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Pressemitteilung vom 5. Dezember

Hannover

Drastische Kürzung der Frühförderung behinderter Kinder

Der SoVD Niedersachsen sorgt sich um die Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder. Nach einem Vorschlag des niedersächsischen Sozialministeriums und der gesetzlichen Krankenkassen soll die Zahl der Fördereinheiten je Kind drastisch abgesenkt werden – von derzeit 72 auf 48 im Jahr. Zudem sollen die Fahrtkosten der Therapeuten zu den Betroffenen zukünftig nicht mehr übernommen werden.

 

„Damit wird die bewährte Förderung der Kinder in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung fast völlig unmöglich gemacht“, sagt SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer. „Etwa 80 Prozent der rund 8.000 betroffenen Kinder in Niedersachsen erhalten Frühförderung“, erläutert er: „Hier droht eine gewachsene und fachlich bewährte Hilfeart für besonders schutzbedürftige Kinder aus falscher Sparsamkeit zerstört zu werden.“

 

Der SoVD setzt sich wie der Landesverband Lebenshilfe und der Paritätische Niedersachsen auf Landes- und kommunaler Ebene dafür ein, dass Zukunft und Qualität der Frühförderung behinderter Kinder nicht in Gefahr geraten.




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