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Pflege - Aktuelles

Mit dem Haustier ins Pflegeheim

Von seinem geliebten Haustier getrennt zu sein, ist für viele Menschen unvorstellbar. Denn gerade für Alleinstehende sind die Tiere oft wie ein Familienmitglied und ein wichtiger Ruhepol. Schwierig wird es deshalb dann, wenn Mensch und Tier sich trennen müssen – etwa aufgrund eines Krankenhausaufenthaltes oder des Umzugs in ein Pflegeheim. Das Problem: Im Krankenhaus sind Tiere verboten, in Pflegeheimen wird individuell entschieden, ob das Tier mitgebracht werden kann. Allerdings belegen Studien, dass Haustiere gerade Senioren guttun. Deshalb setzt sich die SoVD-Jugend in Niedersachsen dafür ein, dass Kleintiere, Katzen und Hunde generell in Pflegeheimen und unter bestimmten Voraussetzungen in der Klinik erlaubt sein sollten ...


Neues Pflegegesetz: Jetzt noch schnell Antrag stellen

Im Januar 2017 tritt das sogenannte Pflegestärkungsgesetz II in Kraft. Das bedeutet für viele Pflegebedürftige und ihre Angehörigen an vielen Stellen Verbesserungen – auch finanzielle. Was die Pflegekassen allerdings verschweigen: Für manche Betroffenen kann es sinnvoll sein, noch 2016 einen Antrag für eine neue Begutachtung zu stellen – etwa dann, wenn sich der Gesundheitszustand in letzter Zeit verschlechtert hat. Wer wissen möchte, ob das auf ihn zutrifft oder Unterstützung bei der Beantragung braucht, kann sich an die Experten vom SoVD in Ort wenden ...


Neues Internet-Portal: Hilfe bei der Wahl des Pflegedienstes

Wie finde ich den besten Pflegedienst in meiner Nähe? Wo befindet sich die Klinik, die sich am besten um meine Krankheit kümmern kann? Antworten auf diese Fragen gibt es jetzt im Internetportal „Weiße Liste“, das der Sozialverband Deutschland (SoVD) mit weiteren Partnern wie etwa der Verbraucherzentrale und der Bertelsmann Stiftung ins Leben gerufen hat ...


Kontroverse Diskussion um Pflegekammer

In Hamburg oder auch Rheinland-Pfalz ist die Pflegekammer beschlossene Sache, in Niedersachsen wird ihre Gründung vorbereitet. Doch nicht überall stößt das Modell auf Gegenliebe. Auch der SoVD sieht mehr Schatten als Licht ...


Nach dem Schlaganfall: SoVD kämpft für Reha

So hatte sich der 40-jährige Elektromeister Fabian S. seine Zukunft nicht vorgestellt: Obwohl er immer gesund gelebt hatte, erlitt er einen schweren Schlaganfall und konnte auf einmal nicht mehr sprechen. Eine neurologische Rehalibitation war dringend notwendig - die Krankenkasse lehnte diese jedoch ab. Ratsuchend wandte sich Fabian S. daraufhin an das SoVD-Beratungszentrum in Osterholz-Scharmbeck ...


MDK-Gutachten: 50 Prozent falsch

Eine aktuelle Auswertung des SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. macht deutlich: Bis zu 50 Prozent aller Gutachten vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) halten einer Überprüfung durch die Berater des Verbandes nicht stand. Widerspruch lohnt sich ...


25.07.2013
Ambulante Pflege: SoVD begrüßt Einigung auf Zeitvergütung

Der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. begrüßt die Einigung zwischen Pflegekassen, kommunalen Spitzenverbänden und den ambulanten Pflegediensten. Vom 1. September an können Pflegebedürftige zusätzlich zu den üblichen Leistungskomplexen auch Zeiteinheiten für Pflege oder Betreuung buchen. „Damit wären die Wahlmöglichkeiten größer, das ist gut für die pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörige“, freut sich SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer. Sie könnten jetzt mit dem Pflegedienst flexibel die Leistungen auswählen, die sie in der gebuchten Zeit in Anspruch nehmen wollen ...


17.07.2013
Pflege: Bündnis demonstriert gegen schlechte Arbeitsbedingungen

Die Situation der Pflege älterer Menschen ist dramatisch. Dagegen protestierte das „Bündnis für gute Pflege“ mit etwa 120 Demonstranten auf dem Schlossplatz in Braunschweig. Die schlechten Arbeitsbedingungen und die niedrige Bezahlung von Pflegekräften war dabei nur ein Missstand, auf den der SoVD und seine Bündnispartner aufmerksam machten ...


Betreutes Wohnen: SoVD entwickelt Prüfliste

Betreutes Wohnen wird bei Senioren immer beliebter. Ihnen ist es wichtig, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu führen, aber auch - wenn nötig - unkompliziert Hilfe in Anspruch nehmen zu können. Der Sozialpolitische Ausschuss (SPA) des SoVD-Landesverbandes Niedersachsen e.V. hat nun in Anlehnung an die Checkliste der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) eine Prüfliste erarbeitet, mit deren Hilfe Senioren die verschiedenen Angebote im Bereich des betreuten Wohnens einfacher miteinander vergleichen können, wenn ein Umzug in eine solche Anlage geplant ist ...


Pflegeheimbewohner müssen keine Rundfunkgebühr zahlen

Zum 1. Januar 2013 ist die neue Rundfunkgebühr in Kraft getreten. Seitdem wird der Beitrag nicht mehr pro Gerät, sondern pro Haushalt berechnet. Bewohner von Pflegeheimen sind von dieser Gebühr jedoch befreit. Das teilten jetzt ARD, ZDF und Deutschlandradio mit. Demnach werden Pflegeheime – bis zur Lösung der Problematik durch den Gesetzgeber – wie Gemeinschaftsunterkünfte behandelt...


Umzug ins Pflegeheim: Sozialamt muss Kosten übernehmen

Das Sozialamt muss Pflegebedürftigen auch den Umzug in ein Heim bezahlen. Das geht aus einem Urteil des Bundessozialgerichts hervor. Zu den Kosten gehören demnach auch die Ausgaben für die Räumung der alten Wohnung sowie für eine eventuelle Entsorgung von Möbeln und Hausrat ...


Urteil: Nachtwache bei Schwerstpflegebedürftigen notwendig

Behinderte und zugleich schwerstpflegebedürftige Menschen in einer Behindertenwohnstätte müssen auch nachts von einer Pflegekraft rund um die Uhr betreut werden. Das entschied jetzt das Verwaltungsgericht in Stuttgart. Diese Betreuung könne nur über eine Nachtwache und nicht über einen einfachen Bereitschaftsdienst gewährleistet werden ...


Pflegeberufe: Schlecht bezahlt und körperlich erschöpfend

Beschäftigte, die in der Pflegebranche tätig sind, sind zwar mit ihrer Arbeit zufrieden, empfinden sie aber als sehr stressig und auch körperlich belastend. Das ergab jetzt eine Befragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung unter 3.550 Arbeitnehmern aus der Kranken- und Altenpflege ...


Sozialhilfe: Kommunen schränken Heimwahl ein

In Deutschland gilt das Recht auf freie Wahl eines Pflegeheims. Einige Kommunen versuchen diese jedoch einzuschränken - zumindest bei pflegebedürftigen Sozialhilfeempfängern. Dazu gehören etwa die Landkreise Hildesheim und Lüneburg, wobei letzterer etwa die Kosten für einen Heimplatz bei Sozialhilfeempfängern nur dann übernimmt, sofern sie den Betrag von 77 Euro am Tag nicht übersteigen. Und auch in Duisburg liegt ein Beschluss des Stadtrates vor, der vorsieht, dass arme Senioren nur dann in ein bestimmtes Heim ziehen können, wenn die Kosten nicht höher liegen als fünf Prozent des örtlichen Durchschnitts. Das Sozialgericht in Duisburg hat jetzt jedoch in seinem Urteil festgestellt, dass das Vorgehen der Stadt rechtswidrig ist ...


Wenn Männer pflegen: Arbeitskreis zum Erfahrungsaustausch

Immer mehr Männer pflegen einen Angehörigen: Dem niedersächsischen Landespflegebericht zufolge beträgt der Anteil rund ein Viertel – Tendenz steigend. Die Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle (KIBIS) in Hannover bietet nun einen Arbeitskreis für pflegende Männer an. Dieser soll dem Austausch von Informationen und Erfahrungen aus dem Pflegealltag dienen, wobei auch schwierige und belastende Themen angesprochen werden können ...


Psychologische Unterstützung für pflegende Angehörige

Gewissensbisse, Zeitmangel, Erschöpfung und der Glaube, alles alleine schaffen zu müssen – diese und weitere Probleme belasten oft Menschen, die einen Angehörigen pflegen. Hilfe erhalten Betroffene beim Internetportal www.pflegen-und-leben.de. Dort beraten Psychologen Familienmitglieder, die aufgrund der Pflegesituation emotional unter Druck stehen ...


Demenzkranke sollten Notfall-Mappe bei sich tragen

An Demenz erkrankte Menschen sollten immer eine sogenannte Notfall-Mappe parat haben. Darauf weist jetzt der Paritätische Wohlfahrtsverband Nordrhein-Westfalen hin. Darin seien alle wichtigen Informationen über den Betroffenen enthalten. Das solle Ärzten und Klinikpersonal die Versorgung beispielsweise während eines Krankenhausaufenthaltes erleichtern. Wichtig sei etwa der Hinweis auf aktuelle Diagnosen und Medikamente ...


Umgang mit Demenz in der Ausbildung verbessern

Der Großteil der Auszubildenden in Pflegeberufen fühlt sich im Umgang mit Patienten, die an Demenz erkrankt sind, überfordert. Das zeigt eine Studie des Instituts für Public Health und Pflegeforschung an der Universität Bremen. Erstmals liefert diese Untersuchung Ergebnisse zu den bisherigen Strategien in den Ausbildungsorganisationen ...


Ambulante Pflegedienste: Fristlose Kündigung möglich

Ein Pflegebedürftiger darf seinen Vertrag mit einem ambulanten Pflegedienst jederzeit fristlos kündigen. Voraussetzung ist allerdings, dass er das Vertrauen in die Tätigkeit des Pflegedienstes verloren hat. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) hervor. Denn: Da der Umgang mit einem pflegebedürftigen Menschen nicht nur Fachwissen erfordere, sondern auch in seinen persönlichen Lebensbereich eingreife, bestehe ein fristloses Kündigungsrecht. Dies gelte auch, wenn der Vertrag Kündigungsfristen vorsehe ...


Kündigung bei geschäftsunfähigem Mieter nur an Betreuer

Bei einem Rückstand von zwei Monatsmieten darf der Vermieter dem Mieter kündigen. Ist dieser zum Zeitpunkt der Kündigung jedoch bereits (beschränkt) geschäftsunfähig, ist das Schreiben des Vermieters nicht wirksam zugestellt worden. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichtes Brandenburg hervor ...


Servicetelefon rund um das Thema Pflege

Mit seinem neu eingerichteten Servicetelefon möchte das Bundesfamilienministerium Betroffenen und ihren Angehörigen eine Anlaufstelle rund um das Thema Pflege bieten. Das Angebot soll dabei als eine Art Lotse zu Angeboten vor Ort dienen. Gleichzeitig bietet das Ministerium die Internetplattform www.wege-zur-pflege.de an, wo Wissenswertes unter anderem zur Familienpflegezeit oder zum selbstständigen Wohnen im Alter abrufbar ist ...


Pflege-Mindestlohn sorgt nicht für Jobabbau

Der Mindestlohn in der Pflegebranche hat nicht zum Abbau von Arbeitsplätzen geführt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundesarbeitsministeriums. Allerdings ist er nicht dazu geeignet, die Attraktivität des Berufes zu erhöhen – dazu ist er zu niedrig ...


Arbeitgeber setzen sich nicht mit dem Thema Pflege auseinander

Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist derzeit für Deutschlands Arbeitgeber kein Thema. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsunternehmen GfK im Auftrag von „berufundfamilie“, einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Demnach haben sich 62 Prozent der befragten Unternehmen noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt. 71 Prozent konnten zudem keine betrieblichen Maßnahmen nennen, die es ihren Arbeitnehmern erleichtern würde, erwerbstätig zu bleiben und zugleich ein Familienmitglied zu pflegen ...


Immer mehr Pflegebedürftige

In Deutschland sind mittlerweile jeder zweite Mann und zwei von drei Frauen im Alter auf die Unterstützung ihrer Angehörigen oder die Hilfe eines Pflegedienstes angewiesen. Dies geht aus dem aktuellen „Pflegereport“ der Krankenkasse Barmer GEK hervor. Demnach stieg die Zahl der Pflegebedürftigen 2009 insgesamt auf 2,3 Millionen. Angesichts der Alterung der Gesellschaft ist diese Zahl dem Report zufolge jedoch nicht überraschend ...


Pflegezeit ist nicht aufteilbar

Arbeitnehmer können für die Pflege eines nahen Angehörigen die sogenannte Pflegezeit nur einmalig beantragen. Eine Aufteilung der sechsmonatigen Auszeit auf mehrere Zeiträume ist nicht möglich. Das haben jetzt die Richter des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt entschieden ...


„Essen auf Rädern“ nicht steuerlich absetzbar

Die Kosten für das sogenannte „Essen auf Rädern“ – also die Lieferung von Mahlzeiten – können steuerlich nicht als haushaltsnahe Dienstleitungen abgesetzt werden. Das geht aus einem Urteil des Finanzgerichts Münster hervor. Geklagt hatte ein älteres Ehepaar, das in seiner Steuererklärung die Aufwendung für die gelieferten Mahlzeiten geltend machen wollte. Dies wurde jedoch vom zuständigen Finanzamt nicht anerkannt ...


Telefonberatung zu Pflegeverträgen

Telefonberatung zu Pflegeverträgen

Unter der Nummer 01803/663377 bieten die Verbraucherzentralen Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein ein Beratungstelefon zu Verträgen mit stationären Pflegeeinrichtungen und anderen Wohnformen an. Das Angebot richtet sich auch an Verbraucher in anderen Bundesländern und ist montags bis mittwochs zwischen 11 und 14 Uhr erreichbar ...


Demonstration gegen den Abbau in der Kurzzeitpflege

Demonstration gegen den Abbau in der Kurzzeitpflege

Über 200 Personen aus dem SoVD-Kreisverband Salzgitter protestierten mit Trillerpfeifen und Plakaten gegen den Mittelabbau in der Kurzzeitpflege. Die Niedersächsische Landesregierung will mit den beschlossenen Kürzungen 6 Millionen Euro einsparen. Für pflegebedürftige Menschen bedeutet das eine Mehrbelastung von bis zu 500,- Euro. „Das wollen wir nicht hinnehmen. Wir haben sogar pflegende Angehörige hier unter den Demonstranten, die ihre Teilnahme extra für diese Aktion ermöglicht haben um die Menschen wachzurütteln“, sagt die 2. Kreisvorsitzende Erika Bolm ...


Betreuungsleistung darf nicht auf Sozialhilfe angerechnet werden

Seit 2001 können Pflegeversicherte unter bestimmten Voraussetzungen zusätzliche Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen – etwa für die Betreuung Demenzkranker oder für sogenannte niedrigschwellige Betreuungsangebote. Dafür bekommen die Betroffenen monatlich zwischen 100 und 200 Euro. Diese Zahlung darf einem Urteil des Sozialgerichtes Bremen zufolge jedoch nicht auf Sozialhilfeleistungen angerechnet werden ...


Psychologische Online-Beratung für pflegende Angehörige

Das Projekt „Pflegen und Leben“ bietet pflegenden Angehörigen durch eine Online-Beratung im Internet Hilfe bei seelischer Belastung. Der Rat über die Internetplattform ist anonym und kostenlos. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ...


Suchmaschine für Pflegedienste

Über den sogenannten „Pflegefinder“ können Betroffene unter anderem Angebote zur ambulanten und vollstationären Pflege sowie zur Tagespflege suchen. Das Internetportal beinhaltet die Adressen von etwa 30.000 stationären und ambulanten Einrichtungen in ganz Deutschland. Bei den jeweiligen Anbietern wird neben Informationen zu den Preisen und Fotos auch der jeweilige Transparenzbericht zur Verfügung gestellt ...


Deutsche sind gegen private Pflege-Zusatzversicherung

Über 54 Prozent der Deutschen lehnen eine verpflichtende private Pflege-Zusatzversicherung ab. Das geht aus einer Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor. Außerdem sprachen sich zwei Drittel der Befragten in der Erhebung gegen die Einführung pauschaler Zusatzbeiträge aus ...


Jetzt mitmachen: Befragung zur Beantragung von Pflegeleistungen

Wie aufwändig ist es, eine Pflegestufe oder verschiedene Hilfsmittel zu beantragen? Dieser Frage geht das Statistische Bundesamt mit seinem Projekt „Antragsverfahren auf gesetzliche Leistungen für Pflegebedürftige, chronisch Kranke und akut schwer Kranke“ nach. In einer Telefonbefragung oder im persönlichen Gespräch können Betroffene ihre Erfahrungen mit der Thematik schildern. Im Fokus steht dabei die Frage, wie gesetzliche Leistungen zukünftig schneller, einfacher und kostengünstiger gewährt werden können ...


Pflege: Deutsche haben kein Vertrauen in Reformkraft der Regierung

Mehr als 75 Prozent der Deutschen sind nicht der Meinung, dass die Bundesregierung in der Lage ist, die Zukunftsprobleme im Bereich der Pflege durch eine Reform in den Griff zu bekommen. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK. Darüber hinaus haben die meisten Befragten einen guten Überblick über die Pflegekosten. So wissen sie beispielsweise, was in einem Pflegefall finanziell auf sie zukommt ...


Neuer Ratgeber für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen

Der Paritätische Gesamtverband – in dem auch der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. Mitglied ist, hat mit „Pflegebedürftig – Was tun?“ einen Ratgeber für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen herausgegeben. Darin wird in 14 Kapiteln kurz und verständlich rund um das Thema informiert ...


Pflegekräften sind besonders häufig krank

Krankenschwestern, Pfleger und Hebammen sind häufiger krank als andere Arbeitnehmer. Das geht aus einer Untersuchung der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Demnach waren diese Berufsgruppen im vergangenen Jahr im Durchschnitt 17,5 Tage krankgeschrieben. Die durchschnittliche Krankheitsdauer lag in Deutschland jedoch bei 12,3 Tagen. Gründe sind der TK zufolge das Zusammenspiel von psychischer Belastung, körperlich schwerer Arbeit und Schichtdienst ...


Report zeigt regionale Entwicklung von Demenzerkrankungen

Mit dem „Demenz-Report 2011“ hat das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung jetzt eine Untersuchung vorgelegt, in der die regionale Entwicklung von Demenzkrankheiten in den kommenden Jahren dargestellt wird. Denn: Die zunehmende Alterung der Gesellschaft bringt es mit sich, dass der Anteil der Menschen mit diesem Krankheitsbild an der Gesamtbevölkerung steigt. Derzeit liegt der entsprechende Wert bei rund 1.600 je 100.000 Einwohner – innerhalb der nächsten 30 Jahre dürfte sich der Anteil jedoch verdoppeln ...


Informationen für Migranten zu Pflege und Betreuung

Das Institut für transkulturelle Betreuung hat für Migranten in Deutschland eine Broschüre rund um das deutsche Betreuungsrecht herausgegeben. Diese soll als Ratgeber und Wegweiser durch das komplexe Rechtsgebiet dienen und Fragen klären wie „Wann wird eine Betreuung bestellt?“, „Wer trägt die Kosten?“ oder „Wie müssen eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung aussehen?“. Außerdem beinhaltet die Broschüre eine Adressenliste mit hilfreichen Ansprechpartnern ...


Gefährdete Demenzkranke müssen beaufsichtigt werden

Um ein Weglaufen und eventuelle Verletzungen zu verhindern, müssen Pflegeheime Demenzkranke lückenlos beaufsichtigen. Das geht jetzt aus einem Urteil des Thüringer Oberlandesgerichtes hervor. Verhandelt wurde dabei der Fall einer 73-Jährigen. Sie war im Herbst 2008 während des Urlaubs ihrer Tochter in einem Pflegeheim untergebracht. Unbemerkt verließ die Seniorin die Einrichtung und wurde erst drei Tage später verletzt aufgefunden ...


Begleitung zum Arzt darf nicht in Rechnung gestellt werden

Die Begleitung von Bewohnern zum Arzt dürfen Pflegeeinrichtungen nicht in Rechnung stellen. Das geht jetzt aus einem Urteil des Verwaltungsgerichtes Stuttgart hervor. Demzufolge zählt ein Arztbesuch zu den Regelleistungen, die durch den entsprechenden Pflegesatz abgegolten werden ...


Ratgeber hilft bei Auswahl eines Pflegeheims

Ein kostenloser Ratgeber im Internet soll älteren Menschen und ihren Angehörigen bei der Auswahl eines passenden Pflegeheims helfen. Auf der Homepage des Projektes „Weisse Liste“ können Interessierte mithilfe eines interaktiven Fragenkataloges eine persönliche Liste nach ihren individuellen Bedürfnissen erstellen. Damit können sich die Betroffenen dann gezielt auf die Besichtigung in Frage kommender Pflegeheime vorbereiten ...


Heimkosten sind steuerlich absetzbar

Bei einer krankheitsbedingten Unterbringung in einem Seniorenheim können entsprechende Miet- und Verpflegungskosten steuerlich als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden. Dies entschied der Bundesfinanzhof und rückt damit von seinen bisherigen Grundsätzen ab. Nach denen war ein Abzug nur bei der Eingruppierung in eine Pflegestufe oder mit einem Schwerbehindertenausweis mit den Merkmalen „H“ oder „BI“ möglich ...


Zahl der Pflegebedürftigen in Niedersachsen steigt

In Niedersachsen gibt es immer mehr Pflegebedürftige. Das teilte jetzt der niedersächsische Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie mit. Demnach waren im Dezember 2009 über 256.000 Menschen auf Pflege angewiesen. Damit ist die Zahl gegenüber 2007 um 5,7 Prozent, gegenüber 1999 sogar um mehr als 22 Prozent gestiegen ...


Massiver Engpass beim Pflegepersonal

Der demografische Wandel wird in Deutschland zu einem massiven Engpass beim Pflegepersonal führen. So werden beispielsweise im Jahr 2025 etwa 152.000 Beschäftigte in Pflegeberufen fehlen, die sich um Krankenhauspatienten und Pflegebedürftige kümmern. Dies zeigen Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes ...


Demenzrisiko steigt erheblich

Die Zahl der Demenzkranken in Deutschland wird in den kommenden Jahren drastisch steigen. Während momentan 1,2 Millionen Menschen an der Krankheit leiden, prognostizieren Wissenschaftler einen Anstieg auf 2,5 Millionen im Jahr 2060. Das geht aus dem Pflegereport der Krankenkasse Barmer GEK hervor. Demzufolge muss jede zweite Frau und jeder dritte Mann damit rechnen, im hohen Alter dement zu werden ...


Heime dürfen weiterhin benotet werden

Die Veröffentlichung des sogenannten „Pflege-TÜVs“ im Internet ist rechtlich zulässig. Dies gilt allerdings nur, wenn die Benotung der Qualitätsprüfung der Pflege auf der neutralen und sachkundigen Untersuchung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) beruht. Das geht jetzt aus einem Urteil des Landessozialgerichtes Nordrhein-Westfalen hervor ...


Demenz: Internetportal bietet hilfreiche Informationen

In dem Internetportal „Wegweiser Demenz“ finden Betroffene und ihre Angehörigen umfassende Informationen zu der Krankheit. Neben Wissenswertem zu Therapie-, Pflege- und Hilfsangeboten sowie zu den Rechten und Pflichten von Demenzkranken gibt es auf der Homepage auch Videomaterial, das Beispiele für den Umgang mit dem Thema Demenz zeigt. Außerdem sind dort Ratgeberforen sowie eine Datenbank mit hilfreichen Anlaufstellen und Ansprechpartnern vor Ort eingerichtet ...


Pflege: Anspruch auf Vergütung entsteht nicht automatisch

Durch die Pflege eines Angehörigen entsteht für den Verwandten nicht automatisch ein Anspruch auf einen finanziellen Ausgleich nach dem Tod des Patienten. Das geht aus einem Urteil des Landgerichtes Heidelberg hervor. Vielmehr müssten sich beide Parteien schon zu einem früheren Zeitpunkt darauf einigen, zu welchen Konditionen die Pflegeleistungen erbracht werden ...


Broschüre erläutert Diagnose-Verfahren bei Alzheimer

Wie wird die Alzheimer-Krankheit diagnostiziert? Wie sicher ist eine solche Diagnose? Sind einfache Frage- und Antworttests ausreichend? Antworten auf diese Fragen gibt die Broschüre „Diagnose-Verfahren bei Alzheimer“, die von der Alzheimer Forschung Initiative aufgelegt wird. Darin werden die heutigen Diagnose-Verfahren bei einer Alzheimer-Erkrankung vorgestellt ...


Mangelhafte Betreuung von Alzheimer-Patienten

Einer Studie zufolge ist die Betreuung von Alzheimer-Patienten in Deutschland mangelhaft. Nur rund zehn Prozent der Betroffenen werden mit modernen Verfahren wie beispielsweise neuropsychologischen Tests untersucht. Weniger als 50 Prozent von ihnen erhalten die zur Verfügung stehenden Medikamente ...


Demenzkranke: Broschüre gibt Tipps

Mit dem „Ratgeber Häusliche Versorgung Demenzkranker“ will die Deutsche Alzheimer Gesellschaft die Pflege von Demenzkranken für die Angehörigen und auch die Betroffenen zu Hause erleichtern. So gibt die Broschüre unter anderem Antworten auf die Fragen „Welche Alternativen gibt es zu einem Pflegeheim?“, „Wer hilft mir, wenn ich die Betreuung übernehme?“ oder „Wie finanziere ich die Versorgung zu Hause?“ ...


Pflegeversicherung: Zuschuss für Terrassentür

Die Pflegekasse muss den Umbau eines Fensters in eine behindertengerechte Terrassentür bezuschussen. Voraussetzung ist, dass der Versicherte dadurch in der Lage ist, ohne fremde Hilfe mit dem Rollstuhl die Terrasse zu nutzen. Das entschied jetzt das Sozialgericht Dortmund. Geklagt hatte eine pflegebedürftige Frau, die aufgrund einer zu engen Tür keinen Zugang zu ihrer Terrasse und ihrem Garten hatte ...


Demenz: Mit Bilderbuch Erinnerungen erhalten

In der Schlüterschen Verlagsgesellschaft Hannover ist ein Bilderbuch für demenzkranke Menschen im frühen und mittleren Stadium erschienen. Damit soll Pflegekräften und Angehörigen das Gespräch mit den erkrankten Menschen erleichtert werden. In dem Buch mit dem Titel „Daran erinnere ich mich gern“ sind emotionale Erlebnisse wie beispielsweise Kindheit, Schulzeit, Urlaub oder Hochzeit in illustrierten Bildern dargestellt ...


Pflegeheimvertrag endet mit Sterbetag

Pflegeheimverträge enden mit dem Sterbetag des Bewohners. Laut Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes gilt das allerdings nur für die Pflegebedürftigen, die stationäre Leistungen der sozialen Pflegeversicherung erhalten. Vereinbarungen, die einen Fortbestand des Vertrages über den Sterbetag hinaus vorsehen und zu Übernahme der Kosten für die Unterbringung verpflichten, seien unwirksam ...


Mehr Männer pflegen Angehörige

Altersforschern zufolge pflegen immer mehr Männer in Deutschland ihre Angehörigen. So habe ihr Anteil vor 20 Jahren bei rund 17 Prozent gelegen, heutzutage seien es 28 Prozent. Besonders häufig übernähmen Männer die Pflege ihrer Lebensgefährtin oder Ehefrau ...


Arbeitsbelastung von Pflegern steigt

Die Arbeitsbelastung von Pflegern in Krankenhäusern ist deutlich gestiegen. Das geht aus der Studie „Pflege-Thermometer 2009“ des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (dip) hervor. Dabei gaben nur 5,6 Prozent der Befragten an, im vergangenen halben Jahr keine Überstunden gemacht zu haben. 40 Prozent kamen im gleichen Zeitraum auf 46 bis 70 Überstunden. Ebenfalls 40 Prozent von ihnen konnten dabei die geleisteten Überstunden in Freizeit umwandeln und so die Mehrbelastung ausgleichen ...


Pflegezeit nur begrenzt anrechenbar

Der zeitliche Aufwand für die Pflege von Angehörigen wirkt sich nur teilweise positiv auf die Rentenhöhe aus. Damit bestätigte jetzt das Bundessozialgericht das Vorgehen vieler Pflegekassen in Deutschland. Dem Gesetz zufolge erhalten nämlich die Pflegenden in privaten Haushalten eine Gutschrift auf ihrem Rentenkonto. Voraussetzung ist dabei, dass sie ihren Angehörigen mindestens 14 Stunden wöchentlich pflegen ...


Pflegestufe: Hilfsaufwand muss exakt bemessen werden

Bei der Bestimmung der Pflegestufe muss der zeitliche Hilfsaufwand so konkret wie möglich bestimmt werden. Darauf weist jetzt das Bundessozialgericht in einem Urteil hin. So sei es etwa nicht zulässig, den Hilfsaufwand für jeden Weg zur Toilette auf volle Minuten aufzurunden. Damit wiesen die Kasseler Richter die Berufungsklage einer Heimbewohnerin aus Essen zurück ...


Demenz: Hilfe für Eltern und Kinder

Wenn ein Familienmitglied demenzkrank ist, sind oftmals auch Kinder und Jugendliche betroffen. Insbesondere für sie ist es schwierig zu verstehen, warum der Kranke plötzlich viel vergisst oder sich ungewöhnlich verhält. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat nun die Broschüre „Wenn die Großmutter demenzkrank ist. Hilfen für Eltern und Kinder“ veröffentlicht, die sich an Kinder und ihre Eltern wendet. Darin werden neben dem Basiswissen über Demenzerkrankungen auch Tipps zum Umgang mit dem Erkrankten sowie Anregungen für gemeinsame Aktivitäten gegeben ...


Demenz: Infomappe bietet Sicherheit im Umgang

Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz hat eine Informationsmappe zum Umgang mit demenzkranken Menschen entwickelt. Diese enthält ein Biografieheft sowie ein Vermisstendatenblatt. Das Datenblatt dient dem Schutz des Demenzkranken und kann im Vermisstenfall eine wertvolle Hilfe sein. Das Biografieheft hingegen soll pflegenden Angehörigen und Pflegekräften Sicherheit im Umgang mit dem Erkrankten geben ...


Steuervorteile für Pflegebedürftige

Zukünftig können pflegebedürftige Menschen und ihre Familien weitere Steuervorteile nutzen. Das geht aus einer aktuell herausgegebenen Verwaltungsvorschrift hervor. Dabei geht es in erster Linie um die sogenannten „haushaltsnahen Dienstleistungen“. Betroffene können durch diese Regelung bis zu 20 Prozent der Kosten für Hilfen im Haushalt sowie Pflege- und Betreuungsleistungen steuerlich absetzen. Die neue Vorschrift macht deutlich, dass das Pflegegeld, das von den Pflegekassen ausgezahlt wird, den Steuervorteil nicht mindert ...


Pflegekräfte am häufigsten krank

Krankenpfleger sind mit 30 Tagen im Jahr am häufigsten krank. Das teilte jetzt die Krankenkasse KKH Allianz mit. Demzufolge scheint der Einsatz dieser Berufsgruppe auf Kosten der Gesundheit zu gehen. Krankenpfleger fehlen ebenso häufig wie Straßenkehrer oder Versicherungsangestellte. Am wenigsten von Krankheit betroffen waren Beschäftigte in akademischen Berufen wie Naturwissenschaftler, Elektroingenieure oder Ärzte ...


Wohlfahrtspflege: Immer mehr Teilzeitbeschäftigte

In der Wohlfahrtspflege in Deutschland geht der Trend verstärkt zu Teilzeitstellen. Das gab jetzt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege bekannt. Der Statistik zufolge hat die Vollzeitbeschäftigung in diesem Bereich seit der letzten Untersuchung 2004 um sechs Prozent abgenommen. Die Zahl der Teilzeitstellen hat im gleichen Zeitraum um 26 Prozent zugenommen ...


Pflege: Pflicht kann auch durch Dienstleistungen erfüllt werden

Den Unterhalt für ihre pflegebedürftigen Eltern können Kinder auch durch Dienstleistungen statt durch Geldzahlungen übernehmen. Das entschied das Oberlandesgericht Oldenburg in einem jetzt veröffentlichten Urteil. In dem verhandelten Fall ging es um eine 95-jährige Frau, die in einem Seniorenheim lebt. Von ihrer Tochter forderte das Sozialamt, einen Teil der Kosten für das Heim in Höhe von 105,81 Euro monatlich zu übernehmen ...


Kostenübernahme für Wachkomapatienten

In Niedersachsen übernehmen Krankenkassen besonders aufwändige Behandlungspflege für Patienten im Wachkoma in Fachpflegeeinrichtungen. Damit hat Niedersachsen als erstes Bundesland eine seit längerem bestehende gesetzliche Regelung umgesetzt. Die Pflegesatzhöhe der entsprechenden Einrichtung und der Pflegestufe des Betroffenen übernimmt die Krankenkasse nun bis zu rund 900 Euro monatlich ...


Zu wenig Pflegekräfte in Deutschland

Die Versorgung im Pflegebereich in Deutschland ist schlechter als in anderen Ländern. Das zeigt eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Zwar sei in Deutschland die Ärztedichte höher als in anderen OECD-Mitgliedsstaaten, allerdings gebe es pro Arzt weniger Pflegepersonal als im Durchschnitt ...


Internetportal ermöglicht Suche nach Pflegeplätzen

Ein Internetportal erleichtert jetzt Betroffenen die Suche nach geeigneten ambulanten oder stationären Pflegeeinrichtungen. Auf der Homepage www.pflegelotse.de sind etwa 12.500 ambulante und rund 10.000 stationäre Einrichtungen aufgeführt. Darüber hinaus werden Informationen über deren Größe, Kosten und die Ausstattung zur Verfügung gestellt. Bei einigen Einrichtungen ist auch der Transparenzbericht hinterlegt, der über die Qualität der Versorgung in der Pflegeeinrichtung Auskunft gibt ...


Neuer Ratgeber zum Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz

Am 1. Oktober 2009 ist das neue Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG) in Kraft getreten. Diese neuen Regelungen lösen das Vertragsrecht des bisherigen Heimgesetzes ab und sollen die Rechte von älteren, pflegebedürftigen und behinderten Menschen stärken, wenn sie Verträge über die Überlassung von Wohnraum mit Pflege- oder Betreuungsleistungen abschließen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat nun einen Ratgeber herausgegeben, der die neue Rechtslage erklärt ...


Zahl der Pflegebedürftigen steigt weiter an

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt weiter an. Gleichzeitig ist das Risiko, im Alter pflegebedürftig zu werden, jedoch im Zeitraum von 2000 bis 2008 gesunken, da die Deutschen gesünder alt werden. Das zeigt jetzt der „Pflegereport 2009“ der Gmünder Ersatzkasse GEK. Das gestiegene Ausmaß der Pflegebedürftigkeit lasse sich demnach allein auf die demografische Entwicklung in Deutschland zurückführen. Insgesamt sei die Wahrscheinlichkeit, im Alter pflegebedürftig zu werden, noch immer sehr hoch. So hätten etwa 42 Prozent der männlichen und 60 Prozent der weiblichen GEK-Versicherten, die im vergangenen Jahr verstarben, Pflegeleistungen bezogen ...


Arbeitsbelastung Ursache für Fehler in der Pflege

Steigende Arbeitsbelastung, Personalmangel und zu wenig Zeit sind nach Meinung von Pflegekräften die häufigsten Ursachen für Fehler bei der Arbeit. Das zeigt eine repräsentative Studie der Hochschule Bremen. Dabei hat sich gezeigt, dass insbesondere das Personal aus Altenheimen Angst vor Abmahnungen oder Kündigungen hat und deshalb selten offen über Fehler spricht. Der Befragung zufolge erinnerten sich die Befragten am häufigsten an Fehler, die haftungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnten. 55 Prozent der Teilnehmer gaben beispielsweise Medikamentenfehler an ...


Inkontinenzmittel: Einige Versicherte können wieder wählen

Seit dem 1. November 2009 können Versicherte der AOK Niedersachsen im Bereich Hannover/Weser-Leine-Aue Inkontinenzmaterialien wieder bei einem Anbieter ihrer Wahl bestellen. Gleiches gilt für die Pflegeheime. Das Ausschreibungsverfahren für diese Region wurde von der Krankenkasse aufgegeben, der Anbieter beliefert jedoch auch weiterhin auf Wunsch die Kunden in der Region. Diese Regelung gilt lediglich für die angegebene Region, nicht für ganz Niedersachsen ...


Geringverdiener am stärksten durch Pflege belastet

Bei der häuslichen Pflege von Angehörigen sind Geringverdiener besonders stark belastet. Das zeigt eine Langzeitstudie der Universität Hamburg. Der Untersuchung zufolge organisieren sie die Pflege in den meisten Fällen allein. Außerdem fehlt es ihnen an Geld für die eigene Erholung. Darüber hinaus steigt das durchschnittliche Alter der pflegenden Personen kontinuierlich an. Während die Betroffenen 1997 im Durchschnitt 57 Jahre alt waren, sind es heutzutage 60 Jahre ...


Niedersächsisches Pflegepaket: Außer Spesen nichts gewesen?

Die niedersächsische Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann hat in einer Pressemitteilung im Dezember 2008 ein zehn Millionen Euro schweres Pflegepaket angekündigt. Mit diesem Geld sollte die Qualität der Pflege in Niedersachsen systematisch gestärkt und die Pflegeberufe attraktiver gestaltet werden. Das Ergebnis nach fast einem Jahr ist enttäuschend: Es ist nicht bekannt, ob und welche konkreten Maßnahmen zur Umsetzung des Pflegepaketes ergriffen worden sind ...


25.09.2009
Pflege: Begutachtungsfrist muss eingehalten werden

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Niedersachsen (MDKN) prüft im Auftrag der Krankenkassen, ob die Voraussetzungen für eine Pflege erfüllt sind und in welche Bedürftigkeitsstufe die pflegebedürftige Person einzuordnen ist. Spätestens nach fünf Wochen muss der MDKN der Pflegekasse das Ergebnis der Prüfung mitteilen, damit die Betroffenen die Pflege entsprechend organisieren können. In Niedersachsen dauerte 2008 eine Begutachtung jedoch durchschnittlich 41 Tage ...


16.09.2009
Keine Zuzahlung mehr für Aufenthalt in Hospiz

Zukünftig müssen die Bewohner eines Hospizes für ihren stationären Aufenthalt keine Zuzahlung mehr leisten. Das sieht eine Gesetzesänderung vor, die kürzlich in Kraft getreten ist. In der Vergangenheit lag der Eigenanteil der Patienten bei bis zu 90 Euro am Tag. Die genaue Höhe der Zuzahlung war aber aufgrund komplizierter Abrechnungssysteme oftmals für die Betroffenen nicht genau abzuschätzen ...


04.09.2009
Schutz von Heimbewohnern: SoVD fordert Überarbeitung des Gesetzes

Der Referentenentwurf für ein niedersächsisches Gesetz zum Schutz von Heimbewohnern, befindet sich in der Verbandsanhörung. Auch der SoVD-Landesverband Niedersachsen hat dazu Stellung genommen. Der Landesverband begrüßt es zwar, dass die Wahrung und Förderung der Teilhabe pflegebedürftiger und behinderter Menschen am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben in dem Gesetz aufgenommen wurde, ist aber auch der Meinung, dass der Referentenentwurf hinter den Erwartungen an ein zeitgemäßes Schutzgesetz zurück bleibt ...


19.08.2009
SoVD diskutiert über Einrichtung von Pflegekammern

Immer stärker rückt die Lage der Altenpflege in den Fokus der Öffentlichkeit. Dabei stehen unter anderem die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals oder auch die Qualität und der Umfang der Pflegedienstleistungen im Mittelpunkt. Auch in Niedersachsen hat sich die Lage in den vergangenen Jahren weiter verschärft.  In dieser schwierigen Situation wird der Ruf nach einer Pflegekammer - also einer berufsständischen Selbstverwaltungsorganisation wie der Ärzte- oder Industrie- und Handelskammer - immer lauter ...


27.05.2009
Pflegesektor wird weiter wachsen

Der deutsche Pflegesektor ist ein Wachstumsmarkt. Das ergab eine Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft. Mit über 800.000 Beschäftigten leiste der Bereich einen Beitrag zur wirtschaftlichen Leistung von rund 25 Milliarden Euro. Das sei bereits ein Fünftel der wirtschaftlichen Leistung des gesamten Gesundheitswesens. Der Erhebung zufolge wird sich sowohl die Beschäftigtenzahl als auch die wirtschaftliche Leistung des Pflegesektors bis 2050 verdreifachen ...


12.05.2009
Großteil der Pflegekräfte sind Frauen

In Deutschland sind noch immer überwiegend Frauen in Pflegeberufen beschäftigt. Das gab das Statistische Bundesamt anlässlich des Tages der Krankenpflege am 12. Mai bekannt. Demzufolge lag der Anteil der Frauen in der Pflege im Jahr 2007 bei 86,4 Prozent. In der Kinderkrankenpflege besteht das Personal sogar zu 98,4 Prozent aus Frauen ...


20.04.2009
Schlechte Arbeitsbedingungen für Altenpfleger

Altenpfleger beurteilen ihre Arbeits- und Einkommensbedingungen im bundesweiten Durchschnitt deutlich schlechter als andere Berufsgruppen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (verdi). Demnach beschreiben 52 Prozent der Beschäftigten in der Altenpflege ihre Arbeit und ihr Einkommen als schlecht, 36 Prozent als mittelmäßig ...


24.03.2009
Neues Internetportal für Kinder kranker Eltern

Kinder von chronisch kranken Eltern übernehmen häufig einen Teil der Pflege. Darüber hinaus gehen sie einkaufen, kümmern sich um den Haushalt und oftmals auch um jüngere Geschwister. Das neue Internetportal www.kinder-kranker-eltern.de der Universität Witten/Herdecke soll betroffenen Kindern helfen, besser mit einer solchen Situation umzugehen. Auf der Homepage finden Interessierte kindgerecht aufbereitete Informationen über chronische Krankheiten wie etwa Rheuma, Depressionen oder Epilepsie ...


10.03.2009
Senioren wollen Familie nicht belasten

Mehr als die Hälfte der heute über 60-Jährigen möchte lieber in einem Pflegeheim leben, anstatt sich von den Kindern pflegen zu lassen. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Studie des Nürnberger Marktforschungsunternehmens GfK. Befragt wurden dabei 2.017 Personen ab 14 Jahren ...


05.03.2009
Suche nach Ehrenamtlichen für Gutachtertätigkeit

Mit der Internetseite www.heimverzeichnis.de möchte die Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung (BIVA) Betroffenen eine Orientierungshilfe bei der Auswahl des passenden Heimes geben. Die BIVA sucht nun Ehrenamtliche, die auf der Basis einer vorgegebenen Kriterienliste Befragungen der Heimleitungen sowie Begehungen der Häuser vornehmen und dadurch Daten zur Lebensqualität erheben ...


24.02.2009
Pflegezusatzversicherungen kostenlos vergleichen

Der Abschluss einer Pflegezusatzversicherung kann in manchen Fällen empfehlenswert sein. Sie kann die finanzielle Lücke zwischen der gesetzlichen Pflegeversicherung und den tatsächlichen Kosten schließen, denn oftmals können Pflegebedürftige oder ihre Familienangehörigen die laufenden Kosten für eine Pflegekraft oder einen Platz im Pflegeheim nicht bezahlen. Welche Pflegezusatzversicherung sinnvoll und passend ist, lässt sich anhand des Fragebogens ermitteln, den die Verbraucherzentrale Niedersachsen jetzt veröffentlicht hat ...


02.02.2009
Neue Einstufung soll Pflege verbessern

Zukünftig soll die Pflegebedürftigkeit am Grad der Selbstständigkeit bemessen werden. Bislang wurde der Pflegebedarf nach dem Zeitaufwand berechnet, den das Pflegepersonal benötigt, um Patienten zu helfen. Für den neuen Begriff der Pflegebedürftigkeit sollen unter anderem die Mobilität, die kommunikativen Fähigkeiten, die Verhaltensweisen und auch die Fähigkeit zur Nahrungsaufnahme berücksichtigt werden. Die bisherigen drei Pflegestufen werden dabei durch fünf sogenannte Bedarfsgrade ersetzt. Dies soll vor allem Demenzkranken zu einer besseren Betreuung verhelfen ...


15.01.2009
Pflegesektor: Verdreifachung der Beschäftigtenzahl

2007 waren im Pflegesektor in Deutschland etwa eine halbe Million Menschen beschäftigt. Diese Zahl hat sich damit seit Ende der neunziger Jahre bereits um rund 30 Prozent erhöht. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im Pflegebereich wird sich bis 2050 noch einmal verdreifachen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln ...


11.12.2008
Informationsbogen für Krankenhausaufenthalt

Für Demenzkranke ist ein Krankenhausaufenthalt oftmals belastend. Um ihre Situation zu verbessern, hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft jetzt einen Informationsbogen für Patienten mit Demenz entwickelt. Das zweiseitige Formular wird von Angehörigen ausgefüllt und bei der Aufnahme ins Krankenhaus dem Personal ausgehändigt ...


20.11.2008
Selbstständigkeit bei ausländischen Pflegekräften abgelehnt

Ausländische Pflegekräfte dürfen in deutschen Haushalten nicht als formal Selbstständige arbeiten. Das hat jetzt das Amtsgericht München entschieden. Die bisherige Praxis vieler Familien, aus finanziellen Gründen ausländische Pflegekräfte als Selbstständige zu beschäftigen, ist damit illegal, da es sich um eine Scheinselbstständigkeit handelt ...


13.11.2008
Pflegeheime werden mit Schulnoten bewertet

Nach langen Verhandlungen haben sich Heimträger, Pflegekassen und Kommunen auf bundesweit einheitliche Bewertungskriterien für die Qualität von Pflegeheimen geeinigt. Ab 2009 sollen Schulnoten von sehr gut bis mangelhaft vergeben werden. Dies betrifft insgesamt fünf Kategorien – von der Zufriedenheit der Heimbewohner über die medizinische Versorgung bis zur Betreuung ...


09.09.2008
Frauen ergreifen häufiger Pflegeberuf als Männer

In Deutschland lernen Frauen eher einen Pflegeberuf als Männer. Bei den Jugendlichen, die eine Ausbildung beginnen, ergreift jede elfte Frau den Beruf der Gesundheits- und Kranken- oder Altenpflegerin. Dies tut hingegen nur jeder 45. Mann. Dies teilte jetzt das Statistische Bundesamt mit ...


19.08.2008
Kreativwettbewerb für Pflegekräfte und Auszubildende

Das Bundesfamilienministerium hat einen Kreativwettbewerb für Pflegekräfte und Auszubildende in der Altenpflege ins Leben gerufen. Mit diesem Wettbewerb sollen Pflegekräfte dafür gewonnen werden, den Berufsalltag in der modernen Altenpflege darzustellen und somit einen neuen Blick auf den Berufszweig zu werfen ...

 

 


15.07.2008
Bessere Orientierung für Pflegebedürftige

Mit einer niedersächsischen Transparenzinitiative soll Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen eine bessere Orientierung bei der Auswahl und der Beurteilung von stationären Pflegeeinrichtungen geboten werden. Die Initiative basiert auf einer freiwilligen Vereinbarung von kommunalen Spitzenverbänden sowie den Verbänden der stationären Pflegeeinrichtungen und der gesetzlichen Pflegekassen ...

 

 

 


Reformen: Das ändert sich zum 1. Juli

Zum 1. Juli 2008 treten zahlreiche Reformen in Kraft, die für die Betroffenen in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Rente und Hartz IV teilweise Verbesserungen mit sich bringen.

 

Seit 1995 werden bei der Pflege erstmals die Leistungen verbessert: Das Pflegegeld für alle Pflegestufen wird erhöht, und auch die Zuschüsse für ambulante Leistungen steigen. Darüber hinaus haben Angehörige durch die Reform Anspruch auf eine sechsmonatige, unbezahlte Pflegezeit sowie eine zehntägige Freistellung, falls ein Familienmitglied kurzfristig versorgt werden muss. Im Gegenzug steigt allerdings auch der Beitrag zur Pflegeversicherung von 1,7 auf 1,95 Prozent. Kinderlose zahlen dann sogar 2,2 Prozent.

 

Durch die Reformen erhalten sowohl Rentner als auch Hartz IV-Empfänger ab dem 1. Juli eine geringfügige Steigerung ihrer Bezüge. Die Renten steigen um 1,1 Prozent, der Hartz IV-Regelsatz erhöht sich leicht von 347 auf 351 Euro monatlich.

 

Jeder gesetzlich Versicherte hat nun ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch auf eine kostenlose Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung. Außerdem können Eltern ihre dreijährigen Kinder auf Kosten der Versicherung von einem Kinderarzt untersuchen lassen.

 

Download des pdf-Dokuments "Pflegereform 2008: Qualitätssicherung und Transparenz" (140 KB)

Download des pdf-Dokuments "Pflegereform 2008: Was ändert sich für die Versicherten?" (140 KB)

Download des pdf-Dokuments "Pflegereform 2008: Die Pflegezeit" (320 KB)

 

 

 


Behindertenbeauftragte fordert persönliches Budget für Pflege

Die Bundesbehindertenbeauftragte Karin Evers-Meyer (SPD) hat die Einführung des persönlichen Budgets auch für Pflegebedürftige gefordert. Die bisher geltende Gutscheinregelung in der Pflegeversicherung solle abgeschafft werden, da sie eine selbstbestimmte Teilhabe verhindere. Auch pflegebedürftige Menschen sollten selbst entscheiden können, wer ihnen wann, wie und wo hilft ...


Charta für Pflegebedürftige

Die Bundesregierung hat eine Charta zum würdevollen Umgang mit pflegebedürftigen Menschen vorgestellt. Die Absichtserklärung umfasst acht Artikel. Angesprochen werden die Rechte auf Selbstbestimmung, körperliche und seelische Unversehrtheit, auf Privatheit, Betreuung und Behandlung. Das Dokument erläutert zudem, welche Kriterien für eine menschenwürdige Pflege gelten sollen ...


Kirchliche Pflegeheime zur Aufnahme Bedürftiger verpflichtet

Auch kirchliche Pflegeheime müssen Bedürftige aufnehmen. Die Verpflichtung zur Aufnahme sozial bedürftiger Menschen verstößt nicht gegen das kirchliche Selbstbestimmungsrecht. Dies hat das Bundesverfassungsgericht in einem Beschluss entschieden. Die Karlsruher Richter sehen die Erfüllung der gesetzlichen Belegungspflicht durch vom Staat geleistete Zuschüsse zu den Investitionskosten der Heime gerechtfertigt ...


Pflegekosten von Steuer absetzbar

Pflegekosten von der Steuer absetzbar

 

Ausgaben für die eigene Pflege können prinzipiell steuerlich geltend gemacht werden. Dies geht aus einem Urteil des Bundesfinanzhofs hervor. Danach sind auch Pflegekosten der niedrigsten Stufe als außergewöhnliche Belastung absetzbar. Dies gilt auch für Heimbewohner, die in Pflegestufe Null eingeordnet sind und die Kosten für ihre Pflege selbst tragen müssen ...


„Daheim statt Heim“: SoVD Niedersachsen stellt Pflege- und Wohnberatung vor

Der SoVD Niedersachsen hat am 3. Mai in Hannover sein neues Projekt zur trägerunabhängigen Pflege- und Wohnberatung vorgestellt. Im Rahmen eines Informationsabends zur bundesweiten Initiative „Daheim statt Heim“ begrüßten der Behindertenbeauftragte des Landes Niedersachsen, Karl Finke, und SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer die Bundestagsabgeordnete Silvia Schmidt und zahlreiche Gäste im SoVD-Haus in Hannover. Schmidt ist Gründerin und Koordinatorin von „Daheim statt Heim“ und berichtete anschaulich über ihre Arbeit ...


SoVD Niedersachsen stellt Pflege- und Wohnberatung vor

Der SoVD Niedersachsen stellt am 3. Mai in Hannover sein neues Projekt zur trägerunabhängigen Pflege- und Wohnberatung vor. Nach dem Grundsatz „Hilfe aus einer Hand“ organisieren vier Mitarbeiterinnen im Rahmen des Modellprojektes an den Standorten Hannover, Sulingen und Westerstede Unterstützungsmöglichkeiten für Pflegebedürftige sowie deren Angehörige. Die Projektpräsentation im SoVD-Haus geschieht dabei im Rahmen eines Informationsabends zum Start der bundesweiten Initiative „Daheim statt Heim“ ...

 


SoVD unterstützt Initiative „Daheim statt Heim“

Der SoVD hat den Aufruf der Initiative "Daheim statt Heim" unterzeichnet. Die bundesweite Initiative setzt sich dafür ein, dass behinderte und pflegebedürftige Menschen in ihrer eigenen Wohnung oder in alternativen Wohnformen leben können. Der SoVD Niedersachsen unterstützt das Ziel, die häusliche Pflege zu stärken und behinderten Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und veranstaltet am 3. Mai in Hannover einen Aktionstag zum Thema „Daheim statt im Heim in Niedersachsen – gibt es das?“


SoVD stellt Position zur Reform der Pflegeversicherung dar

Auf der Fachtagung des Verwaltungsrates der DAK stellte der SoVD seine Positionen für eine Reform der Pflegeversicherung dar. Meike Janßen, Abteilungsleiterin Sozialpolitik des SoVD Niedersachsen, machte deutlich, dass das Pflegeversicherungssystem einer grundlegenden Neuausrichtung bedarf, die die Teilhabe und ein menschenwürdiges Dasein im Alter, bei Behinderung und Pflegebedürftigkeit sichert. Das in der Behindertenpolitik entwickelte Paradigma umfassender Teilhabe am Leben in der Gesellschaft müsse zukünftig auch für ältere Menschen mit Pflegebedarf gelten ...


Mehr als zwei Millionen Pflegebedürftige in Deutschland

In Deutschland sind mehr als zwei Million Menschen im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes pflegebedürftig. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der Pflegebedürftigen vom Jahr 2003 bis zum Dezember 2005 um 52.000 auf 2,13 Millionen Menschen. Mit 82 Prozent war die deutliche Mehrheit der Pflegebedürftigen 65 Jahre und älter; ein Drittel war mindestens 85 Jahre alt. 68 Prozent der Betroffenen waren Frauen. Im Vergleich zur ersten Erhebung von 1999 verzeichneten die Statistiker sogar einen Anstieg der Pflegebedürftigen um 112.000 Personen ...

 


Bundesgesundheitsminsterium meldet positive Finanzentwicklung der Pflegeversicherung

Die soziale Pflegeversicherung hat das Jahr 2006 mit einem Überschuss von rund 450 Millionen Euro abgeschlossen. Im Vorjahr war noch ein Defizit von rund 370 Millionen zu verzeichnen gewesen. Das Bundesgesundheitsministerium sieht die Hauptursache für dieses günstige Ergebnis im starken Anstieg der Einnahmen. Gegenüber dem Vorjahr seien diese 2006 um rund 1 Milliarde Euro oder 5,6 Prozent gestiegen. Dies sei wesentlich auf das Vorziehen der Fälligkeit der Gesamtsozialversicherungsbeiträge zurückzuführen ...


Höheres Taschengeld für Heimbewohner

Bewohner eines Pflegeheimes, die Sozialhilfe beziehen, erhalten ein höheres Taschengeld. Ab 1. Januar 2007 beträgt es 93,15 Euro (statt bisher 89,70 Euro).

Außerdem erhalten sie einmalig für 2006 ein Weihnachtsgeld von mindestens 36 Euro.

 


Wie sieht die Pflege der Zukunft aus?

In 15 Jahren, so wird geschätzt, wird sich die Zahl pflegebedürftiger Menschen in Deutschland um 40 Prozent erhöhen. Auch die Zahl der Hochbetagten wird in diesem Zeitraum außerordentlich steigen.


Ratgeber Altenhilfe - Internetportal für Pflegefragen

Tipps um das Thema "Hilfe und Pflege im Alter zu Hause" bietet ein übersichtlich gestalteter Internet-Ratgeber, den das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entwickelt hat.


SPD und SoVD einig: Altenpflege muss Thema in der Landespolitik werden

Der 2. Landesvorsitzende Horst Wendland, die sozialpolitische Sprecherin Edda Schliepack und die Abteilungsleiterin Sozialpolitik Meike Janßen waren im März zu Gast beim Arbeitskreis Soziales der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. Überseinstimmend waren die Abgeordneten und SoVD der Meinung, dass sich die Landespolitik stärker dem Thema Altenpflege widmen müsse.


Zehn Jahre stationäre Leistungen der Pflegeversicherung

Am 1. Juli 1996 konnten pflegebedürftige Menschen in Pflegeheimen erstmals Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung in Anspruch nehmen. Inzwischen erhalten rund 0,68 Millionen im stationären Bereich pflegebedürftige Menschen verlässlich ihre Versicherungsleistungen.


Pflegende können sich freiwillig arbeitslosenversichern

Ab 1. Februar startet eine sozialpolitische Innovation: Sie betrifft neben Selbstständigen auch Personen, die Angehörige pflegen. So können sich künftig all jene freiwillig arbeitslosenversichern, die wegen der Pflege eines Angehörigen ihr Arbeitsverhältnis entweder ganz aufgegeben oder ihre Arbeitszeit auf weniger als 15 Stunden pro Woche gekürzt haben. Das ist - bei gleichen Leistungen - billiger als für Selbstständige. Es kostet in den alten Bundesländern lediglich 15,93 Euro und in den neuen Bundesländern 13,42 Euro pro Monat.


Wird das Pflegegesetz geändert?

Um die Zahl der Heimplätze zu begrenzen, setzt sich der Sozialausschuss der Region für eine Änderung des niedersächsischen Pflegegesetzes ein. Der Ausschuss hat mit rot-grüner Mehrheit beschlossen, die 2003 abgeschaffte "Bedarfsfeststellung" für neue Pflegeplätze wieder einzuführen.


SPD für Umlage in der Altenpflege-Ausbildung

Wenn alle Pflegeeinrichtungen in einen Topf einzahlen, spricht man von Umlagefinanzierung. Diese will die SPD in der Altenpflegeausbildung wieder einführen.

"Wir haben gegenwärtig zwar genug Heimplätze für ältere Menschen, aber uns werden schon bald Pflegerinnen und Pfleger fehlen", so der sozialpolitische Sprecher Uwe Schwarz. "Ohne gut qualifizierte und motivierte Beschäftigte kann es keine menschenwürdige Pflege geben."


Situation der Altenpflege in Niedersachsen - Stellungnahme zur Anhörung der SPD-Landtagsfraktion

Der SoVD teilt die Auffassung der SPD-Landtagsfraktion, dass die Lage der Altenpflege zunehmend in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerät. Neben der Ausrichtung der sozialen Pflegeversicherung im Rahmen einer umfassenden Reform der Pflegeversicherung wird die Frage, wie die Pflege der Zukunft ausgestaltet sein muss, eine wesentliche Aufgabe der kommenden Jahre darstellen. Welche Weichen müssen heute gestellt werden, damit die pflegerische Versorgung der Menschen morgen sichergestellt ist.


Land fördert häusliche Betreuung Hilfsbedürftiger

Das Land Niedersachsen unterstützt die ehrenamtliche häusliche Betreuung hilfsbedürftiger Menschen mit 911 000 Euro im Jahr. Damit sollen über verschiedene Institutionen jene Familien unterstützt werden, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen. Diesen Ansatz unterstützt der SoVD Niedersachsen.





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