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Wochenarbeitszeit in Deutschland steigt

19.03.2009

Vollbeschäftigte Arbeitnehmer arbeiten in Deutschland durchschnittlich 40,3 Stunden pro Woche. Damit ist die Wochenarbeitszeit so lang wie seit 20 Jahren nicht mehr. Zu diesem Ergebnis kommt der „Arbeitszeit-Monitor“ des Instituts Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg-Essen. Ursache sei unter anderem der massive Personalabbau in vielen Unternehmen in den Jahren 2001 bis 2003.

Im anschließenden Aufschwung seien zu wenige Arbeitskräfte verfügbar gewesen, und die Unternehmen hätten erst verspätet neue Beschäftigte eingestellt. Dadurch mussten viele Arbeitnehmer, die vorher von den Arbeitszeitverkürzungen profitiert hatten, zur 40-Stunden-Woche zurückkehren. So habe zu Beginn dieses Jahrzehnts etwa jeder zweite männliche Arbeitnehmer zwischen 35 und 39 Stunden wöchentlich gearbeitet. 2006 war es dann nur noch jeder dritte.




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