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Ärztliche Versorgung in Niedersachsen gefährdet

06.05.2009

Der Ärztemangel in Niedersachsen entwickelt sich dramatisch. Darauf wies jetzt die Ärzteorganisation „Hartmannbund“ hin. Grund dafür sei eine Welle von Pensionierungen in den kommenden Jahren. Der Organisation zufolge ist die landesweite Versorgung gefährdet und insbesondere in den Regionen Ostfriesland, Harz und Weserbergland müssen sich die Patienten auf längere Wege einstellen. Der SoVD-Landesverband Niedersachsen hatte bereits im vergangenen Jahr den fehlenden Nachwuchs bei Allgemeinmedizinern und die zurückgehende hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum kritisiert.

„Wenn die Hausarztzahl weiter sinkt, hat das für ältere, sozial benachteiligte und nicht mobile Menschen äußerst negative Folgen. Die weiten Wege und höheren Arztkosten könnten letztendlich dazu führen, dass diese Menschen sogar auf Arztbesuche verzichten. Das darf man keinesfalls unterschätzen“, erklärte Landesvorsitzender Adolf Bauer. Nach Auffassung des SoVD-Landesverbandes wäre es richtig, Anreize für die Ansiedlung von Allgemeinmedizinern in strukturschwachen Gebieten zu schaffen.

Die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung war auch Thema eines Gesprächs, dass der SoVD-Landesverband Niedersachsen kürzlich mit dem Deutschen Hausärzteverband geführt hat. In diesem Zusammenhang erläuterten die beiden Verbände die Vorstellungen zur Nachwuchsförderung der Hausärzte und den Einsatz von weiterqualifizierten Medizinischen Fachangestellten zur Entlastung der Hausärzte.




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