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Anteil der über 60-jährigen Arbeitnehmer gering

30.10.2008

Trotz des demografischen Wandels bleibt der Anteil der 60- bis 64-jährigen Arbeitnehmer am Arbeitsmarkt gering. Dies zeigt der „Altersübergangsreport“ des Instituts für Arbeit und Technik. Im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung werden für den Report aktuelle Daten und Zahlen zwischen Erwerbs- und Ruhestandsphase ausgewertet und analysiert. Die aktuelle Untersuchung zeigt, dass zwar die Beschäftigung von 60- bis 64-Jährigen wächst, dies allerdings auf einem sehr geringen Niveau. Besonders stark zugenommen hat hingegen der Anteil der 50- bis 54-jährigen Beschäftigten, da es sich hierbei um die geburtenstarken Jahrgänge der Nachkriegszeit handelt, die in diese Altersgruppe hineinwachsen.

Insgesamt ist der Beschäftigungsanteil Älterer in allen Branchen gestiegen, allerdings sind im öffentlichen Dienst überdurchschnittlich viele ältere Arbeitnehmer beschäftigt. Die Untersuchung zeigt weiterhin, dass die Anzahl älterer Mitarbeiter insbesondere in mittelgroßen Betrieben (50 bis 499 Beschäftigte) zugenommen hat. In Großunternehmen (ab 500 Beschäftigten) bleibt der Anteil konstant. Das Institut für Arbeit und Technik warnt in seiner Untersuchung nachdrücklich davor, das Arbeitskräftepotenzial der Älteren sowie die Erfahrungen und Qualifikationen nicht zu nutzen. Derzeit gebe es ein gutes demografisches Umfeld, um eine längere und bessere Alterserwerbstätigkeit zu gewährleisten.

 

 

 

 

 

 

 




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