn die eigene Krankenkasse ihre Beiträge zum 1. Januar 2007 erhöht hat.

 

Sind Rentner bei einer Krankenkasse versichert, die wie die meisten Kassen zum Jahreswechsel die Mitgliedsbeiträge angehoben hat, macht sich die Gebührenerhöhung erst mit einer dreimonatigen Verzögerung bei den Rentenauszahlungen bemerkbar. Die Deutsche Rentenversicherung informiert nur über Veränderungen bei der Rente, nicht aber über veränderte Auszahlungsbeträge, die aus anderen Faktoren resultieren. Auch die Krankenkassen sind nicht verpflichtet, ihre Versicherten über Beitragserhöhungen zu informieren.

 

Wird die Gebührenerhöhung der Kasse erst anhand der geminderten Rentenauszahlung bemerkt, ist es allerdings zu spät, das Sonderkündigungsrechts in Anspruch zu nehmen. Wird die zweimonatige Kündigungsfrist versäumt, gelten die üblichen Regelungen, nach denen ein Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse nur alle 18 Monate möglich ist.

 

Unser Tipp für Rentner: Erkundigen Sie sich, ob auch Ihre Kasse zum 1. Januar die Beiträge erhöht hat. Möchten Sie die Krankenkasse in diesem Falle wechseln, reichen Sie noch bis zum 28. Februar ihre Kündigung ein.




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