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Mindestlöhne in Europa steigen

07.10.2008

In zwölf Ländern der Europäischen Union sind die Mindestlöhne gestiegen. In den westeuropäischen EU-Staaten liegen sie nun über 8,30 Euro. Lediglich Deutschland, Italien, Österreich, Zypern, Schweden Dänemark und Finnland haben bisher keinen gesetzlich eingeführten Mindestlohn.

Der Großteil dieser Staaten ohne Mindestlohn verfügt jedoch über Instrumente, die eine hohe Tarifbindung sichern – wie etwa die Pflichtmitgliedschaft der Unternehmer in der Wirtschaftskammer oder die Verwaltung der Arbeitslosenversicherung durch die Gewerkschaften. In Deutschland fehlen jedoch derartige Faktoren. Bereits im Januar dieses Jahres hatte der SoVD Niedersachsen zusammen mit dem DGB für einen gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 Euro plädiert und die niedersächsische Landesregierung dazu aufgefordert, sich für diesen stark zu machen.

Hier können Sie die gemeinsame Zehn-Punkte-Erklärung des DGB und des SoVD zu Mindestlöhnen als pdf-Dokument herunterladen [108 KB].

 

 

 

 

 

 

 




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