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Inflation macht Gehaltssteigerung zunichte

17.04.2009

Trotz relativ hohen Gehaltssteigerungen im vergangenen Jahr blieb für die deutschen Arbeitnehmer ein geringeres Realeinkommen übrig. Das gab jetzt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bekannt. Grund dafür sei die hohe Inflationsrate, die 2008 bei 2,6 Prozent und damit über dem Zuwachs der Bruttolöhne gelegen habe. Diese waren um 2,3 Prozent gestiegen – soviel, wie seit 13 Jahren nicht mehr.

Nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank stiegen die Tariflöhne sogar um 2,8 Prozent. Die Differenz zu den tatsächlich gezahlten Löhnen ergibt sich, da im vierten Quartal 2008 massiv Überstunden abgebaut und die Kurzarbeit ausgeweitet wurde. Insgesamt erhält ein deutscher Arbeitnehmer – vom Mini-Jobber bis zum Vorstandsmitglied - durchschnittlich 27.754 Euro im Jahr.




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