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Pressemitteilung vom 09. Mai 2007

Hannover

1. SoVD-Forum diskutierte zukunftsweisende Themen

Der Schwerpunkt des dreitägigen 1. Niedersächsischen SoVD-Forums Ende April in Hermannsburg war die Arbeit an der aktuellen und künftigen Ausrichtung des SoVD Niedersachsen. Zwar wurden bei der Tagung auch verschiedene Aktivitäten zugunsten von Teamgeist und Gemeinsinn durchgeführt, doch hauptsächlich arbeiteten die rund 100 Ehrenamtlichen intensiv an zukunftsweisenden Themen in sechs verschiedenen Foren.

Am Schlusstag der Veranstaltung wurden die Ergebnisse und Empfehlungen der einzelnen Gruppen im Plenum präsentiert und zur Diskussion gestellt. Gemeinsam hatte man sich in den Einzelforen mit unterschiedlichen Facetten der zukünftigen Ausrichtung des SoVD Niedersachsen beschäftigt. Die erarbeiteten Fragestellungen und Handlungsansätze wurden in der Abschlusssitzung jeweils von einem Mitglied des Geschäftsführenden Landesvorstandes, das am Tag zuvor ebenfalls aktiv am entsprechenden Forum teilgenommen hatte, allen Teilnehmenden der Tagung vorgestellt und erläutert.

Im Einzelnen befasste sich das Forum A mit den Möglichkeiten zur Stärkung der ehrenamtlichen Arbeit im SoVD Niedersachsen. Dabei entstand unter anderem die Forderung, klare Aufgabenbeschreibungen (Profile) für die Ehrenamtlichen in den Kreisverbänden zu erarbeiten. Auch regten die Teilnehmenden zu einer so genannten Kultur der Wertschätzung des Ehrenamts an, die lokal zum Beispiel durch regelmäßige „Danke-Treffen“ umgesetzt werden könnten. Auf diese Weise soll auch die Wieder- und Neubesetzung von Vorstandspositionen erleichtert werden.

Im Forum B zur Mitgliedergewinnung und -bindung formulierten die Teilnehmenden, dass der SoVD Niedersachsen noch nicht über eine eigenständige Markenbildung verfüge, zudem stellte sich in diesem Kreis die Frage nach dem grundsätzlichen Image des Verbandes. Als Resümee unterstützt die Gruppe die Intention des Landesverbandes, umgehend Untersuchungen zur Mitgliederzufriedenheit und -gewinnung anzustellen, die in Form regelmäßiger Mitgliederbefragungen durchzuführen seien.

Das Forum C widmete sich dem Themenkreis Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Hier kristallisierte sich heraus, dass intern noch stärker mit einander geredet werden solle. Extern wurde allen Gliederungsebenen nahe gelegt, das Thema Öffentlichkeitsarbeit vollkommen ernst zu nehmen. Außerdem sollen in allen Kreisverbänden Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit bestimmt werden, die dann auch als Mittler zwischen den jeweiligen Gliederungen dienen können.

Das Forum D ließ keinerlei Zweifel an der Unumgänglichkeit des Schrittes zur Verselbständigung des Landesverbandes. Dazu wurde ein konkreter Zeitplan erarbeitet, der bereits unmittelbar nach dem SoVD-Forum in Kraft tritt.

Die Kreis- und Ortsverbände erhalten direkt nach den Mitte Mai 2007 stattfindenden Tagungen der Bezirksarbeitsgemeinschaften eine Basisinformation. Ziel ist es, bis Ende 2008 die Zustimmungserklärungen aller Mitglieder in Niedersachsen vorliegen zu haben, um 2009 endgültig die Verselbständigung zu realisieren. Die Forumsteilnehmenden waren sich einig, dass ein selbständiger SoVD Niedersachsen mit seiner deutlich optimierten Organisations- und Entscheidungsstruktur auch im Bundesverband – dem er per Satzung selbstverständlich weiter angehören wird – ein starker und weiterhin zuverlässiger Partner sein wird.

Im Forum E ergaben sich unter anderem folgende Schlüsse: Die Basisqualifikationen bei Buchführung und Haushaltsplanung müssen landesweit möglichst einheitlich geschaffen werden. Darüber hinaus bedarf es eines Frühwarnsystems, mit dem finanzielle Risiken in den Kreisverbänden rechtzeitig erkannt werden können.

Forum F setzte sich mit der Aus- und Weiterbildung im Verband auseinander. Die Teilnehmenden forderten einen entsprechenden Leitfaden, um ehrenamtlich Tätige bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Zudem wünschten sie sich die Erweiterung des Aus- und Weiterbildungsprogramms um Seminare auf den Gebieten von Präsentation und Rhetorik.

SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer und Landesgeschäftsführer Dirk Swinke, die beide selbst an allen sechs Foren zeitweise teilgenommen und sich mit Anregungen eingebracht hatten, bedankten sich zum Ende des gesamten Forums für die überaus engagierte Mitarbeit der Kreisvorsitzenden und Kreisschatzmeister sowie der Gäste aus kleineren Landesverbänden. Die herausgearbeiteten Lösungsansätze und Handlungsanregungen stellten nach Ansicht von Bauer und Swinke, sowie der überwältigenden Mehrheit der Forumsteilnehmenden, einen sehr großen Nutzen dar – entsprechend dem Tagungsmotto „Die Zukunft im Blick!“




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