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Pressemitteilung vom 21. Mai 2007

Hannover

SoVD Niedersachsen unterstützt Landesfrauenrat

Die Frauen im SoVD Niedersachsen unterstützen den Appell des Landesfrauenrates nach gleichem Lohn für gleichwertige Arbeit. Der niedersächsische Landesfrauenrat fordert angesichts anstehender Verhandlungen zur Entgeltordnung TV-L und TVöD von den Tarifvertragsparteien, auf eine geschlechtsneutrale Bewertung der Tätigkeiten und deren Bezahlung zu achten.

 

Die SoVD-Frauen des mit 250.000 Mitgliedern größten niedersächsischen Sozialverbandes verfolgen ebenso wie der Landesfrauenrat das Ziel, beiden Geschlechtern den gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit zu zahlen. Vielfach erhalten Arbeitnehmerinnen noch immer geringere Entlohnungen und damit später auch niedrigere Renten. Damit steigt ebenso das Risiko, im Alter zu verarmen. Hinzu kommt, dass Frauen häufig unter ihrem Qualifikationsniveau beschäftigt werden, was sich wiederum in einer geringeren Entlohnung widerspiegelt.

 

Berufe, die häufig von Frauen ausgeübt werden (Krankenschwester, Erzieherin oder Altenpflegerin) liegen in der Arbeitsplatzbewertung oft weit unter vergleichbaren Männerberufen. Der Tariflohnvergleich dabei zeigt: Es müssen neue Maßstäbe zur Bewertung von Arbeit entwickelt werden, um der Aufwertung von sozialen Dienstleistungstätigkeiten nachzukommen. Dies kann erreicht werden, wenn unter anderem die psycho-sozialen Belastungen und Anforderungsfaktoren in der Bewertung mit berücksichtigt werden.




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