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Vermögensfreibetrag erhöht

25.02.2008

Empfänger von Arbeitslosengeld II (ALG II) beziehungsweise Sozialgeld dürfen einen größeren Teil ihres Vermögens als bisher behalten. Das geht aus aktualisierten Dienstanweisungen der Bundesagentur für Arbeit hervor. Grund für Änderung ist die schrittweise Verschiebung des Rentenbeginns auf 67 Jahre, durch die Hilfebedürftige erst zu einem späteren Zeitpunkt in die Altersrente wechseln können.

 

Grundsätzlich gilt, dass volljährige Hilfebedürftige und ihre Partner weiterhin Anspruch auf ein frei verfügbares Vermögen von 150 Euro je Lebensjahr haben. Bislang galt jedoch eine pauschale Obergrenze von 9.750 Euro für 65 Lebensjahre. Die Jahrgänge von 1958 bis 1963 können nun 66 Jahre (9.900 Euro) geltend machen, für Hilfebedürftige mit Geburtsdatum ab 1. Januar 1964 gilt ein Maximalbetrag von 10.050 Euro.




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