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SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

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Pflege - Aktuelles

Demenz: Mit Bilderbuch Erinnerungen erhalten

In der Schlüterschen Verlagsgesellschaft Hannover ist ein Bilderbuch für demenzkranke Menschen im frühen und mittleren Stadium erschienen. Damit soll Pflegekräften und Angehörigen das Gespräch mit den erkrankten Menschen erleichtert werden. In dem Buch mit dem Titel „Daran erinnere ich mich gern“ sind emotionale Erlebnisse wie beispielsweise Kindheit, Schulzeit, Urlaub oder Hochzeit in illustrierten Bildern dargestellt ...


Pflegeheimvertrag endet mit Sterbetag

Pflegeheimverträge enden mit dem Sterbetag des Bewohners. Laut Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes gilt das allerdings nur für die Pflegebedürftigen, die stationäre Leistungen der sozialen Pflegeversicherung erhalten. Vereinbarungen, die einen Fortbestand des Vertrages über den Sterbetag hinaus vorsehen und zu Übernahme der Kosten für die Unterbringung verpflichten, seien unwirksam ...


Mehr Männer pflegen Angehörige

Altersforschern zufolge pflegen immer mehr Männer in Deutschland ihre Angehörigen. So habe ihr Anteil vor 20 Jahren bei rund 17 Prozent gelegen, heutzutage seien es 28 Prozent. Besonders häufig übernähmen Männer die Pflege ihrer Lebensgefährtin oder Ehefrau ...


Arbeitsbelastung von Pflegern steigt

Die Arbeitsbelastung von Pflegern in Krankenhäusern ist deutlich gestiegen. Das geht aus der Studie „Pflege-Thermometer 2009“ des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (dip) hervor. Dabei gaben nur 5,6 Prozent der Befragten an, im vergangenen halben Jahr keine Überstunden gemacht zu haben. 40 Prozent kamen im gleichen Zeitraum auf 46 bis 70 Überstunden. Ebenfalls 40 Prozent von ihnen konnten dabei die geleisteten Überstunden in Freizeit umwandeln und so die Mehrbelastung ausgleichen ...


Pflegezeit nur begrenzt anrechenbar

Der zeitliche Aufwand für die Pflege von Angehörigen wirkt sich nur teilweise positiv auf die Rentenhöhe aus. Damit bestätigte jetzt das Bundessozialgericht das Vorgehen vieler Pflegekassen in Deutschland. Dem Gesetz zufolge erhalten nämlich die Pflegenden in privaten Haushalten eine Gutschrift auf ihrem Rentenkonto. Voraussetzung ist dabei, dass sie ihren Angehörigen mindestens 14 Stunden wöchentlich pflegen ...


Pflegestufe: Hilfsaufwand muss exakt bemessen werden

Bei der Bestimmung der Pflegestufe muss der zeitliche Hilfsaufwand so konkret wie möglich bestimmt werden. Darauf weist jetzt das Bundessozialgericht in einem Urteil hin. So sei es etwa nicht zulässig, den Hilfsaufwand für jeden Weg zur Toilette auf volle Minuten aufzurunden. Damit wiesen die Kasseler Richter die Berufungsklage einer Heimbewohnerin aus Essen zurück ...


Demenz: Hilfe für Eltern und Kinder

Wenn ein Familienmitglied demenzkrank ist, sind oftmals auch Kinder und Jugendliche betroffen. Insbesondere für sie ist es schwierig zu verstehen, warum der Kranke plötzlich viel vergisst oder sich ungewöhnlich verhält. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat nun die Broschüre „Wenn die Großmutter demenzkrank ist. Hilfen für Eltern und Kinder“ veröffentlicht, die sich an Kinder und ihre Eltern wendet. Darin werden neben dem Basiswissen über Demenzerkrankungen auch Tipps zum Umgang mit dem Erkrankten sowie Anregungen für gemeinsame Aktivitäten gegeben ...


Demenz: Infomappe bietet Sicherheit im Umgang

Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz hat eine Informationsmappe zum Umgang mit demenzkranken Menschen entwickelt. Diese enthält ein Biografieheft sowie ein Vermisstendatenblatt. Das Datenblatt dient dem Schutz des Demenzkranken und kann im Vermisstenfall eine wertvolle Hilfe sein. Das Biografieheft hingegen soll pflegenden Angehörigen und Pflegekräften Sicherheit im Umgang mit dem Erkrankten geben ...


Steuervorteile für Pflegebedürftige

Zukünftig können pflegebedürftige Menschen und ihre Familien weitere Steuervorteile nutzen. Das geht aus einer aktuell herausgegebenen Verwaltungsvorschrift hervor. Dabei geht es in erster Linie um die sogenannten „haushaltsnahen Dienstleistungen“. Betroffene können durch diese Regelung bis zu 20 Prozent der Kosten für Hilfen im Haushalt sowie Pflege- und Betreuungsleistungen steuerlich absetzen. Die neue Vorschrift macht deutlich, dass das Pflegegeld, das von den Pflegekassen ausgezahlt wird, den Steuervorteil nicht mindert ...


Pflegekräfte am häufigsten krank

Krankenpfleger sind mit 30 Tagen im Jahr am häufigsten krank. Das teilte jetzt die Krankenkasse KKH Allianz mit. Demzufolge scheint der Einsatz dieser Berufsgruppe auf Kosten der Gesundheit zu gehen. Krankenpfleger fehlen ebenso häufig wie Straßenkehrer oder Versicherungsangestellte. Am wenigsten von Krankheit betroffen waren Beschäftigte in akademischen Berufen wie Naturwissenschaftler, Elektroingenieure oder Ärzte ...


Wohlfahrtspflege: Immer mehr Teilzeitbeschäftigte

In der Wohlfahrtspflege in Deutschland geht der Trend verstärkt zu Teilzeitstellen. Das gab jetzt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege bekannt. Der Statistik zufolge hat die Vollzeitbeschäftigung in diesem Bereich seit der letzten Untersuchung 2004 um sechs Prozent abgenommen. Die Zahl der Teilzeitstellen hat im gleichen Zeitraum um 26 Prozent zugenommen ...


Pflege: Pflicht kann auch durch Dienstleistungen erfüllt werden

Den Unterhalt für ihre pflegebedürftigen Eltern können Kinder auch durch Dienstleistungen statt durch Geldzahlungen übernehmen. Das entschied das Oberlandesgericht Oldenburg in einem jetzt veröffentlichten Urteil. In dem verhandelten Fall ging es um eine 95-jährige Frau, die in einem Seniorenheim lebt. Von ihrer Tochter forderte das Sozialamt, einen Teil der Kosten für das Heim in Höhe von 105,81 Euro monatlich zu übernehmen ...


Kostenübernahme für Wachkomapatienten

In Niedersachsen übernehmen Krankenkassen besonders aufwändige Behandlungspflege für Patienten im Wachkoma in Fachpflegeeinrichtungen. Damit hat Niedersachsen als erstes Bundesland eine seit längerem bestehende gesetzliche Regelung umgesetzt. Die Pflegesatzhöhe der entsprechenden Einrichtung und der Pflegestufe des Betroffenen übernimmt die Krankenkasse nun bis zu rund 900 Euro monatlich ...


Zu wenig Pflegekräfte in Deutschland

Die Versorgung im Pflegebereich in Deutschland ist schlechter als in anderen Ländern. Das zeigt eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Zwar sei in Deutschland die Ärztedichte höher als in anderen OECD-Mitgliedsstaaten, allerdings gebe es pro Arzt weniger Pflegepersonal als im Durchschnitt ...


Internetportal ermöglicht Suche nach Pflegeplätzen

Ein Internetportal erleichtert jetzt Betroffenen die Suche nach geeigneten ambulanten oder stationären Pflegeeinrichtungen. Auf der Homepage www.pflegelotse.de sind etwa 12.500 ambulante und rund 10.000 stationäre Einrichtungen aufgeführt. Darüber hinaus werden Informationen über deren Größe, Kosten und die Ausstattung zur Verfügung gestellt. Bei einigen Einrichtungen ist auch der Transparenzbericht hinterlegt, der über die Qualität der Versorgung in der Pflegeeinrichtung Auskunft gibt ...


Neuer Ratgeber zum Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz

Am 1. Oktober 2009 ist das neue Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG) in Kraft getreten. Diese neuen Regelungen lösen das Vertragsrecht des bisherigen Heimgesetzes ab und sollen die Rechte von älteren, pflegebedürftigen und behinderten Menschen stärken, wenn sie Verträge über die Überlassung von Wohnraum mit Pflege- oder Betreuungsleistungen abschließen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat nun einen Ratgeber herausgegeben, der die neue Rechtslage erklärt ...


Zahl der Pflegebedürftigen steigt weiter an

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt weiter an. Gleichzeitig ist das Risiko, im Alter pflegebedürftig zu werden, jedoch im Zeitraum von 2000 bis 2008 gesunken, da die Deutschen gesünder alt werden. Das zeigt jetzt der „Pflegereport 2009“ der Gmünder Ersatzkasse GEK. Das gestiegene Ausmaß der Pflegebedürftigkeit lasse sich demnach allein auf die demografische Entwicklung in Deutschland zurückführen. Insgesamt sei die Wahrscheinlichkeit, im Alter pflegebedürftig zu werden, noch immer sehr hoch. So hätten etwa 42 Prozent der männlichen und 60 Prozent der weiblichen GEK-Versicherten, die im vergangenen Jahr verstarben, Pflegeleistungen bezogen ...


Arbeitsbelastung Ursache für Fehler in der Pflege

Steigende Arbeitsbelastung, Personalmangel und zu wenig Zeit sind nach Meinung von Pflegekräften die häufigsten Ursachen für Fehler bei der Arbeit. Das zeigt eine repräsentative Studie der Hochschule Bremen. Dabei hat sich gezeigt, dass insbesondere das Personal aus Altenheimen Angst vor Abmahnungen oder Kündigungen hat und deshalb selten offen über Fehler spricht. Der Befragung zufolge erinnerten sich die Befragten am häufigsten an Fehler, die haftungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnten. 55 Prozent der Teilnehmer gaben beispielsweise Medikamentenfehler an ...


Inkontinenzmittel: Einige Versicherte können wieder wählen

Seit dem 1. November 2009 können Versicherte der AOK Niedersachsen im Bereich Hannover/Weser-Leine-Aue Inkontinenzmaterialien wieder bei einem Anbieter ihrer Wahl bestellen. Gleiches gilt für die Pflegeheime. Das Ausschreibungsverfahren für diese Region wurde von der Krankenkasse aufgegeben, der Anbieter beliefert jedoch auch weiterhin auf Wunsch die Kunden in der Region. Diese Regelung gilt lediglich für die angegebene Region, nicht für ganz Niedersachsen ...


Geringverdiener am stärksten durch Pflege belastet

Bei der häuslichen Pflege von Angehörigen sind Geringverdiener besonders stark belastet. Das zeigt eine Langzeitstudie der Universität Hamburg. Der Untersuchung zufolge organisieren sie die Pflege in den meisten Fällen allein. Außerdem fehlt es ihnen an Geld für die eigene Erholung. Darüber hinaus steigt das durchschnittliche Alter der pflegenden Personen kontinuierlich an. Während die Betroffenen 1997 im Durchschnitt 57 Jahre alt waren, sind es heutzutage 60 Jahre ...


Niedersächsisches Pflegepaket: Außer Spesen nichts gewesen?

Die niedersächsische Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann hat in einer Pressemitteilung im Dezember 2008 ein zehn Millionen Euro schweres Pflegepaket angekündigt. Mit diesem Geld sollte die Qualität der Pflege in Niedersachsen systematisch gestärkt und die Pflegeberufe attraktiver gestaltet werden. Das Ergebnis nach fast einem Jahr ist enttäuschend: Es ist nicht bekannt, ob und welche konkreten Maßnahmen zur Umsetzung des Pflegepaketes ergriffen worden sind ...


25.09.2009
Pflege: Begutachtungsfrist muss eingehalten werden

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Niedersachsen (MDKN) prüft im Auftrag der Krankenkassen, ob die Voraussetzungen für eine Pflege erfüllt sind und in welche Bedürftigkeitsstufe die pflegebedürftige Person einzuordnen ist. Spätestens nach fünf Wochen muss der MDKN der Pflegekasse das Ergebnis der Prüfung mitteilen, damit die Betroffenen die Pflege entsprechend organisieren können. In Niedersachsen dauerte 2008 eine Begutachtung jedoch durchschnittlich 41 Tage ...


16.09.2009
Keine Zuzahlung mehr für Aufenthalt in Hospiz

Zukünftig müssen die Bewohner eines Hospizes für ihren stationären Aufenthalt keine Zuzahlung mehr leisten. Das sieht eine Gesetzesänderung vor, die kürzlich in Kraft getreten ist. In der Vergangenheit lag der Eigenanteil der Patienten bei bis zu 90 Euro am Tag. Die genaue Höhe der Zuzahlung war aber aufgrund komplizierter Abrechnungssysteme oftmals für die Betroffenen nicht genau abzuschätzen ...


04.09.2009
Schutz von Heimbewohnern: SoVD fordert Überarbeitung des Gesetzes

Der Referentenentwurf für ein niedersächsisches Gesetz zum Schutz von Heimbewohnern, befindet sich in der Verbandsanhörung. Auch der SoVD-Landesverband Niedersachsen hat dazu Stellung genommen. Der Landesverband begrüßt es zwar, dass die Wahrung und Förderung der Teilhabe pflegebedürftiger und behinderter Menschen am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben in dem Gesetz aufgenommen wurde, ist aber auch der Meinung, dass der Referentenentwurf hinter den Erwartungen an ein zeitgemäßes Schutzgesetz zurück bleibt ...


19.08.2009
SoVD diskutiert über Einrichtung von Pflegekammern

Immer stärker rückt die Lage der Altenpflege in den Fokus der Öffentlichkeit. Dabei stehen unter anderem die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals oder auch die Qualität und der Umfang der Pflegedienstleistungen im Mittelpunkt. Auch in Niedersachsen hat sich die Lage in den vergangenen Jahren weiter verschärft.  In dieser schwierigen Situation wird der Ruf nach einer Pflegekammer - also einer berufsständischen Selbstverwaltungsorganisation wie der Ärzte- oder Industrie- und Handelskammer - immer lauter ...


27.05.2009
Pflegesektor wird weiter wachsen

Der deutsche Pflegesektor ist ein Wachstumsmarkt. Das ergab eine Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft. Mit über 800.000 Beschäftigten leiste der Bereich einen Beitrag zur wirtschaftlichen Leistung von rund 25 Milliarden Euro. Das sei bereits ein Fünftel der wirtschaftlichen Leistung des gesamten Gesundheitswesens. Der Erhebung zufolge wird sich sowohl die Beschäftigtenzahl als auch die wirtschaftliche Leistung des Pflegesektors bis 2050 verdreifachen ...


12.05.2009
Großteil der Pflegekräfte sind Frauen

In Deutschland sind noch immer überwiegend Frauen in Pflegeberufen beschäftigt. Das gab das Statistische Bundesamt anlässlich des Tages der Krankenpflege am 12. Mai bekannt. Demzufolge lag der Anteil der Frauen in der Pflege im Jahr 2007 bei 86,4 Prozent. In der Kinderkrankenpflege besteht das Personal sogar zu 98,4 Prozent aus Frauen ...


20.04.2009
Schlechte Arbeitsbedingungen für Altenpfleger

Altenpfleger beurteilen ihre Arbeits- und Einkommensbedingungen im bundesweiten Durchschnitt deutlich schlechter als andere Berufsgruppen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (verdi). Demnach beschreiben 52 Prozent der Beschäftigten in der Altenpflege ihre Arbeit und ihr Einkommen als schlecht, 36 Prozent als mittelmäßig ...


24.03.2009
Neues Internetportal für Kinder kranker Eltern

Kinder von chronisch kranken Eltern übernehmen häufig einen Teil der Pflege. Darüber hinaus gehen sie einkaufen, kümmern sich um den Haushalt und oftmals auch um jüngere Geschwister. Das neue Internetportal www.kinder-kranker-eltern.de der Universität Witten/Herdecke soll betroffenen Kindern helfen, besser mit einer solchen Situation umzugehen. Auf der Homepage finden Interessierte kindgerecht aufbereitete Informationen über chronische Krankheiten wie etwa Rheuma, Depressionen oder Epilepsie ...


10.03.2009
Senioren wollen Familie nicht belasten

Mehr als die Hälfte der heute über 60-Jährigen möchte lieber in einem Pflegeheim leben, anstatt sich von den Kindern pflegen zu lassen. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Studie des Nürnberger Marktforschungsunternehmens GfK. Befragt wurden dabei 2.017 Personen ab 14 Jahren ...


05.03.2009
Suche nach Ehrenamtlichen für Gutachtertätigkeit

Mit der Internetseite www.heimverzeichnis.de möchte die Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung (BIVA) Betroffenen eine Orientierungshilfe bei der Auswahl des passenden Heimes geben. Die BIVA sucht nun Ehrenamtliche, die auf der Basis einer vorgegebenen Kriterienliste Befragungen der Heimleitungen sowie Begehungen der Häuser vornehmen und dadurch Daten zur Lebensqualität erheben ...


24.02.2009
Pflegezusatzversicherungen kostenlos vergleichen

Der Abschluss einer Pflegezusatzversicherung kann in manchen Fällen empfehlenswert sein. Sie kann die finanzielle Lücke zwischen der gesetzlichen Pflegeversicherung und den tatsächlichen Kosten schließen, denn oftmals können Pflegebedürftige oder ihre Familienangehörigen die laufenden Kosten für eine Pflegekraft oder einen Platz im Pflegeheim nicht bezahlen. Welche Pflegezusatzversicherung sinnvoll und passend ist, lässt sich anhand des Fragebogens ermitteln, den die Verbraucherzentrale Niedersachsen jetzt veröffentlicht hat ...


02.02.2009
Neue Einstufung soll Pflege verbessern

Zukünftig soll die Pflegebedürftigkeit am Grad der Selbstständigkeit bemessen werden. Bislang wurde der Pflegebedarf nach dem Zeitaufwand berechnet, den das Pflegepersonal benötigt, um Patienten zu helfen. Für den neuen Begriff der Pflegebedürftigkeit sollen unter anderem die Mobilität, die kommunikativen Fähigkeiten, die Verhaltensweisen und auch die Fähigkeit zur Nahrungsaufnahme berücksichtigt werden. Die bisherigen drei Pflegestufen werden dabei durch fünf sogenannte Bedarfsgrade ersetzt. Dies soll vor allem Demenzkranken zu einer besseren Betreuung verhelfen ...


15.01.2009
Pflegesektor: Verdreifachung der Beschäftigtenzahl

2007 waren im Pflegesektor in Deutschland etwa eine halbe Million Menschen beschäftigt. Diese Zahl hat sich damit seit Ende der neunziger Jahre bereits um rund 30 Prozent erhöht. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im Pflegebereich wird sich bis 2050 noch einmal verdreifachen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln ...


11.12.2008
Informationsbogen für Krankenhausaufenthalt

Für Demenzkranke ist ein Krankenhausaufenthalt oftmals belastend. Um ihre Situation zu verbessern, hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft jetzt einen Informationsbogen für Patienten mit Demenz entwickelt. Das zweiseitige Formular wird von Angehörigen ausgefüllt und bei der Aufnahme ins Krankenhaus dem Personal ausgehändigt ...


20.11.2008
Selbstständigkeit bei ausländischen Pflegekräften abgelehnt

Ausländische Pflegekräfte dürfen in deutschen Haushalten nicht als formal Selbstständige arbeiten. Das hat jetzt das Amtsgericht München entschieden. Die bisherige Praxis vieler Familien, aus finanziellen Gründen ausländische Pflegekräfte als Selbstständige zu beschäftigen, ist damit illegal, da es sich um eine Scheinselbstständigkeit handelt ...


13.11.2008
Pflegeheime werden mit Schulnoten bewertet

Nach langen Verhandlungen haben sich Heimträger, Pflegekassen und Kommunen auf bundesweit einheitliche Bewertungskriterien für die Qualität von Pflegeheimen geeinigt. Ab 2009 sollen Schulnoten von sehr gut bis mangelhaft vergeben werden. Dies betrifft insgesamt fünf Kategorien - von der Zufriedenheit der Heimbewohner über die medizinische Versorgung bis zur Betreuung ...


09.09.2008
Frauen ergreifen häufiger Pflegeberuf als Männer

In Deutschland lernen Frauen eher einen Pflegeberuf als Männer. Bei den Jugendlichen, die eine Ausbildung beginnen, ergreift jede elfte Frau den Beruf der Gesundheits- und Kranken- oder Altenpflegerin. Dies tut hingegen nur jeder 45. Mann. Dies teilte jetzt das Statistische Bundesamt mit ...


19.08.2008
Kreativwettbewerb für Pflegekräfte und Auszubildende

Das Bundesfamilienministerium hat einen Kreativwettbewerb für Pflegekräfte und Auszubildende in der Altenpflege ins Leben gerufen. Mit diesem Wettbewerb sollen Pflegekräfte dafür gewonnen werden, den Berufsalltag in der modernen Altenpflege darzustellen und somit einen neuen Blick auf den Berufszweig zu werfen ...

 

 


15.07.2008
Bessere Orientierung für Pflegebedürftige

Mit einer niedersächsischen Transparenzinitiative soll Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen eine bessere Orientierung bei der Auswahl und der Beurteilung von stationären Pflegeeinrichtungen geboten werden. Die Initiative basiert auf einer freiwilligen Vereinbarung von kommunalen Spitzenverbänden sowie den Verbänden der stationären Pflegeeinrichtungen und der gesetzlichen Pflegekassen ...

 

 

 


Reformen: Das ändert sich zum 1. Juli

Zum 1. Juli 2008 treten zahlreiche Reformen in Kraft, die für die Betroffenen in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Rente und Hartz IV teilweise Verbesserungen mit sich bringen.

 

Seit 1995 werden bei der Pflege erstmals die Leistungen verbessert: Das Pflegegeld für alle Pflegestufen wird erhöht, und auch die Zuschüsse für ambulante Leistungen steigen. Darüber hinaus haben Angehörige durch die Reform Anspruch auf eine sechsmonatige, unbezahlte Pflegezeit sowie eine zehntägige Freistellung, falls ein Familienmitglied kurzfristig versorgt werden muss. Im Gegenzug steigt allerdings auch der Beitrag zur Pflegeversicherung von 1,7 auf 1,95 Prozent. Kinderlose zahlen dann sogar 2,2 Prozent.

 

Durch die Reformen erhalten sowohl Rentner als auch Hartz IV-Empfänger ab dem 1. Juli eine geringfügige Steigerung ihrer Bezüge. Die Renten steigen um 1,1 Prozent, der Hartz IV-Regelsatz erhöht sich leicht von 347 auf 351 Euro monatlich.

 

Jeder gesetzlich Versicherte hat nun ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch auf eine kostenlose Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung. Außerdem können Eltern ihre dreijährigen Kinder auf Kosten der Versicherung von einem Kinderarzt untersuchen lassen.

 

Download des pdf-Dokuments "Pflegereform 2008: Qualitätssicherung und Transparenz" (140 KB)

Download des pdf-Dokuments "Pflegereform 2008: Was ändert sich für die Versicherten?" (140 KB)

Download des pdf-Dokuments "Pflegereform 2008: Die Pflegezeit" (320 KB)

 

 

 


Behindertenbeauftragte fordert persönliches Budget für Pflege

Die Bundesbehindertenbeauftragte Karin Evers-Meyer (SPD) hat die Einführung des persönlichen Budgets auch für Pflegebedürftige gefordert. Die bisher geltende Gutscheinregelung in der Pflegeversicherung solle abgeschafft werden, da sie eine selbstbestimmte Teilhabe verhindere. Auch pflegebedürftige Menschen sollten selbst entscheiden können, wer ihnen wann, wie und wo hilft ...


Charta für Pflegebedürftige

Die Bundesregierung hat eine Charta zum würdevollen Umgang mit pflegebedürftigen Menschen vorgestellt. Die Absichtserklärung umfasst acht Artikel. Angesprochen werden die Rechte auf Selbstbestimmung, körperliche und seelische Unversehrtheit, auf Privatheit, Betreuung und Behandlung. Das Dokument erläutert zudem, welche Kriterien für eine menschenwürdige Pflege gelten sollen ...


Kirchliche Pflegeheime zur Aufnahme Bedürftiger verpflichtet

Auch kirchliche Pflegeheime müssen Bedürftige aufnehmen. Die Verpflichtung zur Aufnahme sozial bedürftiger Menschen verstößt nicht gegen das kirchliche Selbstbestimmungsrecht. Dies hat das Bundesverfassungsgericht in einem Beschluss entschieden. Die Karlsruher Richter sehen die Erfüllung der gesetzlichen Belegungspflicht durch vom Staat geleistete Zuschüsse zu den Investitionskosten der Heime gerechtfertigt ...


Pflegekosten von Steuer absetzbar

Pflegekosten von der Steuer absetzbar

 

Ausgaben für die eigene Pflege können prinzipiell steuerlich geltend gemacht werden. Dies geht aus einem Urteil des Bundesfinanzhofs hervor. Danach sind auch Pflegekosten der niedrigsten Stufe als außergewöhnliche Belastung absetzbar. Dies gilt auch für Heimbewohner, die in Pflegestufe Null eingeordnet sind und die Kosten für ihre Pflege selbst tragen müssen ...


„Daheim statt Heim“: SoVD Niedersachsen stellt Pflege- und Wohnberatung vor

Der SoVD Niedersachsen hat am 3. Mai in Hannover sein neues Projekt zur trägerunabhängigen Pflege- und Wohnberatung vorgestellt. Im Rahmen eines Informationsabends zur bundesweiten Initiative „Daheim statt Heim“ begrüßten der Behindertenbeauftragte des Landes Niedersachsen, Karl Finke, und SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer die Bundestagsabgeordnete Silvia Schmidt und zahlreiche Gäste im SoVD-Haus in Hannover. Schmidt ist Gründerin und Koordinatorin von „Daheim statt Heim“ und berichtete anschaulich über ihre Arbeit ...


SoVD Niedersachsen stellt Pflege- und Wohnberatung vor

Der SoVD Niedersachsen stellt am 3. Mai in Hannover sein neues Projekt zur trägerunabhängigen Pflege- und Wohnberatung vor. Nach dem Grundsatz „Hilfe aus einer Hand“ organisieren vier Mitarbeiterinnen im Rahmen des Modellprojektes an den Standorten Hannover, Sulingen und Westerstede Unterstützungsmöglichkeiten für Pflegebedürftige sowie deren Angehörige. Die Projektpräsentation im SoVD-Haus geschieht dabei im Rahmen eines Informationsabends zum Start der bundesweiten Initiative „Daheim statt Heim“ ...

 


SoVD unterstützt Initiative „Daheim statt Heim“

Der SoVD hat den Aufruf der Initiative "Daheim statt Heim" unterzeichnet. Die bundesweite Initiative setzt sich dafür ein, dass behinderte und pflegebedürftige Menschen in ihrer eigenen Wohnung oder in alternativen Wohnformen leben können. Der SoVD Niedersachsen unterstützt das Ziel, die häusliche Pflege zu stärken und behinderten Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und veranstaltet am 3. Mai in Hannover einen Aktionstag zum Thema „Daheim statt im Heim in Niedersachsen - gibt es das?“


SoVD stellt Position zur Reform der Pflegeversicherung dar

Auf der Fachtagung des Verwaltungsrates der DAK stellte der SoVD seine Positionen für eine Reform der Pflegeversicherung dar. Meike Janßen, Abteilungsleiterin Sozialpolitik des SoVD Niedersachsen, machte deutlich, dass das Pflegeversicherungssystem einer grundlegenden Neuausrichtung bedarf, die die Teilhabe und ein menschenwürdiges Dasein im Alter, bei Behinderung und Pflegebedürftigkeit sichert. Das in der Behindertenpolitik entwickelte Paradigma umfassender Teilhabe am Leben in der Gesellschaft müsse zukünftig auch für ältere Menschen mit Pflegebedarf gelten ...


Mehr als zwei Millionen Pflegebedürftige in Deutschland

In Deutschland sind mehr als zwei Million Menschen im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes pflegebedürftig. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der Pflegebedürftigen vom Jahr 2003 bis zum Dezember 2005 um 52.000 auf 2,13 Millionen Menschen. Mit 82 Prozent war die deutliche Mehrheit der Pflegebedürftigen 65 Jahre und älter; ein Drittel war mindestens 85 Jahre alt. 68 Prozent der Betroffenen waren Frauen. Im Vergleich zur ersten Erhebung von 1999 verzeichneten die Statistiker sogar einen Anstieg der Pflegebedürftigen um 112.000 Personen ...

 


Bundesgesundheitsminsterium meldet positive Finanzentwicklung der Pflegeversicherung

Die soziale Pflegeversicherung hat das Jahr 2006 mit einem Überschuss von rund 450 Millionen Euro abgeschlossen. Im Vorjahr war noch ein Defizit von rund 370 Millionen zu verzeichnen gewesen. Das Bundesgesundheitsministerium sieht die Hauptursache für dieses günstige Ergebnis im starken Anstieg der Einnahmen. Gegenüber dem Vorjahr seien diese 2006 um rund 1 Milliarde Euro oder 5,6 Prozent gestiegen. Dies sei wesentlich auf das Vorziehen der Fälligkeit der Gesamtsozialversicherungsbeiträge zurückzuführen ...


Höheres Taschengeld für Heimbewohner

Bewohner eines Pflegeheimes, die Sozialhilfe beziehen, erhalten ein höheres Taschengeld. Ab 1. Januar 2007 beträgt es 93,15 Euro (statt bisher 89,70 Euro).

Außerdem erhalten sie einmalig für 2006 ein Weihnachtsgeld von mindestens 36 Euro.

 


Wie sieht die Pflege der Zukunft aus?

In 15 Jahren, so wird geschätzt, wird sich die Zahl pflegebedürftiger Menschen in Deutschland um 40 Prozent erhöhen. Auch die Zahl der Hochbetagten wird in diesem Zeitraum außerordentlich steigen.


Ratgeber Altenhilfe - Internetportal für Pflegefragen

Tipps um das Thema "Hilfe und Pflege im Alter zu Hause" bietet ein übersichtlich gestalteter Internet-Ratgeber, den das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entwickelt hat.


SPD und SoVD einig: Altenpflege muss Thema in der Landespolitik werden

Der 2. Landesvorsitzende Horst Wendland, die sozialpolitische Sprecherin Edda Schliepack und die Abteilungsleiterin Sozialpolitik Meike Janßen waren im März zu Gast beim Arbeitskreis Soziales der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. Überseinstimmend waren die Abgeordneten und SoVD der Meinung, dass sich die Landespolitik stärker dem Thema Altenpflege widmen müsse.


Zehn Jahre stationäre Leistungen der Pflegeversicherung

Am 1. Juli 1996 konnten pflegebedürftige Menschen in Pflegeheimen erstmals Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung in Anspruch nehmen. Inzwischen erhalten rund 0,68 Millionen im stationären Bereich pflegebedürftige Menschen verlässlich ihre Versicherungsleistungen.


Pflegende können sich freiwillig arbeitslosenversichern

Ab 1. Februar startet eine sozialpolitische Innovation: Sie betrifft neben Selbstständigen auch Personen, die Angehörige pflegen. So können sich künftig all jene freiwillig arbeitslosenversichern, die wegen der Pflege eines Angehörigen ihr Arbeitsverhältnis entweder ganz aufgegeben oder ihre Arbeitszeit auf weniger als 15 Stunden pro Woche gekürzt haben. Das ist - bei gleichen Leistungen - billiger als für Selbstständige. Es kostet in den alten Bundesländern lediglich 15,93 Euro und in den neuen Bundesländern 13,42 Euro pro Monat.


Wird das Pflegegesetz geändert?

Um die Zahl der Heimplätze zu begrenzen, setzt sich der Sozialausschuss der Region für eine Änderung des niedersächsischen Pflegegesetzes ein. Der Ausschuss hat mit rot-grüner Mehrheit beschlossen, die 2003 abgeschaffte "Bedarfsfeststellung" für neue Pflegeplätze wieder einzuführen.


SPD für Umlage in der Altenpflege-Ausbildung

Wenn alle Pflegeeinrichtungen in einen Topf einzahlen, spricht man von Umlagefinanzierung. Diese will die SPD in der Altenpflegeausbildung wieder einführen.

"Wir haben gegenwärtig zwar genug Heimplätze für ältere Menschen, aber uns werden schon bald Pflegerinnen und Pfleger fehlen", so der sozialpolitische Sprecher Uwe Schwarz. "Ohne gut qualifizierte und motivierte Beschäftigte kann es keine menschenwürdige Pflege geben."


Situation der Altenpflege in Niedersachsen - Stellungnahme zur Anhörung der SPD-Landtagsfraktion

Der SoVD teilt die Auffassung der SPD-Landtagsfraktion, dass die Lage der Altenpflege zunehmend in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerät. Neben der Ausrichtung der sozialen Pflegeversicherung im Rahmen einer umfassenden Reform der Pflegeversicherung wird die Frage, wie die Pflege der Zukunft ausgestaltet sein muss, eine wesentliche Aufgabe der kommenden Jahre darstellen. Welche Weichen müssen heute gestellt werden, damit die pflegerische Versorgung der Menschen morgen sichergestellt ist.


Land fördert häusliche Betreuung Hilfsbedürftiger

Das Land Niedersachsen unterstützt die ehrenamtliche häusliche Betreuung hilfsbedürftiger Menschen mit 911 000 Euro im Jahr. Damit sollen über verschiedene Institutionen jene Familien unterstützt werden, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen. Diesen Ansatz unterstützt der SoVD Niedersachsen.





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