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Weniger Arzneimittelverordnungen – jedoch mehr Umsatz

26.11.2008

Seit 1991 hat sich die Zahl der Arzneimittelverordnungen zulasten der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland um 50 Prozent reduziert. Im gleichen Zeitraum stieg der Umsatz jedoch um rund zwei Drittel. Dies geht jetzt aus dem aktuellen Arzneiverordnungs-Report des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor.

Der Untersuchung zufolge entfallen 80 Prozent des Umsatzes seit 1991 auf patentgeschützte Medikamente. Diese Arzneien wurden zwar von Medizinern seltener verordnet, sind jedoch deutlich teurer geworden.

Das WIdO will mit seiner Forschung die gesetzlichen Krankenkassen bei einer qualitativ hochwertigen und wirtschaftlichen Versorgung der Bevölkerung unterstützen. Seit 1985 erscheint jährlich der Arzneiverordnungs-Report, indem Experten aus der Pharmakologie, Medizin und der Wirtschaft das ärztliche Verordnungsverhalten untersuchen und kommentieren.

 




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