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Jetzt reinhören„Kein Ponyhof“ – der Podcast des SoVD in Niedersachsen

Die wenigsten Menschen wissen, welche Auswirkungen eine ungerechte Sozialpolitik für die Betroffenen hat. In unseren Beratungsgesprächen erleben wir das täglich eindringlich. Für diejenigen, die damit zu kämpfen haben, ist das häufig dramatisch und oft erniedrigend.

Unsere beiden Hosts Katharina Lorenz und Stefanie Jäkel machen im Podcast „Kein Ponyhof – Aus dem Alltag einer Sozialberatung“ diese Fälle öffentlich, um zu zeigen, wo es in Deutschland klemmt. Dabei geht es in erster Linie um die Themen Gesundheit, Behinderung, Pflege, Hartz IV und Rente. Mit unseren Gästen beleuchten wir in spannenden Gesprächen die Themen außerdem von einer anderen und oft ungewöhnlichen Seite.

Wir wollen aber nicht nur meckern, sondern geben auch hilfreiche Tipps, wie man sich wehren kann und was man beachten muss, um doch noch zu seinem Recht zu kommen.

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Tel. 0511 70148-69
podcast(at)sovd-nds.de


Folge #11 „Auf einmal ist alles anders: Das steht Opfern einer Gewalttat zu

Wer Opfer einer Gewalttat wird, hat meistens mit schlimmen Folgen zu kämpfen – sowohl körperlich als auch psychisch. Egal, ob sexueller Missbrauch, Körperverletzung oder ein Überfall: Meistens ist für die Betroffenen nach der Tat nichts mehr wie vorher. Viele müssen sich mit enormer Kraft zurück ins Leben kämpfen. Was viele nicht wissen: Opfern steht eine entsprechende finanzielle Entschädigung zu. Wie diese auch noch nach längerer Zeit und bei einer schwierigen Beweislage gezahlt werden kann, besprechen wir in unserer aktuellen Podcast-Folge. Zu Gast ist Steffen Hörning vom „Weissen Ring“ in Niedersachsen. Er erzählt von seiner Arbeit als Opferanwalt, seinem ehrenamtlichen Engagement für Betroffene und gibt hilfreiche Tipps, was man nach einer Gewalttat unbedingt tun sollte und wo man sich Hilfe holen kann.

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Folge #10 „Krankenkassen-Ärger: So klappt es doch noch mit Rolli, Prothese & Co.“

Wer krank ist oder eine Behinderung hat, benötigt oft ein Hilfsmittel. Das kann zum Beispiel ein Rollstuhl, ein Hörgerät oder auch eine Prothese sein. Das Ziel: Betroffene sollen damit ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen. Das gilt vor allem für Kinder und Jugendliche, die nochmal ganz besondere Ansprüche an ein Hilfsmittel haben. Krankenkassen lehnen Anträge jedoch häufig ab und machen ihren Versicherten damit das Leben unnötig schwer. Das zeigt auch der aktuelle Fall aus der neuen Podcast-Folge. Unser Gast ist dieses Mal Annette Krämer. Sie hat durch einen Motorradunfall ihr linkes Bein verloren und benötigt neben einem Rollstuhl eine Prothese. Sie erzählt uns von ihrem ganz persönlichen Kampf zurück in die Eigenständigkeit und vom Ärger mit der Krankenkasse. Außerdem sprechen wir darüber, warum das Ganze so viel Kraft kostet und wie es für Betroffene besser laufen könnte.

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Folge #9 „Verzweifelter Kampf um GdB: Wenn Behörden die Krankheit nicht kennen“

Einen Grad der Behinderung (GdB) zu bekommen, ist für viele Betroffene oft ein Spießrutenlauf. Vor allem dann, wenn sie eine seltene Erkrankung haben, die nicht in das vorgegebene Raster der Behörden passt. Dann kämpfen sie häufig darum, dass ihre Einschränkungen anerkannt werden. Die Folge sind lange Verfahren, die an den Nerven zerren. Wir zeigen, was das konkret bedeutet, wo genau die Probleme liegen und wie man doch noch zu seinem Recht kommen kann. Zu Gast ist dieses Mal Claudia Schreiner. Sie leidet an Myalgischer Enzephalomyelitis/dem Chronischen Fatigue-Syndrom (ME/CFS). Das ist zwar keine seltene Erkrankung, allerdings hat sie mit ganz ähnlichen Hürden zu kämpfen. Denn: Obwohl in Deutschland 250.000 Menschen an der Multisystemerkrankung leiden und sie zu einem hohen GdB führen kann, ist ME/CFS derzeit nicht erforscht und die genaue Ursache noch unbekannt. Claudia Schreiner erzählt uns, inwiefern die Krankheit sie einschränkt, warum der verzweifelte Kampf mit den Behörden manchmal endlos erscheint und weshalb sich da dringend etwas ändern muss.

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Folge #8 „Ignoriert und benachteiligt: Wenn Kinder mit Hartz IV aufwachsen“

Hartz IV ist ein System voller Ungerechtigkeiten: Oft verhängt das Jobcenter Sanktionen ohne Grund und den Betroffenen bleibt mit einem Regelsatz von 449 Euro im Monat nur das Nötigste zum Leben. Viele fühlen sich dadurch stigmatisiert und an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Besonders dramatisch ist die Situation für Kinder und Jugendliche, die in einem Hartz-IV-Haushalt aufwachsen. Wie schlimm das sein kann, zeigen wir in unserer aktuellen Podcast-Folge an einem konkreten Fall. Mit unserem Gast Krissy Mockenhaupt sprechen wir darüber, wie es ist, wenn die Mutter Hartz IV bezieht. Die Journalistin erzählt von Situationen, in denen das Geld knapp war, obwohl die Mutter sich permanent um einen Job bemüht hat. Sie berichtet, warum die Angst vor dem Jobcenter so tief sitzt und was es für den weiteren Lebensweg bedeutet, im Hartz-IV-System aufzuwachsen.

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Folge #7 „Psychisch krank durch Arbeitsunfall: Wenn die Unfallkasse nicht zahlt“

Bei einem Arbeitsunfall zahlt normalerweise die gesetzliche Unfallversicherung. Je nachdem, wie schwerwiegend die Folgen sind, kann es dabei um hohe Beträge gehen. Und genau da liegt häufig das Problem: Die zuständige Berufsgenossenschaft erkennt einen Arbeitsunfall nicht an und weigert sich, Verletztengeld, Rente oder andere Leistungen zu übernehmen. Besonders schwierig wird es für Betroffene, wenn sie unter einer psychischen Erkrankung aufgrund eines Arbeitsunfalls leiden. In unserer neuen Folge zeigen wir an einem besonders dramatischen Fall, wo Fallstricke liegen und wie man sich wehren kann.  Außerdem ist Prof. Marc Ziegenbein vom Klinikum Wahrendorff bei uns zu Gast. Mit dem Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sprechen wir darüber, warum psychische Erkrankungen so häufig nicht ernst genommen werden, was eigentlich eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist und was man tun kann, wenn man selbst oder Angehörige daran erkrankt sind.

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Folge #6 „Reha und Pflege: Das ist wichtig, wenn sich die Krankenkasse querstellt“

Krankenkassen lehnen eine Reha häufig ab. Was das für die Betroffenen bedeutet und wie schwierig der Kampf mit der Krankenkasse sein kann, zeigen wir in unserer neuen Folge von „Kein Ponyhof“. Was Vielen nicht bewusst ist: Reha-Maßnahmen sind nicht nur dafür da, um wieder fit für den Job zu werden. Sie sind auch möglich, um zu verhindern, dass jemand pflegebedürftig wird oder sich sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert. Mit unserer Gast-Expertin Katharina Podzuweit sprechen wir außerdem darüber, worauf Patient*innen bei der Beantragung aus ärztlicher Sicht achten müssen, damit das Ganze zum Erfolg wird. Außerdem erklärt die Ärztin, was das Wunsch- und Wahlrecht ist und wann vielleicht eine ambulante Behandlung statt einer stationären sinnvoll sein kann.

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Folge #5 „Rente gut, alles gut? Warum frühzeitige Altersvorsorge so wichtig ist“

Rechtzeitig vorsorgen, damit man später möglichst sorglos in Rente gehen kann: Eigentlich wissen die meisten, wie wichtig es ist, sich so früh wie möglich mit dem Thema zu beschäftigen. Doch häufig kommt etwas dazwischen: Der erste Job ist nur befristet, das Geld ist sowieso gerade knapp und außerdem liegt die Rente ja auch noch in weiter Ferne. Warum es trotzdem wichtig ist, sich damit auseinanderzusetzen und warum gerade die Renteninfo des Rentenversicherungsträgers eine große Rolle spielt, besprechen wir in unserer aktuellen Podcast-Folge. Dabei erklären wir unter anderem, was eine Erwerbsminderungsrente ist und was ein Rentenanspruch bedeutet. Mit unserem Gast Nicole Lamping von der Verbraucherzentrale Niedersachsen reden wir darüber, was insbesondere Frauen in punkto Altersvorsorge tun können und welche Produkte zu empfehlen sind.

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Folge #4 „Merkzeichen aG und Schwerbehinderung: So klappt es mit dem Behindertenparkplatz“

Wer eine Behinderung hat, hat oft auch Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis und ein Merkzeichen. Das zu beantragen und dann noch den Überblick zu behalten, was einem zusteht, ist häufig kompliziert. Außerdem kann da einiges schief gehen. So auch in dem Fall aus der aktuellen „Kein Ponyhof“-Folge. Da hat das Landesamt bei der Zuerkennung des Merkzeichens aG wichtige Dinge übersehen – mit erheblichen Folgen für unser Mitglied. Wir sprechen darüber, wann einem das Merkzeichen aG überhaupt zusteht, warum man nicht einfach nur mit seinem Schwerbehindertenausweis auf Behindertenparkplätzen parken darf. Unser Gast Elin Schweiger erzählt aus eigener Erfahrung, wie es ist, wenn einem das Merkzeichen auf einmal aberkannt wird und warum ihr die Park-Problematik auf Behindertenparkplätzen manchmal das Leben schwermacht.

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Folge #3 „Pflege: Wenn der Gutachter zweimal klingelt“

Wer pflegebedürftig ist, kann Leistungen von der Pflegekasse in Anspruch nehmen. Das geht aber nur, wenn man einen Pflegegrad hat. Den stellt der Medizinische Dienst (MD) in einer Begutachtung fest. Oft ist die Einstufung aber nicht korrekt – es wird ein falscher Pflegegrad zuerkannt. Manchmal mit fatalen Folgen. Das zeigt auch unser aktueller Beratungsfall, bei dem während der Begutachtung einiges schiefgelaufen ist. Deshalb sprechen wir darüber, was bei einem Termin mit dem MD wichtig ist und was man tun kann, wenn die Einstufung falsch ist. Ina Hensiek vom Pflege-Servicebüro im Ammerland gibt außerdem wertvolle Tipps, wenn es darum geht, einen guten Pflegedienst oder ein passendes Pflegeheim zu finden.

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Folge #2 Mieten-Wahnsinn: Wenn das Geld nicht zum Wohnen reicht

Wohnen wird in Deutschland immer teurer, die Mieten steigen zum Teil rasant. Das ist gerade für Menschen mit geringem Einkommen ein riesiges Problem. Viele fragen sich: Wie soll ich meine Miete bezahlen, wenn das Geld eh schon so knapp ist? Was kann ich tun, wenn Ämter und Behörden mich auffordern, umzuziehen? Darüber sprechen wir in unserer aktuellen Podcast-Folge. Dabei haben wir natürlich auch wieder einen spannenden Fall aus unserer Beratung und viele Tipps im Gepäck. Mit unserer Sozialpolitik-Expertin Kathrin Schrader diskutieren wir außerdem darüber, was politisch getan werden muss, damit Wohnraum endlich wieder für jede*n bezahlbar wird.

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Folge #1 Krankengeld: Was tun, wenn die Krankenkasse Druck macht?

Wenn man länger krank ist und nicht mehr arbeiten kann, springt die Krankenversicherung ein und zahlt Krankengeld anstatt des Gehalts. Das Problem: Oft wollen die Versicherungen Geld sparen und setzen ihre Mitglieder unter Druck, damit sie so schnell wie möglich wieder arbeiten gehen. Ob sie dafür gesund genug sind, ist dabei meistens egal. Wir sprechen über einen besonders ungerechten Fall aus der SoVD-Beratung und zeigen, wie man sich in solchen Situationen wehren kann. Arbeitsrechtler Matthias Muik gibt wertvolle Tipps, wie man sich nach der Rückkehr in den Job verhalten muss, was Chefs dürfen und was im Falle einer Kündigung zu tun ist.

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