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Pressemitteilung vom 4. Dezember 2008

Hannover

Armut in Niedersachsen: Statistiken ersetzen keine Konzepte

Nach Auffassung des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) in Niedersachsen muss die Landesregierung endlich umfassende Konzepte zur Armutsbekämpfung vorlegen. Außerdem fordert der größte Sozialverband des Landes einen niedersächsischen Armuts- und Reichtumsbericht nach dem Vorbild der Bundesregierung.

„Die Armut in Niedersachsen bleibt auf erschreckend hohem Niveau“, sagt SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer angesichts aktueller Zahlen des Landesbetriebes für Statistik und Kommunikationstechnologie.

„Es gibt zwar neue Statistiken, aber keine neuen Konzepte. Das erklärt sich vor allem durch das Fehlen eines echten Armuts- und Reichtumsberichtes der Landesregierung. Solange die neuesten Zahlen nur von einem Landesbetrieb ermittelt werden und eine regelmäßige Berichterstattung der Regierung fehlt, wird eine politische Auseinandersetzung mit dem Thema erschwert. Solche Erkenntnisse müssen viel ernster genommen werden, damit eine breit angelegte Diskussion erfolgen kann“, warnt Bauer.




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