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SoVD unterstützt Forderungen nach Änderung des Schulgesetzes

22.08.2008

Durch eine Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes will der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Karl Finke, die mögliche Benachteiligung behinderter Schüler verhindern und eine Teilhabe am integrativen Bildungssystem sichern. Bei seiner Forderung kritisiert Finke in erster Linie den Paragrafen 59a des Niedersächsischen Schulgesetzes.

 

Dieser sieht vor, dass die Aufnahme von Schülern in Ganztags- und Gesamtschulen eingeschränkt werden kann, sobald die Aufnahmekapazität der Schule überschritten ist. In diesem Fall werden die Plätze durch ein Losverfahren vergeben. Um betroffene behinderte Schüler vor einer Aufnahmebeschränkung zu bewahren, sollte das Schulgesetz in diesem Punkt geändert werden. Der SoVD Niedersachsen unterstützt die Forderung des Landesbeauftragten, um die gesellschaftliche Teilhabe behinderter Menschen zu sichern – und das schon im Kindergarten und in der Schule.

 




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