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Pressemitteilung vom 18. April 2007

Hannover

SoVD Niedersachsen fordert absoluten Nichtraucherschutz

Der SoVD Niedersachsen verlangt die Einführung eines einheitlichen und umfassenden Rauchverbots in Niedersachsen. „Um die niedersächsische Bevölkerung wirklich vor den gesundheitlichen Gefahren des Passivrauchens zu schützen, sollte das Gesetz zudem um eine Bußgeldvorschrift ergänzt werden“, betont SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer.

 

In einer Stellungnahme an das niedersächsische Sozialministerium beurteilt der größte Sozialverband Niedersachsens vor allem die bislang vorgesehenen Ausnahmemöglichkeiten als sehr bedenklich. „Der Schutz der Gesundheit erfordert vielmehr ein eindeutiges und bundeseinheitliches Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, Restaurants und Gaststätten. Nur so kann neben den Gästen auch das Personal vor dem Passivrauchen geschützt werden“ verdeutlicht Adolf Bauer. „Aufgrund der großen Gesundheitsgefahren durch das Passivrauchen ist es nicht ausreichend, auf eine freiwillige Selbstverpflichtung zu setzen“.

 

Der SoVD Niedersachsen begrüßt die jüngste Überarbeitung der Regelungen seitens der niedersächsischen Landesregierung, die den Gesetzentwurf zum Nichtraucherschutz entsprechend verschärfen und das Verhängen von Ordnungsgeldern bei Verstößen vorsehen soll.




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