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Berechtigte erhalten durchschnittlich 300 Euro monatlichWohngeld: Entlastung für Rentner*innen und Familien mit wenig Einkommen

Wegen der massiv gestiegenen Mieten wissen viele Rentner*innen und Familien mit wenig Einkommen nicht, wie sie ihre Wohnkosten noch stemmen sollen. Entlastet werden können sie unter bestimmten Voraussetzungen durch Wohngeld. Der SoVD in Niedersachsen informiert zu der Leistung.

Etwa zwei Millionen Haushalte in Deutschland haben theoretisch Anspruch auf Wohngeld. Oft wissen Rentner*innen und Familien mit kleinem Einkommen aber gar nicht, dass ihnen diese Leistung zusteht. „Ob Betroffene Anspruch auf Wohngeld haben, richtet sich individuell unter anderem nach der Mietstufe, der Personenanzahl im Haushalt, dem Haushaltseinkommen und gegebenenfalls zustehenden Freibeträgen“, informiert Katharina Lorenz vom SoVD in Niedersachen. Als weitere wichtige Bedingung dürfen außerdem keine Leistungen wie beispielsweise Bürgergeld, Grundsicherung im Alter oder Sozialhilfe bezogen werden. Darüber hinaus gut zu wissen für Eigentümer*innen: Auch wer im eigenen Haus oder einer Eigentumswohnung lebt, kann berechtigt sein, Wohngeld zu bekommen – in diesem Fall den sogenannten Lastenzuschuss. 

Beim Wohngeld handelt es sich nicht um einen Betrag in festgelegter Höhe. Vielmehr wird es ganz individuell berechnet. Im Durchschnitt liegt die Leistung allerdings bei 300 Euro im Monat. „Das Wohngeld wurde in diesem Jahr nicht erhöht. Eine erneute Anpassung wird zum 1. Januar 2027 erfolgen“, weiß Lorenz.

Bei weiteren Fragen zu Wohngeld, Lastenzuschuss oder dem Thema Rente helfen die Berater*innen des SoVD in Niedersachsen gerne weiter und sind außerdem bei der Antragstellung behilflich. Erreichbar ist der Verband unter 0511 65610721. Informationen zu einem Beratungszentrum in Ihrer Nähe finden Sie hier.