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Pressemitteilung vom 17. August 2007

Hannover

SoVD Niedersachsen unterstützt Forderung nach Lernmittelfreiheit

Die Bildungschancen von Kindern dürfen nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein. Deshalb unterstützt der SoVD Niedersachsen die Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) nach einer umfassenden Lernmittelfreiheit. „Das Land trägt bildungspolitische Verantwortung. Kinder dürfen nicht ihrer Bildungschancen beraubt werden. Im Gegenteil: Es gilt, die Bildungschancen für alle Kinder zu verbessern – egal um welchen Preis“, fordert der SoVD-Landesvorsitzende Adolf Bauer.

 

Mit Ausnahme von Sozialhilfeempfängern müssen in Niedersachsen alle Eltern die Schulbücher selbst beschaffen oder gegen eine Gebühr ausleihen. Adolf Bauer verdeutlicht die offensichtlichen Unzulänglichkeiten des Systems: „Gerade Alleinerziehende, Empfänger von Arbeitslosengeld II oder Familien mit einem Einkommen knapp über dem Existenzminimum sind kaum in der Lage, die Kosten für die Schulbücher und Schulmaterialien ihrer Kinder aufzubringen“. Bauer führt weiter aus, dass die Einführung der Lernmittelfreiheit nur ein erster Schritt sein könne. Es gelte, die Eltern auch bei den anderen für die Bildung der Kinder anfallenden Kosten umfassend zu unterstützen.




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