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SoVD-Aktion "Helfende Hände"Engagiert durch die Corona-Krise

Mit der Aktion „Helfende Hände“ zeigt Niedersachsens größter Sozialverband einmal mehr, dass er für Hilfsbereitschaft und eine starke Gemeinschaft steht. Und auch politisch wird die Stimme des SoVD nicht leiser – denn gerade in schwierigen Zeiten wie diesen ist es umso wichtiger, für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Teilhabe zu kämpfen. Sie möchten selbst etwas tun? Dann schauen Sie doch mal in unsere zweiteilige Aktionsfibel: Dort finden Sie zahlreiche Anregungen, wie Sie sich in der Krise für andere starkmachen oder trotz Corona politisch engagieren können.  

Wir würden uns freuen, wenn Sie dabei sein können. Übrigens: Natürlich können bei der Aktion auch Interessierte mitmachen, die bislang kein SoVD-Ehrenamt ausüben oder bislang noch kein Mitglied sind. 

Geben Sie unserer Aktion ein Gesicht. Vielen Dank!

Ideen und Informationen gibt es hier:

Sie möchten mitmachen?

Dann melden Sie sich gerne bei uns:

Tel. 0511 70148-46
Tel. 0511 70148-51
ehrenamt(at)sovd-nds.de

Unser Einsatz direkt vor Ort

Der SoVD in der Grafschaft Bentheim bietet einen ganz besonderen Service für all diejenigen, die aufgrund der Corona-Krise momentan nicht das Haus verlassen dürfen oder wollen: Ein Anruf bei der Hotline des Kreisverbandes genügt und die ehrenamtlich Aktiven liefern Lebensmittel, Medikamente und Hygieneartikel direkt vor die Haustür. Die kontaktlose Übergabe und Bezahlung ist dabei natürlich sichergstellt. Mit der Einkaufshilfe zeigt der Kreisverband, dass ihn auch das Corona-Virus nicht davon abhält, für andere da zu sein und sie zu unterstützen.

Bestellungen können montags bis samstags über die Hotline 05921 728791 aufgegeben werden. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann sich ebenfalls gerne über die Hotline melden. Mehr

Vor allem haltbare Lebensmittel fehlen den Tafeln derzeit aufgrund der anhaltenden hohen Nachfrage wegen der Corona-Krise. Aus diesem Grund hat der SoVD-Kreisverband Emsland eine Spendenaktion gestartet, Nudeln, Milch und verschiedene andere haltbare Produkte im Wert von 2600 Euro eingekauft und an die Tafel in Lingen übergeben. Mehr Infos zu der Aktion finden Sie hier.

Atemschutzmasken sind derzeit Mangelware – auch in Arzt- und Zahnarztpraxen. Der SoVD im Kreis Göttingen sorgt für Abhilfe, indem ein Team aus Ehrenamtlichen Masken selbst näht und so einen Beitrag zur Bekämpfung des Virus leistet. Mit gespendetem Stoff legten die SoVD-Aktiven los. Bislang wurden zahlreiche Schutzmasken kostenlos an die Caritas, Arztpraxen in Rittmars- und Sattenhausen sowie an eine Zahnärztin übergeben, damit sie ihre Arbeit auch während der Corona-Krise fortsetzen können. Nächstes Ziel des Ortsverbandes: Masken für die SoVD-Mitglieder nähen, die zur Risikogruppe gehören. Daneben sorgen zwei Gleichener SoVD-Aktive einmal pro Woche mit ihrer Musikgruppe für willkommene Unterhaltung und Ablenkung pflegebdürftiger Menschen in verschiedenen Einrichtungen.

Den „mobilen Einkaufswagen“ des SoVD für den Landkreis Uelzen gibt es schon lange. Der Kleinbus fährt Seniorinnen und Senioren regelmäßig zum Einkaufen in den nächsten Ort. Im Rahmen der Corona-Krise hat der SoVD das Angebot jetzt umstrukturiert: Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger des gesamten Landkreises unter der Telefonnummer 0160 1773737 ihren „mobilen Einkaufswagen“ bestellen. Von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr werden vor allem für ältere und mobilitäteingeschränkte Menschen zahlreiche Dinge des täglichen Bedarfs erledigt. Und das geht so: Interessierte melden sich telefonisch, dann wird ein Termin vereinbart, an dem die Bestellungen aufgenommen werden. Diese werden entweder am gleichen, spätestens jedoch am nächsten Tag kostenlos geliefert.

Viele können derzeit kaum das Haus verlassen – vor allem nicht, wenn sie schon älter sind, eine Krankheit oder eine andere Beeinträchtigung haben. Da machen sich schnell Einsamkeit und manchmal sogar Depressionen breit. Dem will der SoVD-Ortsverband entgegenwirken. Er telefoniert mit Betroffenen, spricht über Ängste und Nöte, vermittelt aber auch Ansprechpartner bei verschiedenen Institutionen und Netzwerken. Doch das ist noch nicht alles: Der Ortsverband will zudem das „SoVD-Aktiv-Mobil“ ins Leben rufen, das sich um Einkäufe für Risikogruppen kümmert. Außerdem haben die SoVD-Aktiven in Döhren-Wülfel-Mittelfeld eine Atemschutzmaske mit SoVD-Logo erstellt, die dort zum Selbstkostenpreis von 3 Euro abgegeben wird.

Ansprechpartner: Dirk Battke, Tel. 0171 3712559

Aufgrund der Corona-Krise mussten bereits viele Tafeln und Lebensmittelspenden ihr Angebot herunterfahren, obwohl sie gerade jetzt mehr denn je gebraucht werden. Das hat der SoVD-Ortsverband Veldhausen zum Anlass genommen, dem „Brotkorb“ der Diakonie in Neuenhaus kostenlos Lebensmittel zur Verfügung zu stellen. Denn: Eigentlich hätte der Ortsverband kürzlich sein 60-jähriges Bestehen gefeiert – wäre die Pandemie nicht dazwischengekommen. Deshalb haben die Ehrenamtlichen entschieden, das dafür vorgesehene Geld zu nutzen und für 100 Familien Lebensmittel zu finanzieren. Die gespendeten Waren hat der „Brotkorb“ jetzt an Bedürftige verteilt.

Senioren- und Pflegeheime sind momentan besonders gebeutelt vom Corona-Virus: Bewohnerinnen und Bewohner erkranken und das Land Niedersachsen hat ein Besuchsverbot verhängt. Zudem fehlt es unter anderem an Schutzmasken für die Pflegebedürftigen und das Personal. Grund genug für den SoVD in Braunschweig, selbst Atemschutzmasken herzustellen und an den Pflegewohnstift am Ringgleis zu spenden. „Auf diesem Wege möchten wir den Bewohnerinnen und Bewohnern sagen: Wir denken an euch, wir vergessen euch auch nicht in dieser schwierigen Zeit, in der ihr keinen Besuch erhalten könnt“, sagt Marlis Bursie, Beisitzerin des SoVD-Kreisverbandes Braunschweig.  Genauso spendet der SoVD in Braunschweig Schutzmasken an weitere Institutionen wie die Tafel und verteilt diese über seine Ortsverbände auch an SoVD-Mitglieder und einzelne Bedürftige. Inzwischen findet die Aktion sogar über die Braunschweiger Stadtgrenzen hinaus Unterstützer: So hat die Strickmanufaktur in Vechelde dem SoVD-Kreisverband 100 Schutzmasken gespendet, die dieser jetzt entsprechend weitergeben kann. 

Gezielt erkundigen sich SoVD-Aktive in Braunschweig darüber hinaus per Telefon nach dem Gesundheitszustand von Mitgliedern, Mitbürgerinnnen und Mitbürgern, um gegebenenfalls Unterstützung leisten und die Verbreitung des Corona-Virus weiter eindämmen zu können. Dazu bietet der SoVD in Braunschweig unter anderem Einkaufs- und sonstige Nachbarschaftshilfen an.

Der SoVD ist eine starke Gemeinschaft. Das gilt auch für den Ortsverband Kirchweyhe, der normalerweise zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen durchführt. Aufgrund der Corona-Krise ist das erst einmal nicht möglich. Doch das hält das Vorstandsteam des Ortsverbandes nicht davon ab, weiterhin ein enges Miteinander zu praktizieren. Zweimal wöchentlich gibt es deshalb eine „Telefonsprechstunde“. Während dieser Zeit können diejenigen, denen aufgrund der Kontaktsperre derzeit die eigenen vier Wände manchmal zu eng werden, zum Hörer greifen und die SoVD-Aktiven anrufen. Dabei kann es um ernste Themen gehen, aber natürlich ist auch ein kleiner Schnack über den Alltag möglich. Aber auch von sich aus rufen die Ehrenamtlichen ältere Menschen an, fragen diese nach ihrem Befinden und danach, wie sie die aktuelle Situation erleben.  Mit diesen "Wohlfühlanrufen" betreiben die SoVD-Aktiven in Kirchweyhe eine Art aktiver Telefonseelsorge. 

Pflegerinnen und Pfleger in Krankenhäusern und Seniorenheimen arbeiten gerade rund um die Uhr und sind oft überlastet. Das bevorstehende Osterfest hat der SoVD-Ortsverband Dannenberg deshalb zum Anlass genommen, um sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit bei den Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz zu bedanken. Für den SoVD ist dabei aber auch klar: So ein Dankeschön reicht nicht – es müssen sich die derzeitigen Arbeitsbedingungen ändern und es wird dringend ausreichende Schutzausrüstung benötigt. Und vor allem: Die Bezahlung in der Pflege muss endlich verbessert werden.

Darüber hinaus hat der Ortsverband Dannenberg kartonweise Lebensmittel und Haushaltswaren im Wert von rund 1.000 Euro an die örtliche Tafel geliefert. „Vor allem haltbare Lebensmittel fehlen der Tafel derzeit aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage wegen der Corona-Krise“, berichtet Lotte Bachmann, Vorsitzende der Dannenberger Tafel. Darum hat der SoVD-Ortsverband die gute und wichtige Arbeit der Tafel gern mit seiner Spende unterstützt. Diese war möglich, weil der Ortsverband wegen der Pandemie in diesem Jahr weitgehend auf Veranstaltungen für seine Mitglieder verzichten musste und daher über freie finanzielle Mittel verfügen konnte.

Gerade in Corona-Zeiten ist es wichtig, den richtigen Ansprechpartner für Probleme, Fragen oder Unterstützung zu kennen. Einfach ist das bei der ganzen Informationsflut allerdings nicht. Der SoVD in der Region und im Landkreis Osnabrück behält dabei jedoch den Überblick und vermittelt bei Hilfsgesuchen und -angeboten. Das Motto dabei lautet: Wir helfen uns!

Der SoVD-Ortsverband Ofen versucht, jeden Wunsch zu erfüllen: Egal ob Lebensmittel oder Medikamente – das Vorstandsteam kümmert sich und bringt die Bestellung direkt vor die Haustür. Gerade für diejenigen, die derzeit nicht das Haus verlassen können und keine anderweitige Hilfe haben, bedeutet dieses Angebot eine große Erleichterung.

Der SoVD ist für seine Mitglieder da – auch in schwierigen Zeiten wie diesen. Der persönliche Kontakt ist zwar nicht mehr erlaubt, aber der SoVD-Ortsverband Lüchow nutzt verschiedene Kanäle, um trotzdem mit Betroffenen im Dialog zu bleiben. Auch wenn es nur eine kleine Geste ist: Einen Geburtstagsgruß vom SoVD gibt es trotzdem. Da Geburtstage momentan aufgrund der Kontaktsperre anders oder zum Teil überhaupt nicht gefeiert werden können, hat diese Aufmerksamkeit für die Geburtstagskinder oft eine ganz besondere Bedeutung. Darüber hinaus hat der SoVD-Ortsverband Schutzmasken und Schutzhandschuhe für Mitglieder und Hilfsbedürftige organisiert und bietet Einkaufshilfen an.

Regelmäßig strickt, näht und häkelt Monika Fischer, Frauenbeauftragte des SoVD-Ortsverbandes Greene, mit ihren Mitstreiterinnen für die Northeimer Kinderklinik und macht den kleinen Patientinnen und Patienten damit eine Freude. Zu Beginn der Corona-Pandemie haben die SoVD-Frauen jetzt ihre „Produktion“ kurzerhand umgestellt: Sie nähen Atemschutzmasken für Arztpraxen in Greene, Gandersheim und Kreiensen und stellen sie kostenlos zur Verfügung.

Geschlossene Geschäfte, veränderte Öffnungszeiten und sonstige Einschränkungen: Es ist nicht immer leicht, den Alltag in Corona-Zeiten zu organisieren. Auch bei der Entsorgung des Abfalls läuft zurzeit nicht immer alles wie gewohnt. Gerade hier unterstützt der SoVD-Ortsverband Katemin seine Mitglieder nach Kräften. Um ihnen den weiten Weg ins Gemeindebüro abzunehmen, ziehen Ehrenamtliche von Haus zu Haus und verteilen Gelbe Säcke.

Es gibt viele Menschen, die gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit dafür sorgen, dass wir alle weiterhin gut versorgt sind. Grund genug für den SoVD-Ortsverband Nienhagen, sich bei denjenigen zu bedanken, die den Laden in der Krise am Laufen halten. Mit Unterstützung der Gärtnerei Gänshirt aus Adelheidsdorf verteilte der SoVD-Vorstand insgesamt 300 Primeln an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der örtlichen Altenheime, der Sozialstation der Samtgemeinde, des Familienzentrums, der Hausarztpraxen und Apotheken, einiger Geschäfte sowie an viele weitere Helfer und Unterstützer. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus und Bauhof der Samtgemeinde Wathlingen gab es als Dankeschön einen Korb mit Süßigkeiten.

Mit einer Schutzmasken-Aktion wirbt der SoVD in Nienhagen außerdem erfolgreich um Sachspenden und helfende Hände beim Nähen und Verteilen von Atemschutzmasken. Und um auch weiterhin in Kontakt mit den Mitgliedern zu bleiben, verteilten die ehrenamtlich Aktiven an alle SoVD-Mitglieder vor Ort eine süße Osterüberraschung.    

Auch wenn der Kontakt von Angesicht zu Angesicht in der Corona-Krise nur noch sehr eingeschränkt möglich ist: Der SoVD-Ortsverband Varrel lässt seine Mitglieder gerade in diesen schweren Zeiten nicht alleine. Angefangen mit den älteren Alleinstehenden, rufen die SoVD-Ehrenamtlichen nach und nach sämtliche Mitglieder an, um sich nach deren Gesundheit und Wohlbefinden zu erkundigen und ihnen Mut für die kommenden Wochen und Monate zu machen. Zusammen mit der SoVD-Zeitung verteilen Sie darüber hinaus Infoblätter – zum Beispiel mit Hinweisen zu Einkaufsdiensten oder auch Warnungen vor Betrugsmaschen von Kriminellen, die die Krise für ihre Zwecke ausnutzen wollen.   

Für ältere und vorerkrankte Menschen ist das Corona-Virus besonders gefährlich: Sie gehören zur sogenannten Risikogruppe. Darum haben Regina Burmester und Brunhilde Ernst vom SoVD-Ortsverband Bardowick Schutzmasken für betroffene Mitglieder genäht. Zusammen mit einem Blumengruß übergab der Vorstand diese an die älteren und kranken Mitglieder – so sehen echte Solidarität und Zusammenhalt in Zeiten der Krise aus.

Ältere Menschen leiden in der Krise oft besonders unter den Einschränkungen des Soziallebens und sind häufig von Einsamkeit bedroht. Da kam diese Überraschung gerade zur rechten Zeit: Die kreative Frauengruppe des SoVD-Ortsverbands Lehrte hat insgesamt 160 selbst gebastelte Osterhasenkörbchen an das evangelischen Altenheim Rosemarie-Nieschlag-Haus und das AWO-Seniorenzentrum in der Lehrter Kernstadt verteilt. Ursprünglich waren diese für den traditionellen Osterbasar vorgesehen, der jedoch wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte. Zusammen mit lieben Ostergrüßen und einer Visitenkarte für die Heimbewohner übergaben die SoVD-Aktiven Hildegard Seger und Helga Laube-Hoffmann die Körbchen an die Pflegeteams der Einrichtungen – und sorgten damit für echte Begeisterung.

Auch den SoVD in den Wesendorf hält das Corona-Virus nicht davon ab, für andere da zu sein und sie zu unterstützen: „Wir bieten einen Fahrdienst für Arztbesuche an, natürlich unter strenger Beachtung der Hygienemaßgaben“, berichtet der SoVD-Ortsvorsitzende Peter Kraemer. Außerdem hat ein Team von SoVD-Ehrenamtlichen 50 Atemschutzmasken von der Samtgemeinde erhalten und verteilt diese in der Gemeinde. „Da die Menge begrenzt ist, verteilen wir die Masken zuerst an über 70-Jährige, da diese zur Risikogruppe gehören“, so Kraemer.

Die SoVD-Ortsverbände Ahlden und Hodenhagen im Heidekreis haben bei ihren jüngsten Botengängen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Passend zur aktuellen Maskenpflicht verteilten sie zusammen mit der SoVD-Zeitung über 270 handgenähte Atemschutzmasken an ihre Mitglieder. „Ich finde es sehr eindrucksvoll, wie unsere Mitglieder hier mitgewirkt haben“, sagt der SoVD-Kreisvorsitzende Jürgen Hestermann, der gemeinsam mit Kreisfrauensprecherin Annette Krämer auch selbst mit Hand angelegt hat. Insgesamt vier Vorstandsmitglieder beider Ortsverbände hatten sich vorab viel Mühe gegeben, die von Nadine Sperber genähten Masken unter Einhaltung des geforderten Sicherheitsabstands sowie der übrigen Regeln zum Corona-Selbstschutz ordentlich zu verpacken.

Auch zu Pfingsten hat der SoVD in Ahlden sich eine Überraschung überlegt, um seinen Mitgliedern die Zeit der aktuellen Einschränkungen etwas zu versüssen: Mit viel Elan packte der Ortsvorstand um die Vorsitzende Monika Schardt ein wenig Nervennahrung in Form einer Tafel Schokolade – versehen mit einem netten Gedicht – ein, die dann pünktlich zu den Feiertagen von den Zeitungsausträgern an jedes Mitglied verteilt wurde. 

Die Corona-Krise kann unsere Geduld und Zuversicht ganz schön auf die Probe stellen. Da kommt die CD „Großenheidorn“ des Großenheidorner Kinderchors „Groheidos“ gerade recht: Mit 13 coolen Songs sorgen die jungen Sängerinnen und Sänger auf ihrem ersten Album für jede Menge gute Laune. Die CD-Veröffentlichung ist ein gemeinsames Projekt der „Groheidos“ unter der Leitung von Matthias Schwieger und des SoVD-Ortsverbands Großenheidorn.  „Ich bin zwar keine waschechte Großenheidornerin, aber das Lied ‚Großenheidorn‘ hat es mir ganz besonders angetan“, sagt die SoVD-Ortsvorsitzende Ralfina Rasching. Die CD ist in mehreren Geschäften in Großenheidorn und Steinhude gegen eine Spende zugunsten des Kinderchors und der gemeinnützigen Arbeit des SoVD erhältlich. Wer seine Spende unter Nennung von Name und Adresse auf das Konto des SoVD-Ortsverbands Großenheidorn bei der Volksbank Nienburg (DE69 2569 0009 1031 5292 00) überweist, bekommt die CD aber auch per Post geschickt. „Die Resonanz auf unsere Aktion ist sehr berührend“, berichtet Rasching. „Wir freuen uns, dass wir in diesen schwierigen Zeiten bereits vielen Menschen mit der Chor-CD eine große Freude machen konnten.“

Seit 2005 hilft der Hospizdienst Bergen bei der Begleitung und Beratung schwerstkranker Menschen in Bergen und Umgebung. Damit leistet er einen Beitrag, der auch und gerade in der Corona-Krise besonders wichtig ist. Grund genug für den SoVD-Ortsverband Bergen, den Hospizdienst jetzt mit einer Spende zu unterstützen. Der SoVD-Ortsvorsitzende Horst Evers und Schriftführer Günther Lange, der den Anstoß zur Spende gab, überreichten der Koordinatorin des Hospizdienstes Marlen Bürgin im Juli einen Scheck über 300 Euro.

Außerdem sorgt der SoVD-Ortsverband dafür, dass seine 640 Mitglieder sich in der Corona-Zeit nicht allein gelassen fühlen, und bietet einen „Tratsch und Klatsch am Telefon“ an. Der Vorsitzende Horst Evers und Schatzmeisterin Angelika Buth freuen sich über jeden Anruf. Denn: "Wir sind ein Sozialverband und gerade jetzt, wo alle daheim bleiben sollen und der persönliche Austausch von Freud und Leid untereinander auf der Strecke bleibt, wollen wir für euch da sein", so Evers.

In der Corona-Zeit sind viele Menschen – besonders Ältere – von Isolation und Einsamkeit betroffen, da Aktivitäten wie Einkäufe, Besuche oder Freizeitgewohnheiten eingeschränkt werden müssen. Auch der SoVD in Schwei hat seine Treffen und Veranstaltungen abgesagt, denn Gesundheit geht vor. So fallen auch die Grillfeste in diesem Sommer aus. „Daher haben wir vom Vorstand beschlossen, dass alle Mitglieder eine Süßigkeit erhalten“, berichtet Alida Aldag, Vorsitzende des SoVD-Ortsverbands Schwei. „Motto: Schokoriegel statt Schweinesteak. Diese kommen mit der SoVD-Zeitung ins Haus“, so Aldag. Die Botschaft der Zusteller: „Liebe Grüße und bleibt gesund!“ Die „süße Post“ wird – wenn möglich – in jedem Haushalt der 330 Mitglieder persönlich abgegeben. Aldag: „Jeder Kontakt hilft, auch wenn er kurz und an der Tür ist. Und dabei gibt’s die Gelegenheit, unaufdringlich zu fragen: ‚Kann ich sonst helfen?‘“

Renate Jaensch, Leiterin des Seniorenkreises im SoVD-Ortsverband Fallersleben, und ihre Enkelin Joline hatten eine besondere Idee in der Corona-Krise: Sie wollten den Mitgliedern des Seniorenkreises in dieser schwierigen Zeit eine kleine Freude bereiten, da zurzeit keine Veranstaltungen und Treffen stattfinden können. Darum schickten sie allen ein Gedicht und eine selbst gebastelte Karte mit einem Sommergruß und der Bitte: „Halten Sie durch und bleiben Sie gesund.“