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Keine Erhöhung der Steuerpauschalen für Behinderte

05.03.2007

Keine Erhöhung der Steuerpauschalen für Behinderte

Für Menschen mit Behinderung müssen die Pauschalbeiträge in der Steuererklärung nicht erhöht werden. Dies geht aus einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts hervor, mit dem entsprechende Klagen abgewiesen wurden. Der Pauschalbetrag, mit dem Behinderte ihre Aufwendungen in der Steuererklärung geltend machen können, war seit vielen Jahren trotz steigender Lebenshaltungskosten nicht erhöht worden. Deswegen empfiehlt es sich zu prüfen, ob statt der Pauschale die tatsächlich entstehenden Kosten eingereicht werden sollten.

 

Die Höhe der Pauschale richtet sich nach dem Grad der Behinderung. Außer bestimmten zusätzlich absetzbaren außergewöhnlichen Belastungen (wie Krankenhausaufenthalte, Kuren oder Fahrten) sind nach Auffassung des Gerichts mit dem Pauschbetrag alle Aufwendungen für Menschen mit Behinderung abgegolten. Bei höheren Belastungen kann es sich jedoch finanziell lohnen, Ausgaben-Belege zu sammeln und in der Steuererklärung die tatsächlichen Kosten anzusetzen.




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