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Arbeitsplatzverluste durch Privatisierung

13.10.2008

Durch die Privatisierung öffentlicher Unternehmen sind in Deutschland seit Anfang der 1990er Jahre mindestens 600.000 Arbeitsplätze weggefallen. Dies ergab eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung. Grundlage waren dabei Daten des Statistischen Bundesamtes.

Der Untersuchung zufolge sind im öffentlichen Dienst zwischen 1991 und 2006 rund 2,1 Millionen Jobs verloren gegangen. Dabei handelt es sich um etwa ein Drittel aller Stellen im Staatsdienst. Die Deutsche Post strich innerhalb von neun Jahren 139.000 Arbeitsplätze, im Energiesektor waren es seit Beginn der 1990er Jahre 127.000. Private Konkurrenten haben zwar neue Stellen geschaffen, allerdings sind diese in erster Linie schlechter bezahlt oder es handelt sich um Minijobs. Da die Studie die Bereiche Kultur, Sozialeinrichtungen und Entsorgung nicht berücksichtigt, dürfte die Zahl der Stellen, die durch die Privatisierung weggefallen sind, insgesamt noch höher liegen.

 

 

 

 

 

 

 




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