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Regierung stellt Inklusionsplan vor: „Es bleibt aber noch einiges zu tun“

Die niedersächsische Landesregierung hat den Inklusionsplan für die Jahre 2017 und 2018 sowie die entsprechenden Maßnahmen der Öffentlichkeit vorgestellt. Beim parallel stattfindenden „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten all diejenigen, die daran mitgearbeitet haben – etwa auch der SoVD – ihr Engagement im Bereich der Inklusion.

Für den Maßnahmenkatalog hatte die niedersächsische Landesregierung sich viel Zeit genommen: Vor mehr als zwei Jahren hat die Fachkommission Inklusion, in der auch der SoVD-Landesverband Niedersachsen mitgearbeitet hat, ihre Vorschläge an die Sozialministerin Cornelia Rundt übergeben. Bis Herbst 2016 dauerte es, bis ein Aktionsplan zur Abstimmung vorgestellt wurde.

„Wir finden zwar, dass sich die Regierung ein bisschen zu viel Zeit gelassen hat, allerdings sind wir mit den Ergebnissen größtenteils zufrieden“, erläutert Adolf Bauer, Vorsitzender des SoVD-Landesverbandes. Positiv sei zum Beispiel, dass das Sozialministerium Änderungswünsche seitens der Beteiligten bei den letzten Abstimmungen aufgenommen hat. „Allerdings bleibt auch noch einiges zu tun“, mahnt Bauer. Denn: „So ein Inklusionsplan muss natürlich fortlaufend weiterentwickelt werden.“

Der Aktionsplan sieht unter anderem vor, dass die Beschäftigtenquote von Menschen mit Behinderung in Ministerien erhöht wird. Außerdem soll die Barrierefreiheit in den Gebäude der Landesregierung und den dazugehörigen Bereichen verbessert werden.

Bereits während der Präsentation des Aktionsplans hatten die beteiligten Organisationen die Möglichkeit, ihre Arbeit im Bereich Inklusion vorzustellen. Gemeinsam mit dem Bündnis „Forum 30“ informierte der SoVD-Landesverband über seinen Inklusionspreis, den er jährlich für besonderes Engagement in den Bereichen Ehrenamt und Medien verleiht.




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