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Zahl der Schwangerschaftsabbrüche weiter rückläufig

Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland geht weiter zurück. Nach Angaben des Statischen Bundesamts wurden von Januar bis März 2007 rund 31.400 Abbrüche gemeldet und damit 1.400 weniger als im ersten Quartal des Vorjahres. Im gesamten Jahr 2006 war diese Zahl im Vergleich zu 2005 bereits um 3,5 Prozent gesunken.

 

Die Eingriffe erfolgten fast ausschließlich ambulant in gynäkologischen Praxen und in Krankenhäusern. Mehr als 97 Prozent der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der gesetzlichen Beratungsregelung vorgenommen. Medizinische und kriminologische Indikationen waren in weniger als drei Prozent der Fälle die Gründe.

 

Die Frauen im SoVD Niedersachsen weisen in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass zur Vermeidung von Spätabbrüchen im letzten Schwangerschaftsdrittel, die Beratung vor der Pränataldiagnostik zu verstärken ist. Zudem sollen Eltern, die einen Spätabbruch in Erwägung ziehen, in einer unabhängigen Beratung über das Leben mit einem behinderten Kind sowie über Unterstützungsmöglichkeiten informiert werden. Eine gesetzlich verankerte Wartefrist vor einem Abbruch lehnen die Frauen im SoVD Niedersachsen jedoch ab.




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