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Auch OECD warnt vor Anstieg der Altersarmut

08.06.2007

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) warnt vor einer steigenden Altersarmut in Deutschland. Wie aus einer aktuellen Vergleichsstudie hervorgeht, liegt Deutschland bei den gesetzlichen Rentenleistungen für Geringverdiener unter den 30 OECD-Staaten an letzter Stelle. Grund für das schlechte Abschneiden sei, dass in Deutschland die Leistungen linear an das Einkommen gekoppelt seien.

 

Im Zuge der jüngsten Rentenreformen sei in Deutschland das künftige Rentenniveau für Rentenempfänger mit 45 Beitragsjahren von 48,7 auf 39,9 Prozent des Bruttoeinkommens gesunken. Damit hat sich das Rentenniveau weiter vom OECD-Durchschnitt entfernt. Im OECD-Mittel wird einem 20-jährigen Durchschnittsverdiener, der heute seine Erwerbsbiografie beginnt, mit 58,7 Prozent seines Bruttoverdienstes deutlich mehr Rente prognostiziert.




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