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Hartz IV: Vermögen der Kinder auf ihren Namen anlegen

18.05.2009

Empfänger von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) sollten das Vermögen für ihre Kinder auch auf den Namen des Nachwuchses anlegen. Nur dann können sie das Ersparte behalten, und den Kindern steht ein eigener Freibetrag bei der Anrechnung von Vermögen zu. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Bundessozialgerichtes in Kassel hervor.

Geklagt hatte eine Mutter, die für sich und ihre Tochter Hartz IV beantragt hatte. Die zuständige Behörde kam bei der Bestimmung der Transferleistung zu dem Schluss, dass zunächst das vorhandene Vermögen, das über dem Freibetrag liege aufgebraucht werden müsse. Die Klägerin verwies jedoch darauf, dass das Geld ihrer Tochter gehöre und ihr ebenfalls ein entsprechender Freibetrag eingeräumt werden müsse. Den Richtern zufolge ist dies aber nur möglich, wenn das Geld direkt auf den Namen des Kindes angelegt ist (Az.: B 4 AS 79/08 R).





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