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3,2 Millionen ALG-Empfänger gelten nicht als arbeitslos

In der Arbeitslosenstatistik tauchen derzeit rund 3,2 Millionen Empfänger von Arbeitslosengeld (ALG) nicht auf. Dies geht aus der Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesarbeitsministerium, Klaus Brandner, auf eine kleine Anfrage der FDP hervor. Brandner erklärte, dass in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit nur Personen als arbeitslos zählten, die bestimmte Kriterien erfüllten: Sie müssten sich arbeitslos gemeldet und ohne Beschäftigung sein, Arbeit suchen und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

 

Ein Viertel der Bezieher von Arbeitslosengeld I, rund 286.000 Personen, sowie mehr als die Hälfte aller Empfänger von Arbeitslosengeld II (2,86 Millionen) sind demnach nicht als arbeitslos verzeichnet. Unter anderem fehlt in der Statistik, wer mit der sogenannten „58er-Regelung“ aus dem Arbeitsmarkt ausgeschieden ist, aber bis zum Erreichen des Rentenalters Arbeitslosengeld I bezieht. Auch Menschen, die an Trainingsmaßnahmen der Bundesagentur teilnehmen oder arbeitsunfähig erkrankt sind, werden in der Arbeitslosenstatistik nicht erfasst.




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