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SoVD-Jugend für Aufwertung von Assistenzhunden

Die Jugend im Sozialverband Deutschland (SoVD) Niedersachsens unterstützt den Erschließungsantrag der CDU-Landtagsfraktion nach besseren Rahmenbedingungen und gesetzlichen Regelungen für die Kostenübernahme von Assistenzhunden. „Was für Blindenhunde gilt, muss auch für Assistenzhunde aller Art gelten“, so die Sprecherin des SoVD-Jugendbeirats, Kerstin Koch. Für den SoVD sei es ein wichtiges Anliegen, Barrierefreiheit zu allen öffentlichen Institutionen zu gewährleisten.

Kerstin Koch kritisiert, dass Menschen mit Behinderungen, die durch einen Assistenzhund begleitet werden, zwar oft der Zugang zu öffentlichen Bereichen und Einrichtungen möglich sei, jedoch diese Möglichkeit in Geschäften, Arztpraxen und Krankenhäusern verwehrt werde. Es gebe keine einheitlichen Regelungen, Blindenführhunde würden oft bevorzugt. Die daraus eingeschränkte Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben könne die SoVD-Jugend nicht tolerieren.

Auch den weiteren Forderungen der CDU-Landtagsfraktion schließt sich Kerstin Koch an, zum Beispiel nach der Erarbeitung von rechtlichen Voraussetzungen für die Anerkennung von Assistenzhunden als medizinisches Hilfsmittel im Alltag sowie der Aufnahme in das Hilfsmittelverzeichnis. Dafür sollten Ausbildungsstandards geschaffen werden, und dann stünde einer Finanzierung durch die Krankenkassen, wie bei Blindenführhunden nichts im Wege. „Es ist gut, dass die CDU-Landtagsfraktion die Akzeptanz aller Assistenzhunde fordert. Alle Arten von Assistenzhunden müssen in den Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen werden“, so die Sprecherin des SoVD-Jugendbeirats. Seit 2013 seien die Blindenhunde in diesen aufgenommen. Begleithunde, Diabeteswarnhunde und Epilepsiehunde wurden noch nicht berücksichtigt. Sie zählen aber auch als Assistenzhund.

Die Auswirkungen einer solchen Regelung würden nicht nur rechtliche Änderungen mit sich führen, sondern eine gesteigerte Mobilität und Selbstständigkeit gesundheitlich eingeschränkten Personen fördern, führt Kerstin Koch weiter aus. 




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