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SoVD Niedersachsen beim Palliativ-Forum

26.11.2007

Auf Einladung der niedersächsischen Ersatzkassenverbände fand in Hannover ein gemeinsames Fachforum zur Palliativversorgung in Niedersachsen statt. Die niedersächsische Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann sprach sich vehement gegen die aktive Sterbehilfe und gegen den assistierten Suizid aus. Sie betonte das Recht jedes Menschen auf ein würdiges Sterben und eine humane, möglichst schmerzfreie Begleitung in den Tod. Auch der SoVD Niedersachsen fordert Alternativen zur aktiven Sterbehilfe und setzt sich für den Ausbau der Palliativ-Versorgung ein.

 

Ross-Luttmann forderte den Gemeinsamen Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Patientenvertretern auf, die gesetzlichen Vorgaben zu füllen und in seiner Richtlinie die Versorgungsstrukturen für schwerkranke Patienten zu regeln. Denn seit April 2007 haben gesetzlich Krankenversicherte im Falle einer unheilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung mit eng begrenzter Lebenserwartung den Anspruch, bis zuletzt in der häuslichen Umgebung versorgt zu werden.

Die Koordinierung und Beratung soll von sogenannten Palliativ-Care-Teams übernommen werden, die in den bislang 23 Palliativstützpunkten in Niedersachsen verankert sein soll. Bis 2012 will das Land rund 2,2 Millionen Euro in den flächendeckenden Ausbau dieser Stützpunkte investieren.




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