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Aktuelles

Kasse muss Navi für Blinde zahlen

Damit sich Blinde in ihrer Umgebung besser orientieren können, müssen Krankenkassen für sie ein GPS-System zahlen. Dieses ist einem Navigationsgerät sehr ähnlich und ermöglicht das sogenannte vorausschauende Gehen. Das Sozialgericht in Berlin entschied jetzt, dass das Gerät ein völlig selbstständiges Bewegen ermögliche und so ein erforderliches Hilfsmittel sei ...


Gehörlose: Krankenkassen müssen optischen Rauchmelder bezahlen

Krankenkassen müssen die Kosten für einen optischen Rauchmelder bei Gehörlosen übernehmen. Das hat das Bundessozialgericht entschieden. Demnach seien Betroffene besonders stark auf einen solchen speziellen Rauchmelder angewiesen, da sie in Notsituationen warnende Geräusche nicht wahrnehmen können. Somit sei durchaus ein Grundbedürfnis des täglichen Lebens betroffen, und die Krankenkassen müssen zahlen. Optische Rauchmelder seien durchaus ein Hilfsmittel nach § 33 SGB ...


SoVD-Tipp: Lassen Sie sich Ihre Stromkosten für E-Rolli & Co. erstatten

Wenn jemand ein elektrisches Hilfsmittel benötigt, wird dies meistens vom Arzt verordnet und – wenn alles gut läuft – auch von der Krankenkasse bezahlt. Was viele aber nicht wissen: Auch die Stromkosten für den E-Rolli, das Beatmungsgerät oder die Wechseldruckmatratze müssen von der Kasse bezahlt werden. Der SoVD in Niedersachsen hilft Ihnen dabei, die Übernahme der Kosten zu beantragen ...


Barrierefrei: Sitzungen live aus dem Landtag

Die Plenarsitzungen des niedersächsischen Landtags sind unter unter www.landtag-niedersachsen.de/videouebertragungen als barrierefreier Live-Stream im Internet abrufbar. So haben auch Menschen mit einer Seh- oder Hörbehinderung die Möglichkeit, die Sitzungen zu verfolgen ...


Als Rollstuhlfahrerin barrierefrei unterwegs? Aber nicht mit dem Zug!

Eigentlich wünscht sich die Tochter von Daniela Möller nur das, wovon viele sechsjährige Mädchen träumen: Tanzunterricht. Dass es aber nicht so einfach ist, diesen Wunsch zu erfüllen, wenn man in Schandelah (Landkreis Wolfenbüttel) wohnt und wie Daniela Möller Rollstuhlfahrerin ist, zeigt der folgende Fall. Denn sie braucht für eine Strecke, die Nicht-Rolli-Fahrer in zehn Minuten bewältigen, fast drei Stunden. Schuld daran ist die fehlende Barrierefreiheit am Bahnhof.


Walter-Behrens-Stiftung: Förderung für behinderte Kinder

Egal, ob ein Beiwagen für das Fahrrad, eine Tastwand für die Ergotherapie oder eine regenfeste Decke für den Rollstuhl: Die Walter-Behrens-Stiftung unterstützt seit 1998 Kinder mit mehrfacher Behinderung, einer spastischen Lähmung oder auch blinde Kinder ...


Barrierefreie Reisen für Menschen mit Körperbehinderung

Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) hat seinen neuen Katalog "BSK-Urlaubsziele 2014" veröffentlicht. Darin bietet er Informationen und Beratung über barrierefreien Urlaub - ob in der Gruppe oder alleine - an. Vom Kulturausflug in eine Stadt über den Badeurlaub am Meer bis hin zur Mietwagenrundreise in Übersee erstreckt sich das breite Angebot an Reisezielen für Individual- oder Gruppenreisende ...


14.03.2014
Rundfunkbeitrag: Behinderte Menschen haben das Nachsehen

Der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. übt scharfe Kritik am aktuellen Beschluss der Ministerpräsidenten der Länder zum Rundfunkbeitrag. „Anstatt mit den deutlichen Zuwächsen bei den Rundfunkeinnahmen soziale Härten für behinderte Menschen abzubauen, kommt jetzt eine Minisenkung. Damit bleibt den Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung nur sehr eingeschränkt am kulturellen Leben teilhaben können, die früher geltende Gebührenfreiheit verwehrt“, erklärt die 2. SoVD-Landesvorsitzende Edda Schliepack ...


15.08.2013
Plattform: Rollstuhlgerechte Orte suchen

Egal ob mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen: Ein Gebäude mit Stufen kann damit schwer oder manchmal auch gar nicht zu betreten sein. Aber woher soll man wissen, welche Supermärkte, Kneipen, Kirchen oder Kinos für mobilitätseingeschränkte Menschen geeignet sind? Mit der Karte „Wheelmap“ gibt es jetzt eine Plattform, auf der nach rollstuhlgerechten Orten gesucht werden kann – und zwar weltweit ...


12.08.2013
Buch über Inklusion: Wissenschaft in leichter Sprache

Ein wissenschaftliches Buch zum Thema Integrations- und Inklusionsforschung – für alle verständlich. Geht das? Ja! Wie das funktioniert, zeigt jetzt Prof. Simone Seitz von der Uni Bremen, die ihr Buch „Inklusiv gleich gerecht? Inklusion und Bildungsgerechtigkeit“ in leichte Sprache übersetzt hat ...


09.07.2013
Protestaktion gegen Falschparker

Der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. nimmt sich Falschparker vor. Wer in Zukunft unberechtigt auf Behindertenparkplätzen steht, muss damit rechnen, Post an der Windschutzscheibe vorzufinden. „Sie haben meinen Parkplatz. Wollen Sie auch meine Behinderung?“ steht auf den postkartengroßen Zetteln, die kostenlos in den SoVD-Beratungszentren in ganz Niedersachsen erhältlich sind ...


Inklusion: Niedersachsen ist Schlusslicht

Das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung an einer Regelschule – die sogenannte Inklusion – kommt in Niedersachsen nur schleppend voran. Das Bundesland ist deutschlandweit Schlusslicht in diesem Bereich. Das ergab eine Bildungsstudie der Bertelsmann-Stiftung ...


Bei Aktionsplan Menschen mit Behinderungen beteiligen

Drei Jahre hat die niedersächsische Landesregierung gebraucht, um einen Entwurf für den Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vorzulegen. Damit soll die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und eine inklusive Gesellschaft vorangebracht werden. Allerdings hat die Regierung es versäumt, die Betroffenen in die Planungen mit einzubeziehen. Dies hat der SoVD sehr deutlich kritisiert – mit Erfolg ...


Automaten sollen bedienerfreundlicher werden

Wie müssen Fahrkartenautomaten funktionieren, die an die spezifischen Bedürfnisse von älteren und behinderten Menschen angepasst sind? Mit dieser Frage beschäftigt sich das EU-weite Projekt „APSIS4all“, an dem neben dem SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. unter anderem auch die Unternehmen Höft & Wessel und CURE aus Österreich beteiligt sind. Das Ziel des Projektes: Mehr Bedienerfreundlichkeit für die Zielgruppe. So soll beispielsweise die an den Automaten genutzte Software optimiert werden, damit die Sprachausgabe oder auch die Größe der Bedienfelder angepasst werden können ...


Heimgesetz in leichter Sprache: Broschüre bestellen

Gemeinsam mit dem niedersächsischen Sozialministerium hat Karl Finke, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen, das Heimgesetz in leichter Sprache herausgebracht. Darin wird einfach und verständlich das niedersächsische Gesetz erläutert. Unter anderem gibt es Antworten aus Fragen wie etwa „Für wen gilt das Heimgesetz?“, „Warum gibt es das Gesetz?“ oder „Was muss das Heim machen!“. Mitarbeiter des Büros für leichte Sprache der Hannoverschen Werkstätten haben die jeweiligen Texte verfasst ...


Rundfunkgebühr: Jetzt Antrag auf Befreiung stellen

Ab dem 1. Januar 2013 wird die Gebühr für den Radio- und Fernsehempfang (GEZ-Gebühr) anders berechnet: Den sogenannten Rundfunkbeitrag muss dann grundsätzlich jeder Haushalt bezahlen; egal, wie viele Radio- oder Fernsehgeräte vorhanden sind. An der Beitragshöhe ändert sich allerdings nichts – sie bleibt bei 17,98 Euro monatlich. Blinde und Taubblinde werden zwar von der Gebühr befreit, Menschen mit dem Merkzeichen „RF“ im Schwerbehindertenausweis müssen jedoch den reduzierten Beitrag von 5,99 im Monat zahlen ...


Krankenkasse muss teureres Hörgerät zahlen

Gesetzlich versicherte Schwerhörige haben Anspruch auf ein hochwertiges Hörgerät, wenn eine herkömmliche Standardhilfe den Hörverlust nicht ausreichend ausgleicht. Das geht aus einem Urteil des Sozialgerichtes Detmold hervor. Damit wurde eine Krankenkasse dazu verurteilt, dem 45-jährigen Versicherten das teurere Gerät zu bezahlen ...


Arbeitsagentur muss Gebärdendolmetscher zahlen

Die Bundesagentur für Arbeit muss die Kosten für einen Gebärdendolmetscher eines gehörlosen Auszubildenden tragen. Das entschied jetzt das Oberverwaltungsgericht Koblenz. In dem verhandelten Fall hatte das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung dem jungen Mann eigentlich einen solchen Dolmetscher bewilligt. Die Bundesagentur weigerte sich jedoch, die anfallenden Kosten von 7.500 Euro und auch die künftigen Ausgaben zu übernehmen ...


Nachrichten für gehörlose Kinder

Die Kindernachrichten des Radiosenders NDR Info gibt es jetzt auch in Gebärdensprache. Damit haben nun auch gehörlose und stark schwerhörige Kinder einen barrierefreien Zugang zu altersgerecht aufbereiteten Nachrichten. Bei den Kindernachrichten handelt es sich um ein wöchentliches Format für Kinder im Alter zwischen neun und 13 Jahren ...


Kein Anspruch auf Behindertenparkplatz

Menschen mit einer Gehbehinderung haben nicht automatisch Anspruch auf einen Behindertenparkplatz. Dieser besteht nur, wenn in ihrem Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „aG“ für „außergewöhnlich gehbehindert“ vermerkt ist. Das gilt auch, wenn Betroffene beim Aussteigen aus dem Auto eine weit geöffnete Wagentür benötigen. Das entschied jetzt das Sozialgericht Mainz ...


Spezieller Universalschlüssel für Behindertentoiletten

In den meisten Fällen sind barrierefrei gestaltete Toiletten an Autobahnraststätten abgeschlossen. Für diese Toiletten gibt es einen speziellen Universalschlüssel, der auch zu öffentlichen Behindertentoiletten in vielen deutschen Städten, aber auch in Österreich und in der Schweiz passt. Um Missbrauch zu vermeiden, wird der Schlüssel nur an Menschen ausgegeben, die auf die Nutzung eines behindertengerechten WC angewiesen sind ...


Forum: Fragen und Antworten rund um das Thema Inklusion

Gilt die inklusive Bildung – also das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung – für alle? Was mache ich, wenn mein behindertes Kind von der Schule oder Schulbehörde abgelehnt wird? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Interessierte ab sofort im Inklusionsforum Niedersachsen. Dieses Internetportal wurde von der Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam leben – gemeinsam lernen Niedersachsen e.V. und dem Verein Mittendrin aus Hannover ins Leben gerufen ...


Aktuell und barrierefrei: Neuer Internetauftritt rund um die Behindertenpolitik

Der niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Karl Finke, hat seinen Internetauftritt überarbeitet. Die neue Website hat zudem den BITV-Test – das Verfahren zur Überprüfung der Barrierefreiheit – bestanden. „Neugliederung und redaktionelle Aufbereitung tagesaktueller Belange aus der Behindertenpolitik, angereichert mit Meinungsbildern und persönlichen Interviews, bilden für unsere Besucherinnen und Besucher ein interessantes und abwechslungsreiches Informationsangebot“, fasst Finke zusammen ...


Unlesbarer Bescheid: Blinder darf Geld behalten

Ein Blinder darf zu viel gezahltes Blindengeld behalten, da er das Schreiben der Behörde mit den notwendigen Informationen nicht lesen konnte. Das geht aus einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz hervor. In dem verhandelten Fall ging es um einen 82-Jährigen, dem die Stadt von 2005 bis 2010 Blindengeld gezahlt hatte ...


Freiwilligendienst für Menschen mit Behinderung

Der Verein Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev) bietet mit seinem Programm „Weltwärts alle inklusive“ für Menschen mit Behinderung einen Freiwilligendienst im Ausland an. Dabei arbeiten die Teilnehmenden in einem Zeitraum von sechs Monaten bis zu zwei Jahren in einem Projekt in Afrika, Lateinamerika oder Osteuropa. Einsatzstellen gibt es in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Landwirtschaft, Umweltschutz, Menschenrechte oder Sport ...


Studium: Bei Assistenz keine zusätzliche Hard- und Software

Sofern eine Studentin mit Behinderung bereits im Rahmen der Eingliederungshilfe Studienassistenzdienste im Umfang von 18 Stunden täglich erhält, hat sie keinen zusätzlichen Anspruch auf ein Laptop sowie eine Spracherkennungssoftware. Das geht aus einem Urteil des Landessozialgerichts Baden-Württemberg hervor ...


Schwerbehinderung: Arbeitgeber darf nachfragen

Arbeitgeber dürfen ihre Mitarbeiter nach einer vorliegenden Schwerbehinderung fragen. Das gilt insbesondere dann, wenn der Betroffene bereits seit sechs Monaten in dem Betrieb beschäftigt ist. Denn: Nach dieser Zeit genießen Schwerbehinderte einen besonderen gesetzlichen Kündigungsschutz. Darauf weist jetzt das Bundesarbeitsgericht (BAG) in seinem Urteil hin. Insbesondere im Hinblick auf beabsichtigte Kündigungen sei die Frage nach einer Behinderung erlaubt ...


Universalschlüssel für Behinderten-Toiletten

In den meisten Fällen sind barrierefrei gestaltete Toiletten an Autobahnraststätten abgeschlossen. Für diese Toiletten gibt es einen speziellen Universalschlüssel, der auch zu öffentlichen Behindertentoiletten in vielen deutschen Städten, aber auch in Österreich und in der Schweiz passt. Um Missbrauch zu vermeiden, wird der Schlüssel nur an Menschen ausgegeben, die auf die Nutzung eines behindertengerechten WC angewiesen sind ...


Hälfte der Deutschen hat wenig Kontakt zu Behinderten

Über die Hälfte der Deutschen nimmt ihre zehn Millionen Mitbürger mit Behinderungen nicht wahr, jeder Dritte hat überhaupt keinen Kontakt zu ihnen. Das ergab eine Umfrage der Aktion Mensch und dem Marktforschungsinstitut Innofact. Die meisten Kontakte von Menschen mit und ohne Behinderungen finden am Arbeitsplatz statt: 29 Prozent der Befragten arbeiten mit einem behinderten Kollegen zusammen ...


Befreiung von GEZ-Gebühren entfällt für Schwerbehinderte

Trotz massiver Proteste haben die Landtage von Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein der Neuregelung des sogenannten Rundfunkgebührenstaatsvertrages zugestimmt. Somit tritt dieser zum 1. Januar 2013 in Kraft. Durch die Änderungen muss ab diesem Zeitpunkt jeder Haushalt monatlich 17,98 Euro bezahlen – unabhängig davon, ob Radio- oder Fernsehgeräte vorhanden sind. Künftig müssen auch Schwerbehinderte mit dem Merkzeichen RF ein Drittel der GEZ-Gebühren zahlen. Sie waren bislang davon befreit ...


Kinder mit Behinderung: Privatschulkosten werden nicht immer übernommen

Für ein Kind mit einer Behinderung werden nicht zwangsläufig die Kosten für eine Privatschule übernommen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn der sonderpädagogische Förderbedarf ebenso von einer staatlichen Schule erbracht werden kann. Das geht aus einem Urteil des Hessischen Landessozialgerichts hervor ...


Arbeitsmarkt: Schlechte Chancen für Menschen mit Behinderung

Schwerbehinderte Menschen profitieren nicht von der relativ positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes. Das zeigt eine Analyse des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Entgegen der allgemeinen Entwicklung ist der Anteil der Arbeitslosen mit einer Behinderung sogar gestiegen: So war der Wert im August 2011 um 7,6 Prozent höher als noch zwei Jahre zuvor. Im gleichen Zeitraum ist die allgemeine Arbeitslosenquote hingegen um 15 Prozent gesunken ...


Auto-Pfändung von Gehbehinderten wird erschwert

Das Auto eines Gehbehinderten darf trotz Verschuldung nicht ohne Weiteres gepfändet werden. Zu diesem Schluss kamen die Richter des Bundesgerichtshofs (BGH) in ihrem Urteil. Den Betroffenen dürfe das Fahrzeug nicht genommen werden, sofern es die Eingliederung in das öffentliche Leben erleichtere. Damit weitet der BGH den bisher bestehenden Schutz vor Zwangsvollstreckungen von Menschen mit dem Merkzeichen „aG“ im Schwerbehindertenausweis auch auf die Betroffenen mit dem Merkzeichen „G“ aus ...


Selbsthilfe: Daten zur Barrierefreiheit in Beratungsstellen

Das Selbsthilfe-Büro Niedersachsen hat seine Informationen zu Beratungsstellen um Angaben zu barrierefreien Dienstleistungen ergänzt. Direkt auf der Internetseite des Selbsthilfebüros oder in einer Borschüre gibt es Wissenswertes rund um die Bereiche „Kontaktaufnahme“, „Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln“, „Behindertenparkplätze“ und „Veranstaltungen“ ...


Agentur für Arbeit muss Gebärdendolmetscher bezahlen

Die Bundesagentur für Arbeit muss den Gebärdendolmetscher für einen gehörlosen Auszubildenden bezahlen. Das geht aus einem Urteil des rheinland-pfälzischen Oberverwaltungsgerichts hervor. In dem verhandelten Fall geht es um einen 20-jährigen gehörlosen Mann, der 2008 eine Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugmechaniker begonnen hatte. Für die Berufsschule stellte ihm das zuständige Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung einen Dolmetscher zur Verfügung ...


Arbeitgeber muss Eignung für Schwerbehinderte prüfen

Arbeitgeber sind verpflichtet zu prüfen, ob freie Arbeitsplätze mit einem schwerbehinderten Bewerber besetzt werden können. Das bestätigt das Bundesarbeitsgericht (BAG) in einem aktuellen Fall. Demnach müssen sich diesbezüglich die Arbeitgeber frühzeitig mit der Agentur für Arbeit in Verbindung setzen – das gilt für alle Unternehmen, nicht nur für den öffentlichen Dienst ...


Behinderung: Monitoring-Stelle fordert Änderung der Wahlgesetzte

Nach Ansicht der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention sollen zu den nächsten anstehenden Wahlen das Bundeswahlgesetz und das Europawahlgesetz geändert werden. Denn: Immer noch werde in Deutschland manchen Menschen mit Behinderung durch den sogenannten Wahlrechtsausschluss das Wahlrecht vollkommen abgesprochen ...


Broschüre in leichter Sprache mit Tipps für den Umzug

Der Förderverein „Leben mit Handicaps“ hat eine Broschüre rund um das Thema Umzug veröffentlicht. In leichter Sprache werden auf 48 Seiten Tipps gegeben, die bei einem Wohnungswechsel hilfreich sein können. Anhand von verschiedenen Illustrationen werden die beiden Figuren Karlchen und Karline Knopf Schritt für Schritt bei ihrem anstehenden Umzug begleitet ...


Seniorengerechte Wohnung muss nicht völlig barrierefrei sein

Eine seniorengerechte Wohnung muss nicht unbedingt mit einem Rollstuhl oder Rollator begehbar sein. Das geht jetzt aus einem Urteil des Oberlandesgerichtes Koblenz hervor. Darin urteilten die Richter, dass seniorengerecht nicht gleichbedeutend mit behindertengerecht sei, da nicht jeder Mensch im fortgeschrittenen Alter eine körperliche Behinderung habe ...


Mit einer Behinderung im Ausland studieren

Rund 250.000 Studierende wurden in den vergangenen 20 Jahren bei ihrem Auslandsstudium durch das sogenannte „ERASMUS-Programm“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) finanziell unterstützt. Darunter waren jedoch lediglich etwas über 100 Studierende mit einer Behinderung. Speziell diese Zielgruppe möchte der DAAD jetzt mit der Broschüre „Generation ERASMUS - Auf dem Weg nach Europa“ zu einem Auslandsaufenthalt ermutigen ...


Befragung: Reiseportal für mobilitätseingeschränkte Menschen verbessern

Mit einer Befragung möchte die Deutsche Bahn ihr Reiseportal für mobilitätseingeschränkte Menschen im Internet verbessern. Dazu führt das Unternehmen eine Fragebogenaktion unter anderem zu den Bereichen Kundenzufriedenheit, Bedürfnisse der Betroffenen und Verbesserungsvorschläge durch. Interessierte können sich daran bis zum 19. August 2011 beteiligen ...


Schwerbehinderte können Bahn kostenlos nutzen

Ab dem 1. September 2011 entfällt die sogenannte 50-km-Regelung und damit das bisher gültige Streckenverzeichnis für schwerbehinderte Bahnreisende. Bisher konnten Fahrgäste mit einem grün-orangen Schwerbehindertenausweis (Merkzeichen G, B, aG, Bl oder H) und dem Beiblatt mit gültiger Wertmarke nur Nahverkehrszüge in einen Umkreis von 50 Kilometern um den Wohnort und in sogenannten „Verkehrsverbünden“ sowie einige weitere öffentliche Verkehrsmittel unentgeltlich nutzen ...


Zehn Millionen Menschen mit Behinderung leben in Deutschland

Rund jeder neunte Einwohner in Deutschland hat eine Behinderung. Somit lebten 2009 rund zehn Millionen Menschen mit einer Behinderung in der Bundesrepublik. Dieser Wert entspricht circa zwölf Prozent der Bevölkerung. Das gab jetzt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden jetzt bekannt ...


Barrierefreie Reisen einfach planen

Ab sofort können sich Menschen mit Behinderung bei der Deutschen Bahn barrierefreie Reisen aus einem Baukasten individuell zusammenstellen. Die Ferien können über das Internetportal oder auch telefonisch geplant und gebucht werden. Ein solches Reisepaket besteht aus An- und Abreise, Einstiegs- und Umstiegshilfen sowie barrierefreien Übernachtungen ...


Ratgeber: Was ändert sich mit der Volljährigkeit?

Was ändert sich für Menschen mit Behinderung mit ihrer Volljährigkeit? Der Ratgeber „18 werden mit Behinderung – Was ändert sich bei Volljährigkeit?“ des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) beantwortet in diesem Zusammenhang die wichtigsten Fragen. So geht es in der Broschüre etwa unter anderem um die rechtliche Betreuung, den Führerschein, das Steuerrecht, Nachteilsausgleiche und Ausbildung, Studium sowie Beruf ...


Urteil: Kein Anspruch auf Treppensteighilfe

Gesetzliche Krankenkassen müssen für ihren Versicherten, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist, nicht auch die Kosten für eine elektrisch betriebene Treppensteighilfe übernehmen. Das hat jetzt das Bundessozialgericht in Kassel entschieden. Die Krankenkassen sind den Richtern zufolge dafür zuständig, die medizinische Rehabilitation zu sichern. Eine Treppensteighilfe diene jedoch der sozialen und gesellschaftlichen Integration ...


Datenbank sucht Angebote für blinde und sehbehinderte Touristen

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat eine Datenbank mit touristischen Angeboten in ganz Deutschland für blinde und sehbehinderte Menschen entwickelt. Dort können Interessierte entsprechende Dienstleistungen abrufen, bei denen speziell die Belange von Blinden und Sehbehinderten berücksichtigt werden ...


Behindertenrechtskonvention als Hörbuch

Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) hat ein Hörbuch zur UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung veröffentlicht. Diese ist in leichter Sprache verfasst und dauert rund eine Stunde. Auch die englische Originalfassung wird als Hörversion angeboten ...


Neue Schlichtungsstelle für Kundenbeschwerden im Nahverkehr

Den Ärger herunterschlucken  oder wegen ein paar Euro vor Gericht ziehen? Diese Frage brauchen sich enttäuschte Fahrgäste künftig dank der neuen Nahverkehr Schlichtungsstelle Niedersachsen und Bremen (SNUB) nicht mehr zu stellen.
An die SNUB können sich Fahrgäste wenden, die mit der Antwort des Verkehrsunternehmens auf ihre Kundenbeschwerde nicht einverstanden sind. Ein Schlichter hört beide Seiten an und macht einen Einigungsvorschlag - unbürokratisch, kostenlos, ohne Gerichte und Anwälte – und in schlichtender statt streitender Atmosphäre ...


Tagung zur Inklusion bei Eingliederungshilfen

Die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung soll in Zukunft im Mittelpunkt aller Fördermaßnahmen stehen. Das sieht jedenfalls die UN-Behindertenrechtskonvention vor. Die Umsetzung erfordert jedoch einen grundlegenden Umbau der bisherigen Hilfesysteme. Was das für die Betreuung psychisch Kranker bedeutet, soll auf der Tagung „Inklusion bei den Eingliederungshilfen“ beispielhaft für Niedersachsen diskutiert werden ...


Neue Norm für barrierefreies Bauen

Mit der Veröffentlichung des ersten Teils der Baunorm DIN 18040 gibt es nun neue Vorgaben für die Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden. Damit wurden die bisherigen Regelungen DIN 18024 und DIN 18025 auf den Prüfstand gestellt und überarbeitet. Die neue Norm soll Maßstäbe setzen, unter welchen technischen, baulichen und geometrischen Bedingungen sich ein öffentliches Gebäude „barrierefrei“ nennen darf ...


Niedersachsen wählt Behindertensportler 2011

Zwischen dem 4. Februar und dem 2. März 2011 kann in Niedersachsen der Behindertenportler 2011 gewählt werden. Der Behinderten-Sportverband Niedersachsen (BSN) - seit vielen Jahren Partner des SoVD-Landesverbandes Niedersachsen e.V. - organisiert diese Wahl. Dafür wurden Dirk Bohlen (Segeln), Andrea Borrmann und Erik Machens (Rollstuhltanz), Frank Heitmeyer (Sportschießen), Bernd Jeffré (Handbiken), David Mühle (Leichtathletik) und Heinrich Niehaus (Blinden-Fußball) nominiert ...


Stipendium für Studierende mit Behinderung

Zum kommenden Sommersemester können sich Studierende für das sogenannte „Deutschlandstipendium“ bewerben. Das Stipendium beträgt monatlich 300 Euro und wird einkommensunabhängig gezahlt. Neben Kriterien wie Leistung und Begabung werden dabei auch besondere persönliche oder familiäre Umstände berücksichtigt. Dazu zählen beispielsweise auch Krankheiten oder Behinderungen ...


Computerprogramm erleichtert Gehörlosen Kontakt zu Behörden

Gehörlose und Hörgeschädigte können ab sofort die Informationsangebote von Behörden einfacher nutzen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat gemeinsam mit dem Deutschen Gehörlosenbund ein Computerprogramm entwickelt, das Betroffenen die Möglichkeit bietet, mittels Gebärdensprache und Videotelefonie selbstständig Auskünfte bei der öffentlichen Verwaltung einzuholen. Benötigt werden dazu lediglich ein Computer mit Kamera und ein Internetanschluss ...


Internetportal in leichter Sprache

In dem Internetportal www.ich-kenne-meine-rechte.de des Deutschen Instituts für Menschenrechte können sich Interessierte in leichter Sprache über die UN-Behindertenrechtskonvention informieren. Die Konvention ist im März 2009 in Kraft getreten und verfolgt einen inklusiven Ansatz in der Behindertenpolitik. Auf der Homepage gibt es einfach formulierte Beiträge zu den Themen Recht auf freie Meinungsäußerung, Familie, Bildung, Gesundheit sowie Arbeit. Die Bereiche werden mithilfe von Grafiken, Bildern und Comics erläutert ...


Gemeinsames Lernen kommt in Niedersachsen kaum voran

Der Ausbau des gemeinsamen Unterrichts für Kinder mit und ohne Behinderung kommt in Niedersachsen nur sehr schleppend voran. Während im Bundesdurchschnitt knapp 15 Prozent der Schüler mit Förderbedarf eine Regelschule besuchen, liegt der Wert für Niedersachsen gerade einmal bei 6,6 Prozent. Das geht aus einer Studie des Bildungsforschers Klaus Klemm hervor, die im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung durchgeführt wurde ...


Karl Finke neu im Inklusionsrat dabei

Der niedersächsische Landesbeauftragte für behinderte Menschen Karl Finke wird als neuer Vertreter auf Länderebene im Inklusionsbeirat des Bundes mitarbeiten. Das Gremium wurde auf Initiative des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, Hubert Hüppe, eingerichtet. Der Inklusionsbeirat will mit seiner Arbeit unter anderem die UN-Behindertenrechtskonvention sowie die Schaffung eines eigenständigen Leistungsgesetzes für behinderte Menschen begleiten ...


Zahl der Schwerbehinderten nimmt zu

Der Anteil an schwerbehinderten Menschen in Deutschland hat zugenommen. So hatten Ende 2009 über sieben Millionen Menschen eine Schwerbehinderung – 2,7 Prozent mehr als noch am Jahresende 2007. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Auch in Niedersachsen ist dieser Wert gestiegen. Mittlerweile besitzt jeder zwölfte Niedersachse einen Schwerbehindertenausweis ...


Gebärdendolmetscher für Studierende mit Behinderung

Gehörlose Studierende haben Anspruch auf einen Gebärdendolmetscher für den Besuch ihrer Vorlesungen. Das gilt auch, wenn der Betroffene bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen hat. Das bestätigt jetzt das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen in seinem Urteil. In dem vorliegenden Fall hatte der zuständige Kommunalverband die Kostenübernahme für den Dolmetscher mit der Begründung abgelehnt, diese Weiterqualifizierung sei nicht angemessen ...


Mehrheit der Eltern für gemeinsames Lernen

Etwa zwei Drittel der Eltern in Deutschland befürworten das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung. Das geht aus einer repräsentativen Studie der Bertelsmann Stiftung hervor. Ebenso viele Eltern befürworten eine Ganztagsschule. Dabei gibt es deutliche Unterschiede im Ost-West-Vergleich: In den neuen Bundesländern sprechen sich 73 Prozent der Befragten für das Angebot aus, in den alten Bundesländern sind es 60 Prozent ...


Akustiker muss auf Zustimmungspflicht hinweisen

Die Krankenkasse muss dem Kauf eines Hörgerätes vorab zustimmen. Ein Hörgeräteakustiker ist verpflichtet, seinen Kunden darauf hinzuweisen. Bezahlt die Krankenkasse in einem solchen Fall das Hörgerät nicht, weil die Kostenübernahme nicht beantragt wurde, darf der Kunde das Gerät behalten und muss es nicht bezahlen. Das entschied jetzt das Oberlandesgericht in Hamm ...


Begleitung für Studentinnen mit Behinderung

Ab Januar 2011 können sich Studentinnen mit einer Behinderung ein Jahr lang von einem Mentor begleiten lassen. Die jeweiligen Mentoren sind selbst Akademiker und berufstätig. Sie geben den Studentinnen Tipps für das Studium und den späteren Berufseinstieg. Die Studentinnen begleiten ihren Mentoren über Praktika an ihren Arbeitsplatz und erhalten so Einblicke in das Berufsleben ...


Schwerbehindertenausweis für Diabetiker

Diabetiker gelten ab sofort als schwerbehindert, wenn sie täglich mindestens vier Insulininjektionen benötigen. Das legt jetzt eine Verordnung des Bundesarbeitsministeriums fest. Eine Voraussetzung ist demnach, dass der Betroffene die von Blutzucker, Bewegung und Ernährung abhängige Dosis selbst anpasst ...


Parkausweis für behinderte Menschen wird ungültig

Seit dem 1. Januar 2001 werden in Deutschland nur noch EU-einheitliche Behindertenparkausweise ausgegeben. Die Parkausweise, die vor diesem Zeitpunkt ausgestellt wurden, verlieren nun zum 31. Dezember 2010 ihre Gültigkeit. Das gilt sowohl für befristet als auch für unbefristet ausgestellte Dokumente. Wer ab dem 1. Januar 2011 noch den alten Parkausweis für Schwerbehinderte nutzt, begeht eine Ordnungswidrigkeit ...


Kosten für Lohnbuchhaltung werden übernommen

Menschen mit einer Behinderung bekommen die Kosten für die Lohnbuchhaltung vom zuständigen Sozialhilfeträger erstattet, wenn sie ihre Pflegekräfte selbst einstellen. Das hat jetzt das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen entschieden und bestätigt damit ein Urteil des Sozialgerichtes Hannover ...


Krise trifft besonders schwerbehinderte Arbeitnehmer

In Deutschland sind Arbeitnehmer mit einer schweren Behinderung besonders stark von der Wirtschaftskrise betroffen. Das geht aus einer Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hervor. Demnach entspannt sich zwar der Arbeitsmarkt, die Zahl der arbeitslosen Menschen mit einer Schwerbehinderung ist hingegen gestiegen ...


Barrierefreie Urlaubsziele im Internet

Auf der Internetseite www.barrierefreie-reiseziele.de können Menschen mit einer Behinderung nach einem geeigneten Urlaubsziel suchen. Die Angebote auf der Homepage reichen dabei von Langeoog bis zum Fränkischen Seenland sowie von der Eifel bis zur Sächsischen Schweiz ...


28.05.2010
Vermögen muss nicht für Unterhalt genutzt werden

Ein behindertes Kind muss nicht zwangsläufig sein Vermögen für den eigenen Unterhalt nutzen. Das geht aus einem Urteil des Bundesfinanzhofes hervor. Grundsätzlich bestehe zwar die Verpflichtung für ein volljähriges Kind, seine Ersparnisse zu nutzen, bevor die Eltern Unterhalt zahlen müssten. Könne sich ein Kind aufgrund seiner Behinderung nicht selbstständig versorgen und sei aufgrund dessen weiterhin auf die Unterstützung der Eltern angewiesen, dürfe es trotzdem Geld für die Altersvorsorge zurücklegen ...


21.05.2010
Anspruch auf Lichtsignalanlage

Ein hochgradig schwerhöriger Versicherter hat Anspruch auf die Finanzierung einer Lichtsignalanlage durch seine Krankenkasse. Das entschied das Bundessozialgericht. Eine solche Anlage wandelt akustische Signale von Telefonanlagen und Türklingeln in Lichtsignale und Vibrationen um. In dem vorliegenden Fall hatte sich die Krankenkasse geweigert, die Kosten zu übernehmen, da eine Lichtsignalanlage kein technisches Hilfsmittel sei ...


10.05.2010
Behinderung: Kein Erlass der Studiengebühren

Studiengebühren können in Niedersachsen wegen einer Behinderung oder einer schweren Erkrankung erst nach Überschreiten der Regelstudienzeit erlassen werden. Das hat das Verwaltungsgericht Göttingen entschieden. Die Richter begründeten ihr Urteil damit, dass es innerhalb der Regelstudienzeit nicht klar sei, ob es tatsächlich zu einer Verlängerung der Studienzeit käme ...


04.05.2010
Behinderteneinrichtungen von Gebühren befreit

Für die Radios in Fahrzeugen zum Behindertentransport müssen soziale Einrichtungen keine Rundfunkgebühren zahlen. Das entschied jetzt das Bundesverwaltungsgericht. Nach Angaben der Richter seien diese Institutionen nach dem Rundfunkgebührenstaatsvertrag grundsätzlich von der Zahlung befreit ...


28.04.2010
Gehörlose können jetzt einheitliche Rufnummer nutzen

Über die einheitliche Rufnummer 115 können ab sofort auch Gehörlose und hörbehinderte Menschen Auskünfte von Behörden erhalten. Diese Rufnummer gibt es bislang in einigen Modellregionen. So ist etwa Oldenburg für Niedersachsen bei dem Projekt vertreten. Ab 2011 soll die Telefonnummer aber bundesweit freigeschaltet werden. Das Gebärdentelefon funktioniert über Internet- oder Videotelefonie ...


15.04.2010
Krankenkasse muss Therapierad zahlen

Menschen mit einer Behinderung erhalten von ihrer Krankenkasse ein Therapierad. Voraussetzung dafür ist, dass sie damit dem drohenden Verlust ihrer Gehfähigkeit vorbeugen können. Zu diesem Ergebnis kommen die Richter des hessischen Landessozialgerichtes in ihrem Urteil. Im konkreten Fall hatte eine 44-jährige Frau geklagt, die an einer Tetraspastik leidet ...


30.03.2010
Neue DIN-Norm regelt Kontraste

Zum ersten Mal ist in Deutschland eine Norm in Kraft getreten, die die barrierefreie Gestaltung von visuellen Informationen regelt. Zu diesen Informationen gehören beispielsweise Fahrpläne, Wegweiser oder Absperrungen, aber auch Bedienelemente von Automaten, WC-Anlagen und Aufzügen. Die DIN-Norm 32975 legt dabei Kontrastgrenzwerte, Beleuchtung sowie die Größe von Informationselementen und Schriftzeichen fest ...


25.03.2010
Leitfaden zum Landesblindengeld herausgegeben

Das Niedersächsische Landessozialministerium hat einen Leitfaden zum Landesblindengeld veröffentlicht. Dieser soll einerseits Sachbearbeitern in Landkreisen und Städten als Arbeitshilfe dienen, andererseits ist er aber auch eine Unterstützung für blinde Menschen. Der Leitfaden beinhaltet Wissenswertes über die Voraussetzungen für die Gewährung des Blindengeldes und ausführliche Informationen zum Antragsverfahren ...


24.02.2010
Steuern: Pauschale für Menschen mit Behinderung

Menschen mit einer Behinderung können ihre zusätzlichen Kosten über die sogenannte „Behindertenpauschale“ bei der Steuer geltend machen. Darauf weist die Bundessteuerberaterkammer in Berlin hin. Dabei seien keine Einzelnachweise notwendig. Stattdessen könne der Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte des Betroffenen eingetragen werden. Die Höhe dieser Pauschale richte sich nach dem Grad der Behinderung ...


12.02.2010
Niedersächsische Unternehmen beschäftigten zu wenig Schwerbehinderte

Unternehmen in Niedersachsen beschäftigen zu wenig schwerbehinderte Arbeitnehmer. Das teilte die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Arbeitsagentur für Arbeit mit. Private und öffentliche Arbeitgeber mit mehr als 20 Beschäftigten sind verpflichtet, 5 Prozent ihrer Stellen mit Schwerbehinderten zu besetzen. In Niedersachsen liegt diese Quote in Unternehmen jedoch nur bei 3,6 Prozent ...


27.01.2010
Neues Steuermerkblatt für Familien mit behinderten Kindern

Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (BVKM) hat sein jährlich erscheinendes Steuermerkblatt für Familien mit behinderten Kindern aktualisiert und neu aufgelegt. Dabei orientiert sich das Merkblatt an dem Aufbau der Steuererklärung für 2009. Es eine gute Hilfe, um die Steuererklärung schnell und unkompliziert zu bearbeiten ...


19.01.2010
Vielfältige Informationen über Hilfsmittel

Mit „Rehadat“ bietet das Institut der deutschen Wirtschaft einen Überblick über Neuheiten im Bereich von Hilfsmitteln für behinderte Menschen an. Dieses Verzeichnis soll Menschen mit einer Behinderung oder einer chronischen Erkrankung das Finden von passenden Produkten erleichtern. Dabei ist bei jedem Produkt eine Vielzahl an Details angegeben ...


11.01.2010
Neue Internetplattform für behinderte Menschen

Unter www.einfach-teilhaben.de hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Internetplattform für behinderte Menschen und ihre Angehörigen geschaffen. Die Homepage erhält umfassende Informationen zu verschiedenen Lebenslagen wie etwa Familie und Kindheit, Gesundheit und Pflege, aber auch zu finanziellen Leistungen. Darüber hinaus gibt es verschiedene Rechercheangebote ...


06.01.2010
Behinderte können Umbau steuerlich geltend machen

Menschen mit einer Behinderung können in bestimmten Fällen die anfallenden Kosten für den Umbau ihrer Wohnung in vollem Umfang steuerlich geltend machen. Das entschied jetzt der Bundesfinanzhof. Dies sei teilweise auch möglich, wenn durch die baulichen Maßnahmen der Wert der Wohnung gesteigert wurde. Im verhandelten Fall ging es um einen Betroffenen, der seit einem Schlaganfall schwerbehindert ist ...


18.12.2009
Kasse muss digitales Hörgerät zahlen

Eine Krankenkasse muss die Kosten für ein digitales Hörgerät für einen nahezu tauben Versicherten in voller Höhe übernehmen. Der Betroffene darf in diesem Zusammenhang nicht auf ein analoges Hörgerät verwiesen werden, nur weil dieses durch den üblichen Festbetrag der Krankenkasse abgedeckt ist. Das hat jetzt das Bundessozialgericht entschieden. Konkret haben die Kasseler Richter festgelegt, dass die Krankenkasse bei einem digitalen Hörgerät nicht nur den Teilbetrag, sondern auch die restlichen Kosten in Höhe von 3.073 Euro übernehmen muss ...


10.12.2009
Erfolg bei Erwachsenenbildung und Gleichstellungsgesetz

Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen, Karl Finke, hat in einer Kabinettssitzung seinen Tätigkeitsbericht für die Jahre 2004 bis 2009 vorgestellt. Darin sind unter anderem umfangreiche Stellungnahmen sowie detaillierte Beschreibungen der Arbeit im Bereich der Behindertenpolitik enthalten. So weist Finke etwa auf seine Erfolge in der inklusiven Erwachsenenbildung und beim Landesgleichstellungsgesetz hin ...


16.11.2009
Krankenkasse muss Rollstuhl zahlen

Eine Krankenkasse darf einem Menschen mit Behinderung die Anschaffung eines Elektrorollstuhls nicht mit der Begründung verwehren, er könne sich von Angehörigen schieben lassen. Das geht aus einem jetzt veröffentlichten Urteil des Bundessozialgerichtes hervor. Vielmehr hätten behinderte Menschen Anspruch auf Hilfsmittel, die ihnen eine selbstständige und unabhängige Lebensweise ermöglichten ...


03.11.2009
Entschädigung für schwerbehinderten Bewerber

In Südhessen hatte eine Kommune die Bewerbung eines Schwerbehinderten abgelehnt und muss nun eine Entschädigung zahlen. Das entschied jetzt das Landesarbeitsgericht in Frankfurt und gab damit der Klage des Mannes statt. Der Kläger, der bei seinem bisherigen Arbeitgeber von Kündigung bedroht war, hatte sich innerhalb von zwei Jahren auf insgesamt 120 Stellen bei verschiedenen Kommunen und Institutionen beworben ...


29.09.2009
Neue Broschüre zum barrierefreien Wohnen

Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland dazu verpflichtet, Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen herzustellen. Dazu gehört auch die Schaffung von ausreichend barrierefreiem Wohnraum. Viele Menschen mit einer Behinderung möchten gerne in ihrer eigenen Wohnung leben, können diesen Wunsch aber aufgrund fehlender Barrierefreiheit nicht umsetzen. Wie die eigene Wohnung barrierefrei gestaltet oder umgebaut werden kann, erfahren Betroffene jetzt in der Broschüre „Die barrierefreien eigenen 4 Wände – Wege zum barrierefreien Wohnraum“ ...


21.09.2009
Ratgeber für behinderte Kinder und Jugendliche

Für Familien mit behinderten Kindern und Jugendlichen gibt es jetzt einen praktischen Fachratgeber. Das Buch „Finanzielle Hilfen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ von Bernd Röger beantwortet häufig gestellte Fragen unter anderem zu den Themen „Welche Schulformen gibt es für mein Kind?“, „Welche Steuererleichterungen werden Eltern eingeräumt?“ oder „Welche Rechte haben schwerbehinderte Jugendliche?“ ...


10.09.2009
Erste inklusive Schule in Hannover

Zum Schuljahr 2010/2011 wird die erste inklusive Schule in Hannover starten. Mit diesem Schulprojekt wird von dem Aktionsbündnis „Eine Schule für alle!“, dem unter anderem die Organisationen „Selbstbestimmt Leben e.V.“ und „Mittendrin Hannover e.V.“ angehören, der Auftrag der UN-Konvention an die Länder zur inklusiven Beschulung konkret umgesetzt. „Eine Schule für alle!“ setzt sich für die notwendigen Umstrukturierungen der Schullandschaft ein und hat in Niedersachsen Modellcharakter ...


08.09.2009
Neue Vorschriften für Behindertenparkplätze

 

Für Behindertenparkplätze gelten neue bundeseinheitliche Regelungen. Neben den Schwerbehinderten mit einer außergewöhnlichen Gehbehinderung (Schwerbehindertenausweis mit der Kennzeichnung „aG“) dürfen diese Behindertenparkplätze nun von mehr mobilitätseingeschränkten Menschen genutzt werden. Somit können jetzt auch Betroffene mit Contergan-Schäden oder vergleichbaren Einschränkungen dort parken ...


03.09.2009
Blinde können selbstständig wählen

Auch zur diesjährigen Bundestagswahl können Blinde und Sehbehinderte aus Niedersachsen eine Wahlschablone nutzen und so völlig selbstständig ihr Kreuz und damit von ihrem geheimen Wahlrecht Gebrauch machen. In Niedersachsen wird die Stimmzettelschablone vom Blinden- und Sehbehindertenverband, mit dem der SoVD-Landesverband Niedersachsen bereits beim Landesgleichstellungsgesetz und beim Landesblindengeld eng zusammengearbeitet hat, verschickt ...


05.08.2009
Haushaltshilfe für behinderte Menschen

Um ihre Kinder zu Hause großziehen zu können, haben behinderte Eltern Anspruch auf eine Haushaltshilfe oder eine ähnliche Unterstützung. Das hat jetzt das Verwaltungsgericht Minden entschieden. Geklagt hatte eine spastisch gelähmte Mutter, die aufgrund einer Behinderung an den Rollstuhl gebunden ist ...


23.07.2009
Broschüre soll Jugendlichen Wahl erleichtern

Gemeinsam mit der Volkshochschule Hannover und dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Karl Finke, hat die niedersächsische SoVD-Jugend zur diesjährigen Bundestagswahl eine Wahlhilfebroschüre herausgegeben. Diese soll Menschen mit Behinderungen informieren und ermutigen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. In der Publikation wird in leicht verständlicher Form erklärt, wie man wählt ...


28.05.2009
Behinderte und nichtbehinderte Kinder sollen gemeinsam lernen

In Deutschland ist Ende März die Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderung in Kraft getreten. Damit ist Deutschland nun in der Pflicht, den gemeinsamen Schulbesuch von behinderten und nicht behinderte voranzubringen. Dazu fand nun eine Anhörung im Kultusausschuss des niedersächsischen Landtages statt, in der auch der SoVD-Landesverband Niedersachsen seine Position zu dem Gesetzesentwurf vertreten konnte ...


28.05.2009
Europawahl: Schablone für Blinde und Sehbehinderte

Blinde und Sehbehinderte in Niedersachsen können bei der diesjährigen Europawahl am 7. Juni ohne die Hilfe einer Vertrauensperson ihre Stimme abgeben. Die dafür notwendigen Wahlschablonen können Betroffene kostenlos beim niedersächsischen Blinden- und Sehbehindertenverband anfordern. Alle Stimmzettel zur Europawahl sind einheitlich in der oberen rechten Ecke gelocht oder gestanzt. An der Schablone ist entsprechend die obere rechte Ecke markiert ...


11.05.2009
Behinderte können Assistenz mit ins Krankenhaus nehmen

In Zukunft sollen Menschen mit Behinderung ihre persönliche Assistenz mit ins Krankenhaus nehmen können. Einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Regelung des Assistenzpflegebedarfs im Krankenhaus hat jetzt die Bundesregierung auf den Weg gebracht. Bislang wird die Finanzierung einer persönlichen Assistenz bei stationären Aufenthalten ausgesetzt, und die Betroffenen können nicht auf die notwendige Unterstützung zurückgreifen ...


30.04.2009
SoVD-Landesverband unterstützt Bündnis „Eine Schule für alle“

Der SoVD-Landesverband Niedersachsen unterstützt eine Fragebogenaktion zur Schulerfahrung von Menschen mit Behinderungen des Aktionsbündnisses „Eine Schule für alle“. Diesem Aktionsbündnis gehören unter anderem die Organisationen „Selbstbestimmt Leben e.V.“ und „Mittendrin Hannover e.V.“ an. Hintergrund dieser Befragung ist es, Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen zu sammeln, die sie mit Schulen in Niedersachsen gemacht haben. Diese Erfahrungsberichte dem Kultusministerium offiziell übergeben werden ...


22.04.2009
Behinderte dürfen abgelehnt werden

Eine Versicherungsgesellschaft darf den Antrag eines Schwerbehinderten auf eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ablehnen. Das entschied jetzt das Oberlandesgericht Karlsruhe in einem Urteil. Nach Ansicht des Gerichtes verstößt das Unternehmen damit weder gegen das gesetzliche Diskriminierungsverbot behinderter Menschen noch handelt es sittenwidrig ...


02.04.2009
Krankenkasse muss digitale Einkaufshilfe zahlen

Krankenkassen müssen für Blinde die Kosten für ein Produkt-Erkennungsgerät („Einkaufsfuchs“) übernehmen. Das entschied jetzt das Sozialgericht Detmold. Den Richtern zufolge sei das Gerät ein Hilfsmittel im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Einkaufsfuchs besteht aus einem Basisgerät sowie einem tragbaren Scanner. Dadurch können Strichcodes ausgewertet und blinden Menschen Informationen über das jeweilige Produkt geliefert werden ...


17.03.2009
Steuermerkblatt für Familien mit behinderten Kindern

Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat ein Steuermerkblatt für Eltern mit behinderten Kindern herausgegeben. Das Merkblatt soll den Eltern, Familien mit behinderten Angehörigen oder berufstätigen Erwachsenen mit einer Behinderung helfen, eventuelle Steuervorteile geltend zu machen ...


13.03.2009
Günstige Kredite für barrierefreien Umbau

Mit dem Programm „Altersgerechtes Umbauen“ fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) durch zinsgünstige Kredite den barrierefreien Um- und Ausbau selbstbewohnter Häuser und Wohnungen. Die Fördermaßnahme startet am 1. April und wird unterstützt von der Bundesregierung ...


09.03.2009
Schwerbehinderte sind auch beim Aufschwung benachteiligt

Vom positiven Aufschwung am Arbeitsmarkt zwischen 2005 und 2008 konnten schwerbehinderte Arbeitslose nicht im gleichen Maße profitieren wie Nicht-Schwerbehinderte. Das belegt jetzt eine Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Während in dem Zeitraum die Gesamtzahl der Arbeitslosen um mehr als 32 Prozent zurückging, sank diese bei den Schwerbehinderten nur um 14 Prozent ...


18.02.2009
Wer wird Behindertensportler 2009?

Bereits zum neunten Mal wird der Behindertensportler des Jahres in Niedersachsen gewählt. Noch bis zum 11. März können Interessierte die Stimme für einen der sechs Kandidaten abgeben. Zur Wahl um die Nachfolge von Vorjahressiegerin Marlies Pille stehen in diesem Jahr Alke Behrens (Rollstuhlbasketball), Christian Götze (Rollstuhlrugby), Siglind Koehler (Rudern), Kai Sehmer (Golf), Edith Voigt (Leichtathletik) und Jörg Wedde (Sledge-Eishockey) ...


09.02.2009
Kindergeld: Volljährige und pflegebedürftige Kinder haben Anspruch

Für ein volljähriges und pflegebedürftiges Kind besteht für Eltern ein Anspruch auf Kindergeld. Das haben die Richter des Hessischen Finanzgerichtes in Kassel entschieden. Dies gelte dem Urteil zufolge jedoch nur bei Kindern, die nicht aus eigenen finanziellen Mitteln ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Vielmehr entstehe für die Eltern eine zusätzliche finanzielle Belastung, die durch das Kindergeld gemindert werden könne ...


04.02.2009
Blindengeld soll um 540 Euro steigen

Blinde Menschen in Niedersachsen sollen mit sofortiger Wirkung durchschnittlich 540 Euro mehr Blindengeld im Jahr erhalten. Die Erhöhung findet rückwirkend zum 1. Januar 2009 statt. Ein entsprechender Gesetzestext soll spätestens bis zum März fertig gestellt werden. Somit könnte das Vorhaben noch vor der Sommerpause verabschiedet werden, eine Auszahlung könnte ab Juli erfolgen. Sehbehinderte bis zum 25. Lebensjahr sollen künftig 320 anstatt 300 Euro monatlich erhalten. Danach die ist die Anhebung der Leistungen von 220 auf 265 Euro monatlich vorgesehen ...


26.01.2009
Behinderte Kinder besser integrieren

Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Karin Evers-Meyer, fordert mehr gemeinsamen Schulunterricht für behinderte und nicht behinderte Kinder. Dabei betonte sie, dass die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen alle Mitgliedsstaaten auffordere, inklusive Schulen und damit Chancengleichheit im Bildungssystem zu schaffen. Inklusion bedeutet, dass behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam unterrichtet und individuell gefördert werden ...


10.12.2008
Schwerbehinderte zahlen keine Studiengebühren

Studierende mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mehr als 50 sind generell von Studiengebühren befreit. Das entschied jetzt das Verwaltungsgericht in Karlsruhe. Die Richter gaben damit der Klage eines Heidelberger Studenten statt. Der Kläger hatte an der Universität Heidelberg beantragt, ihn von den Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester zu befreien ...


04.12.2008
Sozialministerin informiert sich über Arbeit der integ-Jugend

Zum ersten Tag der Menschen mit Behinderung im Niedersächsischen Landtag präsentierte sich auch die integ-Jugend im SoVD. Am Stand informierten sich mehr als 300 behinderte Menschen aus ganz Niedersachsen über die Arbeit der Jugendorganisation. Darüber hinaus wurde das integrative und generationsübergreifende Seifenkistenprojekt der integ vorgestellt. Die Seifenkiste wurde gemeinsam von behinderten und nicht behinderten Kindern, Jugendlichen und Senioren gebaut. Um das Fahrerlebnis mit der Seifenkiste virtuell erlebbar zu machen, konnten die Standbesucher im Landtag die Spielkonsole „Wii“ nutzen. Diese Gelegenheit nahmen auch Mechthild Ross-Luttmann (niedersächsische Sozialministerin), Hermann Dinkla (Präsident des Niedersächsischen Landtages) und Wolfgang Göke (Direktor beim Niedersächsischen Landtag) wahr ...


03.12.2008
SoVD untersucht Arztpraxen auf Barrierefreiheit

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen wird Arztpraxen landesweit auf Barrierefreiheit überprüfen. Der 250.000 Mitglieder starke Verband hat dazu einen Fragenkatalog mit elf wichtigen Prüfkriterien zur barrierefreien Gestaltung erstellt. „Unsere 44 Kreisverbände erstellen gerade eine Übersicht für ihren jeweiligen Landkreis. Damit soll Transparenz geschaffen werden, wo Arztpraxen auch mit Rollstühlen, Gehbehinderungen oder Kinderwagen erreichbar sind“, sagt SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer ...


05.11.2008
Menschen mit Behinderung bei Bildung benachteiligt

Menschen mit Behinderung sind im Vergleich zu Nichtbehinderten bei der Bildung im Nachteil. Das geht aus einer Untersuchung des Statistischen Bundesamtes hervor. Demnach gibt es in Deutschland 8,6 Millionen Menschen mit einer amtlich anerkannten Behinderung. Dabei weisen insbesondere behinderte Menschen im Alter von 25 bis 45 Jahren im Gegensatz zu Nichtbehinderten vermehrt niedrigere oder keine Schulabschlüsse auf ...


15.10.2008
Alkoholverbot im Straßenverkehr für Rollstuhlfahrer

Das Alkoholverbot im Straßenverkehr gilt auch für Fahrer von Elektrorollstühlen. Wird ein Rollstuhlfahrer mit einer Alkoholkonzentration von 1,66 Promille im Blut angetroffen, darf ein Fahrverbot gegen ihn verhängt werden. Dies entschied jetzt das Amtsgericht Löbau. Gleichzeitig entschieden die Richter, dass es sich bei einem elektrobetriebenen Rollstuhl um ein Kraftfahrzeug im straßenverkehrsrechtlichen Sinne handelt ...

 


26.09.2008
Diskriminierungsverbot gilt auch für Angehörige Behinderter

Das EU-Gleichbehandlungsgesetz zum Schutz Behinderter vor Benachteiligung im Berufsleben gilt auch für deren Angehörige. So urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg in einem Grundsatzurteil zur Antidiskriminierungs-Regel ...

 


22.08.2008
SoVD unterstützt Forderungen nach Änderung des Schulgesetzes

Durch eine Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes will der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Karl Finke, die mögliche Benachteiligung behinderter Schüler verhindern und eine Teilhabe am integrativen Bildungssystem sichern. Bei seiner Forderung kritisiert Finke in erster Linie den Paragrafen 59a des Niedersächsischen Schulgesetzes ...


04.08.2008
Pflegekasse übernimmt Kurzzeitpflege behinderter Kinder

Mit der reformierten Pflegeversicherung ist nun auch eine Kurzzeitpflege von pflegebedürftigen Kindern mit Behinderung möglich. Bisher konnte dieser Anspruch selten genutzt werden, da die üblichen Pflegeheime und Kurzzeitpflegeeinrichtungen in der Regel nicht für die Betreuung behinderter Kinder ausgelegt sind. Durch die Reform können pflegebedürftige behinderte Kinder unter 18 Jahren nun auch Einrichtungen nutzen, die zwar von den Pflegekassen nicht zugelassen, dennoch für die Pflege geeignet sind ...


25.07.2008
Mehr als acht Millionen behinderte Menschen in Deutschland

Ältere und behinderte Reisende haben auf allen Flughäfen der EU ein Recht auf kostenlose Hilfe. Eine neue EU-Verordnung sieht vor, dass Fluggesellschaften bestimmte Hilfeleistungen nicht mehr in Rechnung stellen dürfen. Dazu zählt die Beförderung von Rollstühlen ebenso wie der kostenlose Transport von Blindenführhunden in der Flugkabine ...

 


18.07.2008
Zahl der Menschen mit Schwerbehinderung gestiegen

Die Zahl der schwerbehinderten Menschen in Deutschland ist im Vergleich zu 2005 gestiegen. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit. Ende vergangenen Jahres gab es deutschlandweit 6,9 Millionen Schwerbehinderte, vor zwei Jahren waren es noch 153.000 weniger. Als schwerbehindert gelten Personen, denen vom Versorgungsamt ein Grad der Behinderung von mindestens 50 zuerkannt wurde ...


11.07.2008
Halter von Blindenführhunden erhalten Ausweis

Halter von Blindenführhunden können ab sofort Ihre Rechte mit einem Ausweis belegen. Das bundeseinheitliche Dokument informiert über die Zulassung von Blindenführhunden in Geschäften und über die kostenlose Beförderung im öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Der Ausweis berechtigt blinde Frauen und Männer, mit ihren vierbeinigen Begleitern auch in Geschäfte zu gehen, in denen Hunde aus hygienischen Gründen nicht erlaubt sind ...


10.07.2008
Klare Richtlinie zur Beförderung von Rollstühlen

Durch die Neuregelung des Paragrafen 34a Straßenverkehrszulassungsordnung können ab sofort wieder mehrere Rollstuhlfahrer in Linienbussen befördert werden, ohne dass das Verkehrsunternehmen Bußgelder oder Haftungsrisiken befürchten muss ...


08.04.2008
SoVD Niedersachsen im neu gegründeten Landesbehindertenbeirat

Der neu ins Leben gerufene Niedersächsische Landesbehindertenbeirat ist am 7. April 2008 in Hannover zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen. Im Behindertenbeirat, einem Zusammenschluss von Wohlfahrtsverbänden, Tarifpartnern und den kommunalen Spitzenverbänden, ist auch der SoVD Niedersachsen durch Landesgeschäftsführer Dirk Swinke vertreten. Das Gremium soll den Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung, Karl Finke, bei der Umsetzung des Gleichstellungsgesetzes unterstützen ...


07.02.2008
Online-Erhebung zur Versorgungssituation von Rollstuhlfahrern

Probleme im Bereich der Versorgung behinderter Menschen mit geeigneten Rollstühlen sind regelmäßig Thema von Petitionen an die Bundesregierung. Deshalb lässt Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, nun eine bundesweite Erhebung bei Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern durchführen ...


01.02.2008
Bis 6. Februar: Online-Umfrage von Aktion Mensch

Aktion Mensch führt noch bis zum 6. Februar 2008 eine Online-Befragung durch. Die Initiative für ein barrierefreies Internet will mithilfe der Befragung ermitteln, auf welche Barrieren Menschen mit Behinderung im sogenannten Web 2.0 stoßen, also auf Kommunikationsplattformen zum Austausch von Ideen, Fotos, Videos oder Daten. Erfasst werden soll auch, welche interaktiven Möglichkeiten bereits in Anspruch genommen werden. Teilnehmen können Menschen mit Behinderung auf der Internetseite www.einfach-fuer-alle.de ...


28.01.2008
Behindertensportler des Jahres: Jetzt online wählen

Bereits zum achten Mal in Folge ruft der Behinderten-Sportverband Niedersachsen e.V. (BSN) zur Wahl des Behindertensportlers des Jahres auf. Der Kooperationspartner des SoVD Niedersachsen stellt die acht nominierten Sportlerinnen und Sportler auf seiner Internetseite www.bsn-ev.de vor und bietet bis zum 20. Februar die Möglichkeit zur Online-Wahl ...


23.01.2008
Zur Landtagswahl: Wahlschablonen für Sehbehinderte

Am 27. Januar 2008 finden in Niedersachsen Landtagswahlen statt. Der niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Karl Finke, weist darauf hin, dass für blinde und taubblinde Wählerinnen und Wähler Wahlschablonen zur Verfügung stehen. Zudem sind auch Tonträger mit zusätzlichen Informationen erhältlich. Mit diesen Hilfsmitteln soll das Recht auf freie und geheime Wahl auch für Menschen mit Behinderung unterstützt werden. Wie bisher können jedoch auch weiterhin Wahlhelfer bei der Wahl behilflich sein ...


17.12.2007
Fahrplan für Mobilitätseingeschränkte im Großraum Hannover

Zum Fahrplanwechsel des Großraum-Verkehrs Hannover (GVH) wurden im Dezember aktualisierte „Informationen für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste“ herausgegeben. In diesem Fahrplanheft sind die Fahrzeiten von Fahrzeugen abgebildet, die zum Beispiel Rollstuhlfahrenden oder Personen mit Kinderwagen die Benutzung des Bus- und Bahnnetzes ohne fremde Hilfe ermöglichen. Aufgeführt sind die Fahrpläne der Niederflurbusse mit Rampe, der grünen Stadtbahnen ohne Mittelstange sowie der silbernen Stadtbahnen der üstra ...


11.12.2007
Behinderte von Fahrverbot in Umweltzonen ausgenommen

Ab Januar 2008 werden in zahlreichen deutschen Städten und Ballungsgebieten zur Verminderung der Feinstaubbelastung sogenannte Umweltzonen eingerichtet. Für Fahrzeuge wird der Zugang zu diesen Zonen über Plaketten geregelt, die je nach Schadstoffklasse in verschiedenen Farben vergeben werden. Mögliche Fahrverbote können jedoch für Fahrzeuge aufgehoben werden, in denen Menschen fahren oder befördert werden, die außergewöhnlich gehbehindert, hilflos oder blind sind ...


03.12.2007
Weltbehindertentag: Integ und Behindertenhilfe veranstalten Konzert

Die Vereinten Nationen (UN) haben 1992 den 3. Dezember zum alljährlichen Internationalen Tag behinderter Menschen ausgerufen. Dieser Tag wird weltweit zu Aktionen genutzt, um die Ziele der vollen Teilnahme und Gleichstellung behinderter Menschen zu erreichen. Anlässlich des Weltbehindertentages hat die integ Rotenburg gemeinsam mit der Behindertenhilfe Vogelsbergkreis im Rahmen des „Kulturprojekts Kulturelle Integration (KRI)“ am 1. Dezember ein Konzert in der Kreismusikschule Rotenburg durchgeführt ...


27.11.2007
Diskussion zur UN-Konvention für Menschen mit Behinderung

Am 5. Dezember 2007 findet in Hannover eine öffentliche Diskussionsveranstaltung zur UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung statt. Der Deutsche Behindertenrat stellt die Konvention dabei in leicht verständlicher Sprache vor. Anschließend wird ihr Inhalt unter der Fragestellung „Ein Schritt nach vorn – auch für Niedersachsen?“ mit den anwesenden Vertretern des niedersächsischen Landtages diskutiert ...


22.10.2007
Rechtsanspruch auf Persönliches Budget ab 2008

Ab dem 1. Januar 2008 haben Menschen mit Behinderungen einen Rechtsanspruch auf das Persönliche Budget. Damit haben Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, selbst bedarfsgerechte Leistungen einzukaufen und die individuell bestmögliche Unterstützung zu erhalten. Durch das Persönliche Budget werden die Menschen zu Käufern, Kunden und gegebenenfalls zu Arbeitgebern ...


06.08.2007
Anspruch auf Kindergeld auch bei Heimunterbringung

Das Kindergeld für im Pflegeheim untergebrachte Kinder mit Behinderung muss nicht zwangsläufig an den Sozialhilfeträger ausgezahlt werden. Dies geht aus einem Urteil des Hessischen Finanzgerichts in Kassel hervor. Nach Auffassung der Richter haben Eltern weiterhin Anspruch auf Kindergeld, wenn sie finanzielle Betreuungsleistungen erbringen, die nicht über Sozialleistungen abgedeckt seien ...


25.07.2007
Rabattregelung für Diesel-Rußpartikelfilter

Autofahrer mit Behinderung können beim Einbau eines Diesel-Rußpartikelfilters Rabatt erhalten. Bisher mussten viele Betroffene den Einbau eines solchen Filters finanziell selbst aufbringen. Den seit April 2007 gewährten Nachlass bei der Kraftfahrzeugsteuer von bis zu 330 Euro konnten sie nicht in Anspruch nehmen, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Behinderung bereits von der Kraftfahrzeugsteuer befreit waren.

Nun können sich Menschen mit Behinderung und deren Fahrdienste, die ganz oder teilweise von der Kraftfahrzeugsteuer befreit sind, aufgrund einer vom Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte (BVKM) geschlossenen Vereinbarung einen Nachlass von bis zu 330 Euro sichern. Der BVKM hat ein Rabatt-Rahmenabkommen mit einem Filial-Unternehmen geschlossen, das bundesweit 600 Werkstätten unterhält ...


24.07.2007
Schwerbehindertenausweis berechtigt zum Fahren in Umweltzonen

Fahrverbote nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz können für Menschen mit Behinderung aufgehoben werden. Fahrzeuge können von umweltbezogenen Fahrverboten ausgenommen werden, in denen Menschen fahren oder befördert werden, die außergewöhnlich gehbehindert, hilflos oder blind sind. Als Nachweis gelten die im Schwerbehindertenausweis eingetragenen Merkzeichen „aG“, „H“ oder „Bl“ ...


14.06.2007
Behindertenbeauftragte fordert Abschaffung der Sonderschulen

Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung fordert eine Abschaffung der Sonder- und Förderschulen. Karin Evers-Meyer sagte in einem Interview des Deutschlandradios Kultur: „Unser Schulsystem ist diskriminierend“. Das Aussortieren Behinderter verstoße gegen Artikel 24 der UN-Menschenrechtskonvention. Evers-Meyer plädierte dafür, dass alle Kinder gleichberechtigt unter einem Dach unterrichtet werden ...


11.06.2007
Zusammenhang von Armut und Behinderung

Am 11. Juni ist in Berlin die Ausstellung "Es ist an der Zeit, ..." eröffnet worden. Im Rahmen des Europäischen Jahres der Chancengleichheit soll die Werkschau auf den dramatischen Zusammenhang zwischen Armut und Behinderung aufmerksam machen. Die Ausstellung im Foyer der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales wird noch bis zum 29. Juni 2007 gezeigt ...


31.05.2007
Neues Projekt für Frauen und Männer mit Behinderung

Der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte (BVKM) startet unter dem Titel „Frauen sind anders - Männer auch" ein neues bundesweites Projekt für Menschen mit Behinderung. Ziel des Projektes ist es, dass sich Behinderte in ihrem Alltag und in ihrer Beziehung zu anderen Menschen auch als Frauen und Männer erleben können ...


24.05.2007
Persönliches Budget wertvolle Hilfe für Studierende mit Behinderung

Das persönliche Budget bietet Menschen mit Behinderung eine Chance auf ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Ab 1. Januar 2008 wird es einen gesetzlich geregelten Anspruch darauf geben, die individuell erforderlichen Teilhabe- und Reha-Leistungen in Form des persönlichen Budgets zu beziehen. Davon können insbesondere Studierende mit Behinderung profitieren, die aufgrund ihrer Studiensituation auf hohe Flexibilität ihrer Dienstleister angewiesen sind ...


02.04.2007
Deutschland unterzeichnet Abkommen über Rechte behinderter Menschen

Deutschland hat im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in New York das Übereinkommen der Vereinten Nationen (VN) über die Rechte behinderter Menschen unterzeichnet. Laut Bundessozialministerium sei die Zeichnung des VN-Übereinkommens ein wichtiges Signal zur Stärkung der Rechte von mehr als 600 Millionen behinderten Menschen weltweit. Nachdem mit der Zeichnung der erste Schritt zur Geltung des Übereinkommens in Deutschland getan sei, werde das Verfahren zur Ratifizierung so schnell wie möglich eingeleitet, damit die Regelungen in Deutschland rechtlich verbindlich werden ...


15.03.2007
Finke will Nutzung von Behindertenparkplätzen weiter an Merkzeichen koppeln

Die Berechtigung zur Nutzung von besonders ausgewiesenen Parkplätzen für Schwerbehinderte steht derzeit in der Diskussion. Der Behindertenbeauftragte des Landes Niedersachsen, Karl Finke, hat dabei seine Position erneut klargestellt: Die Freigabe solcher Parkplätze auch für behinderte Menschen ohne die Merkzeichen "aG" und "Bl" sei nicht sinnvoll. Menschen mit Behinderung hätten sich sowohl aktuell als auch in früheren Diskussionen mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass die Nutzung der knapp vorhandenen Behindertenparkplätze weiterhin an das Merkzeichen "aG" und "Bl" gekoppelt bliebe ...


14.03.2007
Rollstühle und Kinderwagen dürfen im Treppenhaus abgestellt werden

Mieter dürfen Kinderwagen und Rollstühle nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH) im Treppenhaus abstellen. Danach erstreckt sich das Recht des Mieters zur Benutzung der gemieteten Räume auf das Recht zur Mitbenutzung der Gemeinschaftsflächen des Hauses. Sind keine besonderen Vereinbarungen getroffen, deckt das Recht alle mit dem Wohnen und der Benutzung von Geschäftsräumen typischerweise verbundenen Umstände ab. Daher ist ein Mieter auch berechtigt, einen Kinderwagen oder einen Rollstuhl im Hausflur abzustellen, wenn er hierauf angewiesen ist und die Größe des Hausflurs das Abstellen zulässt ...


06.03.2007
„Schwimmen gegen den Strom“ – Foto-Ausstellung im SoVD-Haus Berlin

Im Berliner SoVD-Haus ist derzeit die Ausstellung „Schwimmen gegen den Strom“ zu sehen. Die Ausstellung zeigt künstlerische Momentaufnahmen des Fotografen Hans Faun. Entstanden sind die Fotografien von Leistungsschwimmern mit Handicap bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen 2006 in Berlin ...


05.03.2007
Keine Erhöhung der Steuerpauschalen für Behinderte

Für Menschen mit Behinderung müssen die Pauschalbeiträge in der Steuererklärung nicht erhöht werden. Dies geht aus einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts hervor, mit dem entsprechende Klagen abgewiesen wurden. Der Pauschalbetrag, mit dem Behinderte ihre Aufwendungen in der Steuererklärung geltend machen können, war seit vielen Jahren trotz steigender Lebenshaltungskosten nicht erhöht worden. Deswegen empfiehlt es sich zu prüfen, ob statt der Pauschale die tatsächlich entstehenden Kosten eingereicht werden sollten ...


21.02.2007
Neue Meldestelle für Barrieren im Internet eingerichtet

Menschen mit Behinderung benötigen einen barrierefreien Zugang zu Informationen und Dienstleistungen im Internet. Die Meldestelle des „Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik“ (AbI) sammelt zentral Informationen über Barrieren im Internet und wendet sich an die Betreiber der entsprechenden Internetseiten, um Menschen mit Behinderung den barrierefreien Zugang zu Online-Informationen zu ermöglichen ...


31.01.2007
Neuer Katalog mit Reiseinfos für Menschen mit Behinderung erschienen

Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) hat in seinem Katalog „BSK-Urlaubsziele Programm 2007“ eine umfangreiche Sammlung barrierefreier Reiseziele veröffentlicht. In der Infobroschüre sind neben Angeboten für Bus-, Flug-, Städte- und Studienreisen auch Urlaubs- und Badereisen für Gruppen sowie Individualreiseziele in Deutschland und dem Ausland aufgeführt ...


24.01.2007
Wahl zum Behinderten-Sportler des Jahres 2007

Der Behinderten-Sportverband Niedersachsen e.V. (BSN) sucht zum siebten Mal den oder die behinderte Sportler/in des Jahres. Aus den Vorschlägen der Vereinsvertreter, Übungsleiter und Trainer schlug die unabhängige Jury wieder sechs Sportlerinnen und Sportler als Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl vor ...

 


15.01.2007
Neuer Service beim Bürgertelefon: Anfragen in Gebärdensprache möglich

Ab sofort haben gehörlose und hörgeschädigte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Gebärdensprache zu erhalten. Zu bestimmten Zeiten stehen den Bürgern gehörlose Beraterinnen zur Verfügung, die online Anfragen in Gebärdensprache entgegennehmen und bearbeiten ...


12.01.2007
Online-Galerie für Künstler und Künstlerinnen mit Behinderung im Aufbau

Künstler und Künstlerinnen mit Behinderungen können noch bis zum 15. Februar 2007 Arbeiten zum Thema „Augenblick, verweile doch …“ zum Aufbau einer Online-Galerie einreichen. Mit Unterstützung des Gesellschafter-Projekts der Aktion Mensch wird derzeit von einem gemeinnützigen Unternehmen in Berlin eine virtuelle Ausstellungsfläche aufgebaut, die am 5. Mai 2007 eröffnet werden soll ...


04.01.2007
Bundesjugendspiele auch für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung

Kinder und Jugendliche mit Behinderung sollen zukünftig bei Bundesjugendspielen besser berücksichtigt werden. Um das Prinzip der Integration von Menschen mit und ohne Behinderung voranzutreiben, hat der „Ausschuss Bundesjugendspiele“ kürzlich ein Programm für Bundesjugendspiele von Schülerinnen und Schüler mit Behinderung vorgestellt ...


28.12.2006
Ab 2008 Rechtsanspruch auf Persönliches Budget für behinderte Menschen

Im Dezember 2006 hat das Bundeskabinett einen Bericht über die Ausführung der Leistungen in Sachen des Persönlichen Budgets vorgelegt.Danach sei anhand detaillierter Analysen die Eignung des Persönlichen Budgets belegt, die Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft zu fördern . . .


19.12.2006
Mehr als acht Millionen behinderte Menschen in Deutschland

Wie das Statistische Bundesamt im Dezember 2006 mitteilte, haben im Jahr 2005 in Deutschland 8,6 Millionen Menschen mit einer amtlich anerkannten Behinderung gelebt. Somit ist jeder zehnte Einwohner der Bundesrepublik körperlich oder geistig behindert. Mit rund 6,7 Millionen Menschen ist der größte Teil von Ihnen schwerbehindert, das heißt ihr Grad der Behinderung (GdB) liegt bei mindestens 50.


18.12.2006
Ausschreibung Kunstpreis 2007 für Menschen mit Behinderung

Der 16. Bundes-Kunstpreis für Menschen mit Behinderung (BBKP) der Carl-Müller-Mettnau-Stiftung Radolfzell für 2007 ist ausgeschrieben. An der Ausschreibung des seit 1978 bestehenden BBKP können alle körperlich, geistig und psychisch behinderten Künstler mit einem Schweregrad von mindestens 80 aus dem gesamten Bundesgebiet teilnehmen. Das Mindestalter für die Teilnahme liegt bei 16 Jahren . . .


24.11.2006
SoVD Niedersachsen gratuliert Blinden- und Sehbehindertenverband

Der SoVD Niedersachsen gratuliert dem Blinden- und Sehbehindertenverband (BVN) zum Erhalt des renommierten Kommunikationspreises „Politikaward 2006“.

Im Rahmen der Berliner Politiktage zeichnete die Jury den Verband in der Kategorie „Public Affairs“ für die Kampagne zur Wiedereinführung des niedersächsischen Landesblindengeldes aus . . .


02.11.2006
2007: Europäisches Jahr der Chancengleichheit

Die Europäische Kommission hat das Jahr 2007 zum „Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle“ erklärt. Ziel dieses Aktionsjahres ist es, den Bürgerinnen und Bürgern der Europäischen Union ihre Rechte in Bezug auf Nichtdiskriminierung und Gleichbehandlung bewusst zu machen . . .


12.10.2006
Schwerbehinderte sollen selbst über Begleitperson entscheiden können

Der Bundestags-Ausschuss für Arbeit und Soziales will das Merkzeichen „B“ für Schwerbehinderte neu regeln. Er empfiehlt dem Parlament deshalb, die Formulierungen auf den Schwerbehinderten-Ausweisen ändern zu lassen. Gemäß dieser Beschlussempfehlung haben Betroffene nun eine „Berechtigung zur Mitnahme einer Begleiterperson“ in öffentlichen Verkehrsmitteln und entscheiden selber, ob sie Gebrauch davon machen...


21.08.2006
Gesetz gegen Diskriminierung in Kraft

Das lang umstrittene Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) tritt drei Wochen später als geplant und trotz einiger redaktioneller Mängel endlich in Kraft. Bundespräsident Horst Köhler hat das Gesetz unterzeichnet und seit vergangenem Donnerstag ist es im Bundesgesetzblatt veröffentlicht ...


09.08.2006
Ross-Luttmann rät niedersächsischen Kommunen zu „Persönlichen Budgets“

Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann empfiehlt den niedersächsischen Städten und Kreisen, flächendeckend persönliche Budgets für Menschen mit Behinderungen einzuführen, die Leistungen aus der ambulanten Eingliederungshilfe erhalten.

Bei einem wissenschaftlich begleiteten Modellvorhaben des Sozialministeriums, der Stadt Braunschweig sowie der Landkreise Emsland und Osnabrück hatten 53 Teilnehmer mit geistigen oder seelischen Behinderungen zwei Jahre lang einen bestimmten Geldbetrag anstelle von Sachleistungen von ihren Sozialbehörden erhalten. Mit diesem...


21.07.2006
Fußball-WM für Menschen mit Behinderung

Beim SoVD sind Karten kostenlos erhältlich

 

Die Fußball-WM ist nicht vorbei – das Fieber geht weiter! Bei der INAS-FID Fußball WM der Menschen mit Behinderung wird vom 27. August bis 16. September 2006 der Ball wieder ins Rollen gebracht. Zum ersten Mal werden in Deutschland 16 Mannschaften aus 5 Kontinenten mit mehr als 500 Sportlern, Trainern und Betreuern um den Titel des Weltmeisters gegeneinander antreten.


14.07.2006
SoVD Niedersachsen drängt auf Landesgleichstellungsgesetz

Nur noch 5 Tage bis zur Sommerpause - und noch immer ist kein Entwurf für ein Landesgleichstellungsgesetz in Niedersachsen in Sicht. Im Gespräch mit dem SoVD Niedersachsen und dem Landesbehindertenrat im April hatte Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) angekündigt, dass es den Entwurf noch vor der Sommerpause geben werde ...


Für ein selbstbestimmtes Leben - Das Persönliches Budget

Seit dem 1. Juli 2004 können Menschen mit Behinderungen in Deutschland ein sogenanntes Persönliches Budget beantragen. Zunächst wird es bis 2006 in Modellvorhaben verschiedener Regionen erprobt. In Niedersachsen beteiligen sich die Landkreise Emsland und Osnabrück.


Führerschein für Menschen mit Behinderung

Wer eine Behinderung hat, zahlt mehr für den Führerschein, denn er muss nicht nur die Fahrstunden, den theoretischen Unterricht und die Prüfungen bezahlen, sondern außerdem die Gutachten sowie die Umrüstung seines Fahrzeuges.


Selbstbestimmt und ohne Barrieren leben - SoVD Niedersachsen gab Tipps und Informationen zum Thema Barrierefreiheit

So lange wie möglich in der eigenen Wohnung leben können und selbstbestimmt am öffentlichen Leben teilnehmen - das ist der Wunsch, den wohl alle älteren wie jüngeren Menschen haben. Allerdings entsteht das Bewusstsein für Hindernisse in der Wohnung oder im Straßenverkehr erst, wenn der Badewannenrand zu hoch geworden oder der Buseinstieg mit dem Kinderwagen nur mit Hilfe anderer möglich ist. Barrieren beseitigen oder die Wohnung umbauen kostet Geld. Vermeiden lässt sich dies durch bewusstes Planen im Vorfeld - denn: "Barrierefrei planen und bauen ist kostenneutral", weiß Bernd Skoda, SoVD-Beauftragter für barrierefreies Bauen und Gestalten.


Kooperation mit Behindertensportverband Niedersachsen

Die Spitzenvertreter des SoVD Niedersachsen und den Behindertensportverbandes Niedersachsen (BSN) haben jetzt in einem Gespräch in der BSN-Geschäftsstelle in Hannover eine Kooperation auf den Weg gebracht, bei der beide Verbände künftig ihre vorhandenen Strukturen nutzen und eng zusammenarbeiten wollen. Wichtigstes Ziel ist es, neue Angebote vor Ort zu machen und insbesondere über Möglichkeiten der Rehabilitation zu informieren.


SoVD: Bessere Chance auf einen Job für Menschen mit Behinderung

Der SoVD unterstützt die Absicht des Landesbehindertenbeauftragten Karl Finke, mehr Menschen mit Handikaps Jobs im allgemeinen Arbeitsmarkt zu vermitteln.

 

Dabei könnte ein Modellprojekt aus Rheinland-Pfalz beispielhaft sein, bei dem Behinderte ihr so genanntes persönliches Budget für einen Arbeitsplatz nutzen, erläuterte Finke nach einer Sitzung des "niedersächsischen Bündnisses Unterstützte Beschäftigung" in Hannover. Das "Budget für Arbeit" soll dafür eingesetzt werden, behinderten Menschen den Übergang aus einer Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.


Bundesbehindertenbeauftragte Evers-Meyer: "Behinderung hat keine hohe Priorität"

"Falls die Reform in der jetzigen Fassung beschlossen wird, gehen den Menschen mit Behinderung mühsam erkämpfte bundeseinheitliche Lebenserleichterungen verloren", sagte die Behindertenbeauftragte des Bundes, Karin Evers-Meyer.


Niedersachsen und Bremen erklären gemeinsam: Menschen mit Behinderung beschäftigen!

Das Niedersächsische Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit und die Regionaldirektion Niedersachsen Bremen der Bundesagentur für Arbeit erklären gemeinsam:

 

Behinderte Menschen haben trotz vielfältiger Bemühungen und Unterstützung nach wie vor Probleme, eine dauerhafte Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu erhalten. Das Land Niedersachsen und die Regionaldirektion der Bundesagentur wollen gemeinsam dazu beitragen, diese Situation positiv zu ändern. Die Leistungen zur Teilnahme am Arbeitsleben sollen nach Auffassung der Unterzeichner intensiv genutzt werden.


Hannover geht mit gutem Beispiel voran: Betreuung gehandicapter Menschen während der Fußball-WM

Für gehandicapte BesucherInnen Hannovers und der hannoverschen WM-Spiele hat die Behindertenbeauftragte der Stadt, Andrea Hammann, einen speziellen Service organisiert


Fußballweltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung - Podiumsdiskussion mit Präsident Adolf Bauer in der Marktkirche

Mit einer Podiumsdiskussion "Anstoß zur Integration" ist am 23. Mai 2006 der Startschuss für die Fußballweltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung in der Marktkirche Hannover gegeben worden. Durch die Diskussion führte der bekannte Radiomoderator Andreas Kuhnt.


Blindengeld - SoVD begrüßt die Einigung zwischen Blindenverband und Landesregierung

Nun gibt es Gewissheit - ab 2007 wird wieder das Landesblindengeld gezahlt. Nach langen und aufgewühlten Debatten hat die CDU-Landtagsfraktion entschieden, zum einkommensunabhängigen Landesblindengeld zurückzukehren. Die FDP billigte die Reform sogar einstimmig. der Landesblindenverband hatte zuvor angekündigt, das Volksbegehren zur Wiedereinführung des Blindengeldes abzusagen.


Sozialministerin zu Gast beim Landesbehindertenrat - Entwurf für ein Landesgleichstellungsgesetz liegt vor

"Noch vor der Sommerpause soll der Entwurf für ein Landesgleichstellungsgesetz in Niedersachsen dem Kabinett vorgelegt werden", so Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann im Gespräch mit dem Landesbehindertenrat in Hannover. Nach der Entscheidung wird es zur Anhörung freigegeben, zu der neben dem SoVD Niedersachsen und dem Landesbehindertenrat weitere Verbände, Institutionen und Expertinnen und Experten eingeladen werden, um Stellung zu beziehen.


Eingliederung von behinderten Menschen braucht neue Planung

Die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP wollen in der Mai-Sitzung des Landtags in der nächsten Woche ein Konzept zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfen für behinderte Menschen einfordern.


Blindenfußball-Turnier in Berlin - integ-Jugend im SoVD Niedersachsen ist dabei

Nur wenige Menschen wissen, dass es diese Sportart gibt: Blindenfußball. Der Sozialverband Deutschland, Bundesverband, wird am 26. und 27. Mai 2006 in Kooperation mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband ein internationales Blindenfußballturnier in Berlin starten. Mit diesem Turnier soll die Sportart vor allem in Deutschland einer breiteren Öffentlichkeit bekannt werden.


Spitzengespräch in Hannover mit W. Kramer aus Holland

Die Geschäftsführung des SoVD Niedersachsen hat in einem Spitzengespräch mit dem ehemaligen Vorsitzenden der niederländischen BMNO-Group (einem niederländischen Sozialverband), Willem P. Kramer, der jetzt in leitender Funktion in der Protestantischen Kirche in den Niederlanden tätig ist, eine Intensivierung der Kontakte zwischen dem SoVD Niedersachsen und der entsprechenden Klientel in Holland vereinbart


Kooperation mit dem Blindenverband vereinbart

Der Blindenverband Niedersachsen (BVN) und der Sozialverband Deutschland (SoVD), Landesverband Niedersachsen, kooperieren zum Wohle der Mitglieder: Bei einem Spitzengespräch Anfang März im Schützenhaus in Bad Sachsa haben der Geschäftsführer des BVN, Hans-Werner Lange (auf dem Foto links) und SoVD-Präsident und Landesvorsitzender Adolf Bauer (auf dem Foto rechts) eine enge Zusammenarbeit vereinbart.


Widerstand gegen Gesundheitsfonds

Gegen die Absicht der Koalition, einen Gesundheitsfonds einzurichten, regt sich Widerstand in den Verbänden. In die Fonds sollen künftig die Versicherten einzahlen; aus den Fonds sollen die Kassen dann eine gleiche Prämie für jeden Versicherten erhalten. Reicht das Geld nicht, sollen die Krankenkassen eine Zusatzprämie - bis zu einer Ober-grenze - von ihren Versicherten erheben dürfen.





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