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Behinderte und nichtbehinderte Kinder sollen gemeinsam lernen

29.05.2009

In Deutschland ist Ende März die Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderung in Kraft getreten. Damit ist Deutschland nun in der Pflicht, den gemeinsamen Schulbesuch von behinderten und nicht behinderte voranzubringen. Dazu fand nun eine Anhörung im Kultusausschuss des niedersächsischen Landtages statt, in der auch der SoVD-Landesverband Niedersachsen seine Position zu dem Gesetzesentwurf vertreten konnte.

„Wir begrüßen den vorliegenden Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen als einen ersten Schritt auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem – also dem gemeinsamen Lernen behinderter und nichtbehinderter Schüler - in Niedersachsen. Allerdings sehen wir an einigen Stellen Verbesserungsbedarf“, erklärte Ernst-Bernhard Jaensch, Landesvorstandsmitglied und schulpolitischer Sprecher SoVD-Landesverband Niedersachsen in der Anhörung. So müssten aus Sicht des SoVD weitere Schritte, weitere Maßnahmen und Initiativen folgen. Neben der Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes sei ein verbindliches Aktionsprogramm erforderlich, in dem die Schritte und der zeitliche Rahmen zur Umsetzung der inklusiven Bildung verbindlich festgeschrieben werden.

Hier können Sie sich die Stellungnahme des SoVD-Landesverbandes Niedersachsen zum Gesetzesentwurf als pdf-Dokument herunterladen (192 KB).

Hier können Sie sich die Rede von Ernst-Bernhard Jaensch als pdf-Dokument herunterladen (91 KB).




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