Startseite Ihres Sozialverbandes (Landesverband Niedersachsen) > Themen > Rente > Aktuelles > Altersarmut gefährdet künftige Rentner


SoVD - Sozialverband Deutschland e.V. - Startseite

Altersarmut gefährdet künftige Rentner

03.06.2009

Vielen Arbeitnehmern in Deutschland droht im Alter ein Leben in Armut. Das hat mehrere Gründe: unter anderem ein geringes Einkommen, massive Einschnitte in das Leistungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung oder die wachsenden Vorsorgelücken durch Arbeitslosigkeit. Auch das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung warnt nun verstärkt vor Altersarmut. Dabei weist das Institut aber auch darauf hin, dass sich das Problem durch die Politik eindämmen ließe.

Einerseits sei ein Ausgleich für Geringverdiener im Rahmen einer Mindestsicherung notwendig, der denjenigen zugute komme, die lange einer niedrig entlohnten Beschäftigung nachgegangen sind. Dem WSI zufolge muss die gesetzliche Rentenversicherung weiter auf alle Erwerbstätigen ausgeweitet werden, um insbesondere die Beschäftigten vor Altersarmut zu schützen, die nicht konstant in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.

Auch der SoVD befürchtet aufgrund der Entwicklungen der vergangenen Jahre eine Zunahme von Altersarmut. Deshalb unterbreitet der Verband zehn Vorschläge, die einen entscheidenden Beitrag zur Vermeidung von Altersarmut leisten können. „Altersarmut ist vermeidbar. Wir sehen hier dringenden Handlungsbedarf für die Große Koalition“, erklärt Adolf Bauer, Vorsitzender des SoVD-Landesverbandes Niedersachsen.

Hier können Sie sich die 24-seitige Broschüre „Zehn Forderungen zur Vermeidung von Altersarmut" als pdf-Dokument (870 KB) herunterladen.





>> Zum Seitenanfang