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Ein-Euro-Jobbern werden 30 Stunden zugemutet

18.12.2008

Ein-Euro-Jobber müssen eine Wochenarbeitszeit von 30 Stunden hinnehmen. Lehnen Hartz-IV-Empfänger diese Arbeitsgelegenheit ab, kann ihnen das Arbeitslosengeld II um 30 Prozent gekürzt werden. Dies urteilten jetzt die Richter des Bundessozialgerichtes in Kassel in einer Grundsatzentscheidung. Eine Begrenzung der Wochenarbeitszeit bei Ein-Euro-Jobs wurde damit abgelehnt.

Die Kasseler Richter hoben mit ihrer Entscheidung ein Urteil des bayerischen Landessozialgerichtes auf. Die Münchener Richter hatten es für unzumutbar erklärt, so lange für einen Euro pro Stunde zu arbeiten. Die Bundesrichter sahen in dem Euro jedoch keine Entschädigung für die geleistete Arbeit, sondern in der Arbeit vielmehr ein Element des „Forderns und Förderns“ von Arbeitslosen (Az.: B 4 AS 60/07 R).




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