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Neuer Altersübergangsreport veröffentlicht

Das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen hat einen neuen Altersübergangsreport veröffentlicht. Der Report zeigt, dass vierzig Prozent aller Zugänge in die Altersrente mit Abschlägen erfolgen. Zudem entstehen vor allem langzeitarbeitslosen Männern durch den vorzeitigen Renteneintritt massive Einbußen beim Rentenanspruch.

 

Rentenabschläge, die bei einem Renteneintritt vor Erreichen der Regelaltersgrenze eintreten, werden seit ihrer Einführung im Jahr 1997 zunehmend in Kauf genommen. Im Jahr 2005 gingen 42 Prozent aller Rentnerinnen und Rentner mit Abschlägen in die Altersrente. Da die Altersgrenzen für den abschlagsfreien Rentenbeginn stärker angehoben wurden, als das durchschnittliche Rentenzugangsalter im gleichen Zeitraum stieg, lag die durchschnittliche Anzahl der Abschlagsmonate im Jahr 2005 bei über drei Jahren (38,9 Monate).

Das durchschnittliche Rentenzugangsalter ist in den letzten 10 Jahren um etwa ein Jahr auf 63,0 Jahre (2005) gestiegen. Allein zwischen 2002 und 2005 war ein Anstieg um ein halbes Jahr zu verzeichnen. Als ein wesentlicher Grund dafür gelten die Rentenabschläge bei vorgezogenem Rentenbeginn.

Der vollständige Altersübergangsreport ist nachzulesen unter: www.nachdenkseiten.de




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